Dokumentation
Erae Lab
20 Kapitel
Einführung
Was ist Erae Lab?
Erae Lab ist der Begleit-Editor für Erae, den expressiven MPE-Controller von Embodme. Dieses Handbuch beschreibt ihn mit dem Erae 2; zum Erae Touch siehe Erae Touch. Er läuft als eigenständige Desktop-Anwendung unter macOS, Windows und Linux und bietet dir einen visuellen Arbeitsbereich, um alles zu entwerfen und zu verwalten, was sich auf deinem Gerät befindet: die Anordnung der Berührungszonen über die Oberfläche, wie jede Zone MIDI sendet, wie sie aussieht und wie deine Projekte organisiert sind.
Alles, was du in Erae Lab erstellst, wird über USB direkt auf den Erae 2 übertragen. Änderungen werden automatisch synchronisiert, solange das Gerät verbunden ist, sodass das, was du auf dem Bildschirm entwirfst, sofort genau das ist, was du spielst.
Verhältnis zum Erae 2
Erae Lab erzeugt selbst keinen Klang. Es ist ein Konfigurationswerkzeug. Der Erae 2 ist das Instrument; Erae Lab ist die Art und Weise, wie du es gestaltest. Wenn du der Arbeitsfläche ein Keyboard-Element hinzufügst, einen MIDI-Kanal zuweist oder LED-Farben auswählst, werden diese Einstellungen in ein Layout kodiert, das die Firmware des Geräts zur Spielzeit interpretiert.
Du kannst in Erae Lab arbeiten, ohne dass ein Gerät verbunden ist: Entwürfe werden als Projektdateien auf deinem Computer gespeichert und beim erneuten Verbinden auf die Hardware übertragen. Eine ausführliche Einführung in die Hardware selbst findest du im Erae 2 Benutzerhandbuch, Kapitel 1.
Tipp: Du kannst Projekte öffnen und bearbeiten, während der Erae 2 getrennt ist. Verbinde dich zu einem beliebigen Zeitpunkt, und Erae Lab synchronisiert dein aktuelles Projekt automatisch.
Hauptfunktionen
- Visuelle Arbeitsfläche: Eine LED-Raster-Arbeitsfläche im Format 42 x 24 spiegelt die Oberfläche des Erae 2 in einer Auflösung von 1:1 wider. Ziehe Elemente, ändere ihre Größe und ordne sie direkt auf dem Bildschirm an.
- Projekt- und Layout-Verwaltung: Organisiere deine Arbeit in benannten Projekten, von denen jedes acht Layout-Slots enthält, zwischen denen du auf dem Gerät wechseln kannst.
- Elementbibliothek: Eine Palette werkseitiger Elemente (Tasten, Fader, Buttons, Keyboards, LivePad zur Session-Steuerung in Ableton Live und mehr) sowie eine persönliche Bibliothek gespeicherter Element-Presets.
- Panels „Tune“ und „Style“: MIDI- und CV-Einstellungen pro Element (Kanal, Note, CC, MPE-Konfiguration) und Darstellungseinstellungen (Farben, LED-Stile, Animationen) in einem einheitlichen Panel auf der rechten Seite.
- Eigene Skalen: Erstelle deine eigenen Stimmungen, von einfachen Modi bis zu mikrotonalen Systemen, und spiele sie auf einem Keygrid.
- Live-Synchronisierung: Änderungen erreichen das verbundene Gerät, sobald du innehältst, sodass du Änderungen in Echtzeit ausprobieren kannst.
- Firmware-Updates: Erae Lab hält deine Erae-Firmware direkt aus der Anwendung heraus aktuell.
Tipp: Jede Erae-Lab-Version wird mit der passenden Erae-Firmware ausgeliefert. Verwende das Einstellungsmenü, um nach App-Updates zu suchen oder verwaltete Komponenten bei Bedarf neu zu installieren.
Neu in dieser Beta
Diese Beta ergänzt und ändert gegenüber der aktuellen öffentlichen Version Folgendes.
- Diagnose: Mit der neuen Einstellung Diagnostics legst du fest, wie viel Erae Lab und Erae Sound mit uns teilen, wenn etwas schiefgeht. Siehe Einstellungen.
- Eigene Skalen (siehe Eigene Skalen):
- Eigene Skalen sind eine Keygrid-Funktion; ein Drumpad behält chromatische Pads.
- Eine Skala mit Stufen außerhalb ihres Rasters weist unter dem Stufenraster darauf hin, mit einer Schaltfläche Switch to Free.
- Wird eine verwendete Skala gelöscht, werden die Keyboards, die sie nutzten, auf
Majorgesetzt. - Show Offscale erscheint nur, wenn die Skala einige Teilungen ungenutzt lässt.
- Tasten werden nach den eigenen Stufen der Skala eingefärbt.
- Synchronisierung: Projekte, die der Erae nicht von seiner SD card lesen kann, bleiben unangetastet, und Erae Lab informiert dich darüber. Siehe Gerätesynchronisierung.
- Tipps erneut anzeigen: Eine neue Zeile TIPS in den Einstellungen bringt den Erae-Sound-Tipp zum Speichern eines Presets in einem Slot zurück. Siehe Einstellungen.
- Erae-Touch-Updates: Erae Lab installiert nur eine Firmware, die neuer ist als die auf dem Gerät. Siehe Erae Touch.
Für wen dieses Handbuch gedacht ist
Dieses Handbuch richtet sich an Musiker, Produzenten und Performer, die das Beste aus ihrem Erae 2 herausholen möchten. Ob du ein Layout von Grund auf erstellst, eine Werksvorlage anpasst oder ein komplexes Performance-Setup mit mehreren Layouts entwirfst: Jedes Kapitel führt dich durch einen bestimmten Bereich der Anwendung.
Konventionen in diesem Handbuch
In diesem gesamten Handbuch gilt:
- Parameternamen erscheinen in Fettschrift (z. B. Channel, Note).
- Parameterwerte erscheinen in
Code-Formatierung(z. B.MPE,CC74). - Auf Screenshots wird gegebenenfalls über ihre Bildunterschrift verwiesen.
- Querverweise auf andere Kapitel in diesem Handbuch sind verlinkt (z. B. Projekte, Elemente).
- Querverweise auf die Hardware-Dokumentation des Erae 2 verwenden einfachen Text: „Siehe Erae 2 Benutzerhandbuch, Kapitel X.“
Tipp: Achte im gesamten Handbuch auf Tipp-Hinweise wie diesen: für Tastenkürzel, bewährte Vorgehensweisen und Dinge, die es zu wissen lohnt, bevor du sie brauchst.
Installation und erster Start
Erae Lab ist als Installationspaket für macOS, Windows und Linux verfügbar. Lade es von embodme.com herunter und führe das Installationsprogramm für deine Plattform aus.
Systemanforderungen
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| macOS | macOS 11.0 (Big Sur) oder neuer, Intel oder Apple Silicon (Universal Binary) | macOS 12 oder neuer |
| Windows | Windows 10 (64-Bit) | Windows 10/11 (64-Bit) |
| Linux | Ubuntu 20.04 oder vergleichbar, x86_64 | Ubuntu 22.04 oder neuer |
| RAM | 4 GB | 8 GB oder mehr |
| USB | Ein freier USB-A- oder USB-C-Anschluss für die Verbindung mit dem Erae 2 | Wie Minimum |
Erae Lab läuft eigenständig: Eine DAW oder ein Audio-Interface ist nicht erforderlich. Das MIDI-Routing zu deiner DAW oder deinem Synthesizer wird von der Firmware des Erae 2 direkt über USB übernommen.
Herunterladen und installieren
- Rufe embodme.com auf und navigiere zum Bereich Downloads.
- Wähle dein Betriebssystem aus und lade das aktuellste Erae Lab-Installationsprogramm herunter.
- Führe das Installationsprogramm aus und folge den Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Starte Erae Lab aus deinem Programme-Ordner (macOS), dem Startmenü (Windows) oder dem Anwendungsstarter (Linux).
Tipp: Nach der Installation sucht Erae Lab automatisch nach Updates und bietet neue Versionen an, sobald sie verfügbar sind. Ein separates Tool ist nicht erforderlich. Du kannst auch jederzeit im Einstellungsmenü nachsehen, siehe Einstellungen.
macOS: Gatekeeper und Code-Signierung
Die macOS-Version von Erae Lab ist von Apple code-signiert und notarisiert. In den meisten Fällen öffnet sich das Installationsprogramm ohne jegliche Warnung. Wenn du eine Meldung siehst, dass die Anwendung von einem nicht verifizierten Entwickler stammt oder nicht überprüft werden kann, gehe wie folgt vor:
- Öffne Systemeinstellungen > Datenschutz & Sicherheit.
- Scrolle zum Abschnitt Sicherheit.
- Suche die Meldung, dass Erae Lab blockiert wurde, und klicke auf Trotzdem öffnen.
- Bestätige die Eingabeaufforderung.
Das musst du nur einmal tun. Danach merkt sich macOS deine Auswahl.
Tipp: Auf Macs mit Apple Silicon läuft Erae Lab nativ: Eine Rosetta-Übersetzungsschicht ist nicht erforderlich.
Erster Start
Wenn du Erae Lab zum ersten Mal öffnest, richtet die Anwendung deinen persönlichen Projektordner ein und installiert ihre verwalteten Komponenten: die Werksinhalte, die Firmware für deinen Erae und, sofern verfügbar, Erae Sound. Dies geschieht automatisch im Hintergrund.
Schnelleinstieg: Vorhandene Arbeit öffnen
Verwende den Bereich Projects in der linken Seitenleiste, um deine Arbeit zu laden, zu importieren und zu verwalten:
- Doppelklicke auf eine Projektzeile, um dieses Projekt zu laden.
- Klicke mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Projektzeile, um das Projektmenü zu öffnen: Rename, Duplicate, Delete, Import..., Export... und Open Projects Folder.
- Um ein vollständiges Projekt zu importieren, wähle Import... aus diesem Rechtsklick-Menü und wähle eine
.erproj-Datei, eine.eraeproject-Datei oder einen exportierten Projektordner aus. - Um ein einzelnes Layout zu importieren, wähle zuerst den Ziel-Layout-Slot aus, drücke dann
Cmd+O(macOS) oderCtrl+O(Windows/Linux) und wähle die Datei, oder ziehe die Layout-Datei auf das Erae-Lab-Fenster.
Tipp für Erae-Touch-Nutzer: Alte
.emk-Dateien sind Layout-Dateien, keine vollständigen Projekte. Importiere eine.emkin den aktuellen Layout-Slot des aktiven Projekts. Verwende.erproj-Dateien oder exportierte Projektordner, wenn du ein ganzes Projekt importieren möchtest.
Letztes Projekt automatisch laden
Nach dem ersten Start merkt sich Erae Lab, welches Projekt beim letzten Schließen der Anwendung geöffnet war. Bei den folgenden Starts wird dieses Projekt sofort wieder geöffnet, sodass du ohne zusätzliche Schritte dort weitermachen kannst, wo du aufgehört hast.
Initialisierung der Werksprojekte
Beim ersten Start legt die Komponente mit den Werksinhalten eine Reihe von Werksprojekten in deinem Projektordner ab, und sie erscheinen im Bereich Projects, sobald sie vorhanden sind. Diese Projekte bieten dir fertige Ausgangspunkte für gängige Konfigurationen wie Keyboards, Drum-Pads und auf Performance ausgerichtete Layout-Varianten.
Werksprojekte werden in deine normale Projektbibliothek installiert und nicht als gesperrte Vorlagen aufbewahrt. Du kannst sie wie jedes andere Erae Lab-Projekt öffnen, bearbeiten, umbenennen, duplizieren, löschen, speichern und zurücksetzen. Reinstall components im Einstellungsmenü installiert die Werksinhalte erneut, falls du die ursprünglichen Ausgangspunkte zurückhaben möchtest.
Tipp: Werksprojekte sind eine hervorragende Möglichkeit, um zu lernen, wie Elemente konfiguriert werden. Öffne eines, erkunde die Arbeitsfläche und die Einstellungsfenster und verändere es nach Belieben. Dupliziere es nur, wenn du eine separate Kopie deiner eigenen Variante behalten möchtest.
Verbinden des Erae 2
Schließe den Erae 2 vor oder nach dem Start von Erae Lab an einen beliebigen freien USB-Anschluss an. Die Anwendung erkennt das Gerät automatisch. Sobald eine Verbindung hergestellt ist, leuchtet das E-Logo rechts in der oberen Leiste auf und die Synchronisierung beginnt.
Wenn du einen Erae zum ersten Mal mit diesem Computer verbindest, fragt Erae Lab: „Pair this Erae with this computer? This will synchronize all projects back and forth.“ (Diesen Erae mit diesem Computer koppeln? Dadurch werden alle Projekte in beide Richtungen synchronisiert.) Wähle Yes, um die Synchronisierung zu starten. Wenn du No wählst, lässt Erae Lab das Gerät unberührt, bis du es abziehst, und fragt bei der nächsten Verbindung erneut. Siehe Gerätesynchronisierung.
Unter macOS oder Windows musst du keine Treiber installieren: Der Erae 2 erscheint als standardmäßiges USB-MIDI-Gerät. Unter Linux kann das System Erae Lab beim ersten Mal den Zugriff auf das Gerät verweigern. Erae Lab zeigt dann „Erae detected but USB access is denied.“ (Erae erkannt, aber der USB-Zugriff wird verweigert.) mit einer Schaltfläche Fix Now an. Klicke darauf und gib dein Administratorkennwort ein, um die erforderliche Systemberechtigung zu installieren.
Tipp: Wenn Erae Lab dein Gerät nicht erkennt, versuche ein anderes USB-Kabel oder einen anderen Anschluss. Manche passiven USB-Hubs können die Erkennung verhindern. Eine direkte Verbindung zum Computer ist immer am zuverlässigsten.
Automatisches Speichern
Erae Lab speichert dein Projekt automatisch einen Sekundenbruchteil, nachdem du mit dem Bearbeiten aufgehört hast. Es gibt keine manuelle Schaltfläche zum Speichern von Dateien, an die du denken müsstest. Wenn eine Projektzeile Steuerelemente zum Speichern/Zurücksetzen anzeigt, ist das Projekt trotzdem bereits auf der Festplatte gespeichert; diese Steuerelemente verwalten eine Snapshot-Basislinie, zu der du zurückkehren kannst. Weitere Informationen findest du unter Projekte.
Fehlerbehebung
Anwendung lässt sich unter macOS nicht öffnen
Beachte die obigen Gatekeeper-Anweisungen. Wenn das Problem nach dem Klicken auf Trotzdem öffnen weiterhin besteht, lade das Installationsprogramm erneut von embodme.com herunter und führe es noch einmal aus.
Gerät wird nach dem Anschließen nicht erkannt
- Stelle sicher, dass es sich beim USB-Kabel um ein Datenkabel handelt und nicht um ein reines Ladekabel.
- Versuche, das Gerät direkt mit dem Computer zu verbinden, statt über einen Hub.
- Starte Erae Lab neu, während das Gerät bereits angeschlossen ist.
- Wenn unter Linux eine Fix Now-Benachrichtigung in Erae Lab erscheint, klicke darauf und gib dein Administratorkennwort ein, um die erforderliche Systemberechtigung zu installieren, und schließe das Gerät dann erneut an.
Speicherort des Projektordners
Standardmäßig speichert Erae Lab Projekte in seinem App-Daten-Ordner unter EraeLab/projects:
| Betriebssystem | Standard-Projektordner |
|---|---|
| macOS | ~/Library/Application Support/Embodme/EraeLab/projects |
| Windows | %APPDATA%\Embodme\EraeLab\projects |
| Linux | $XDG_DATA_HOME/Embodme/EraeLab/projects oder ~/.local/share/Embodme/EraeLab/projects, wenn XDG_DATA_HOME nicht gesetzt ist |
Um schnell auf den Ordner zuzugreifen, klicke mit der rechten Maustaste auf ein Projekt im Bereich Projects und wähle Open Projects Folder. Dadurch wird genau der Speicherort geöffnet, den Erae Lab auf deinem System verwendet.
Weitere Diagnoseinformationen findest du unter Fehlerbehebung.
Übersicht der Benutzeroberfläche
Dieses Kapitel führt dich durch die wichtigsten Bereiche des Erae Lab-Fensters. Wenn du weißt, wo sich die einzelnen Elemente befinden, bevor du ins Detail gehst, fallen dir alle späteren Kapitel leichter.

Fensteraufbau
Das Erae Lab-Fenster ist in Bereiche unterteilt, die um eine zentrale Arbeitsfläche angeordnet sind:
| Bereich | Position | Zweck |
|---|---|---|
| Obere Leiste | Oberer Streifen | Lab/Sound-Steuerung, Projektname, Bearbeitungswerkzeuge, Fehlerberichte, Einstellungen, Gerätestatus |
| Linke Seitenleiste | Linke Spalte | Projektbibliothek und Element-Palette |
| Zentrale Arbeitsfläche | Mittlerer Bereich | Visuelle Darstellung der Oberfläche des Erae 2, darunter die Steuerelemente für Pedal, CV Clock und Custom Scales |
| Rechtes Einstellungsfeld | Rechte Spalte | Tune- und Style-Einstellungen pro Element |
| Learn-Bereich | Unten im mittleren Bereich | Kontextbezogene Hilfe zum Steuerelement oder Abschnitt unter dem Mauszeiger |
| Untere Leiste | Unterer Streifen | Anwendungsversion und Copyright |
Jeder Bereich wird im Folgenden ausführlich beschrieben. Spätere Kapitel behandeln die Steuerelemente jedes Bereichs in voller Tiefe.
Obere Leiste

Die obere Leiste erstreckt sich über die gesamte Breite des Fensters und bleibt jederzeit sichtbar. Je nach aktuellem Modus und installierten Komponenten enthält sie:
- Lab / Sound-Umschalter: wechselt zwischen der Erae Lab-Bearbeitung und den gehosteten Erae Sound-Steuerelementen, wenn Erae Sound verfügbar ist.
- Sound-Ein/Aus: Das kleine Lautsprechersymbol im Sound-Reiter startet oder stoppt die gehostete Erae Sound-Engine.
- Projektname: zeigt das aktive Lab-Projekt an.
- Bearbeitungswerkzeuge: Schaltflächen zum Duplizieren, Rückgängigmachen, Wiederherstellen, Löschen und Drehen sowie für die CC-Überlagerung, für die Arbeit auf der Arbeitsfläche. Sie sind ausgeblendet, solange die Sound-Ansicht angezeigt wird.
- Schaltfläche für Fehlerberichte: öffnet das In-App-Formular für Fehlerberichte.
- Einstellungszahnrad: öffnet das Einstellungsmenü (Gerät, Audio und MIDI, Diagnose, Updates, Komponenten). Siehe Einstellungen.
- E-Logo: zeigt an, ob ein Erae verbunden ist.
Embodme-Logo
Das E-Logo befindet sich ganz rechts in der oberen Leiste. Es dient zugleich als Anzeige für die Geräteverbindung: Es leuchtet mit dem Akzentverlauf, solange ein Erae verbunden ist, und ist gedimmt, wenn kein Erae verbunden ist.
Projektname
Der aktuelle Projektname wird als Beschriftung in der oberen Leiste angezeigt. Er wird jedes Mal aktualisiert, wenn du über die linke Seitenleiste das Projekt wechselst. Die Beschriftung ist hier schreibgeschützt: Um ein Projekt umzubenennen, klicke es im Abschnitt Projects der linken Seitenleiste mit der rechten Maustaste an oder doppelklicke auf den Namen des aktiven Projekts.
Schaltflächen der Bearbeitungswerkzeuge
Eine Reihe von Symbolschaltflächen bietet schnellen Zugriff auf die häufigsten Vorgänge auf der Arbeitsfläche:
| Schaltfläche | Aktion |
|---|---|
| Duplicate | Kopiert das bzw. die ausgewählten Elemente und platziert die Kopie im Layout, mit hochgezählten CC- und CV-Nummern (auch mit Cmd+D / Ctrl+D verfügbar) |
| Undo | Macht die letzte Änderung rückgängig (auch mit Cmd+Z / Ctrl+Z verfügbar) |
| Redo | Stellt eine rückgängig gemachte Änderung wieder her (auch mit Cmd+Shift+Z / Ctrl+Shift+Z verfügbar) |
| Delete | Entfernt das bzw. die ausgewählten Elemente von der Arbeitsfläche (auch mit Delete oder Backspace verfügbar) |
| Rotate CCW | Dreht das ausgewählte Element um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn (jeweils ein Element) |
| Rotate CW | Dreht das ausgewählte Element um 90 Grad im Uhrzeigersinn (jeweils ein Element) |
| CC | Schaltet die CC-Überlagerung um: zeigt die zugewiesenen CC-Nummern jedes Elements auf der Arbeitsfläche an. Das Symbol nimmt die Akzentfarbe an, solange die Überlagerung aktiv ist |
Tipp: Die meisten Bearbeitungsvorgänge funktionieren auch mit Tastenkombinationen. Die vollständige Liste findest du unter Tastenkürzel und Interaktionen.
Anzeige der Geräteverbindung
Das E-Logo ganz rechts in der oberen Leiste dient als Verbindungsanzeige: Es leuchtet, solange ein Erae verbunden ist, und ist andernfalls gedimmt. Wenn die Anzeige gedimmt ist, bleibt Erae Lab dennoch voll funktionsfähig: Du kannst Projekte bearbeiten, und sie werden synchronisiert, sobald das Gerät das nächste Mal verbunden wird. Der Synchronisierungsfortschritt selbst wird in Benachrichtigungen angezeigt, siehe Gerätesynchronisierung.
Linke Seitenleiste

Die linke Seitenleiste ist eine Spalte, die über die gesamte Höhe des Fensters verläuft (ohne die obere und untere Leiste). Sie enthält die Abschnitte PROJECTS und ELEMENTS. Jeder Abschnitt lässt sich über seine Kopfzeile einklappen. Damit wechselst du zwischen Projekten, verwaltest Layouts und ziehst Elemente auf die Arbeitsfläche.
Abschnitt ERAESOUND PRESET
Wenn Erae Sound in Erae Lab läuft und ein Preset mit Layout spielt, erscheint über PROJECTS der Abschnitt ERAESOUND PRESET. Er enthält ein einziges Vorschaubild: das Layout des aktuellen Erae Sound-Presets. Das Vorschaubild folgt jedem Preset-Wechsel in Erae Sound.
Klicke auf das Vorschaubild, um dieses Layout auf dem Erae anzuzeigen und es auf der Arbeitsfläche zu bearbeiten, wie einen Projekt-Slot. Klicke auf einen Projekt-Slot, um zum Projekt zurückzukehren. Du kannst das Vorschaubild auch auf einen Layout-Slot einer beliebigen Projektzeile ziehen, um das Preset-Layout dorthin zu kopieren. Siehe Presets.
Abschnitt Projects
Der Abschnitt Projects listet jedes Projekt in deiner Erae Lab-Bibliothek auf. Jede Zeile zeigt den Projektnamen, wie lange die letzte Änderung zurückliegt, und, wenn die Zeile aufgeklappt ist, ein Raster kleiner Layout-Miniaturansichten: eine Miniaturansicht pro Layout-Slot in diesem Projekt. Ein grüner Punkt kennzeichnet das aktive Projekt.

Was du hier tun kannst:
- Ein Projekt auf- oder zuklappen: Klicke auf den Projektnamen, um dessen Layout-Miniaturansichten ein- oder auszublenden.
- Ein Projekt laden: Doppelklicke auf den Namen eines inaktiven Projekts, um es zu laden.
- Das aktive Projekt umbenennen: Doppelklicke auf den Namen des aktiven Projekts, um es direkt umzubenennen.
- Layouts wechseln: Klicke in der Zeile des aktiven Projekts auf eine Layout-Miniaturansicht, um die Arbeitsfläche auf dieses Layout umzustellen. Doppelklicke auf die Miniaturansicht eines inaktiven Projekts, um dieses Projekt bei diesem Layout zu öffnen.
- Ein neues Projekt erstellen: Verwende die Schaltfläche + in der Kopfzeile des Abschnitts.
- Ein Projekt umbenennen: Klicke mit der rechten Maustaste auf die Projektzeile und wähle Rename.
- Ein Projekt duplizieren: Klicke mit der rechten Maustaste und wähle Duplicate.
- Ein Projekt löschen: Klicke mit der rechten Maustaste, wähle Delete und bestätige. Wenn du das letzte Projekt löschst, erstellt Erae Lab automatisch ein neues, leeres Projekt.
- Projekte importieren oder exportieren: Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Projektzeile und wähle Import... oder Export.... Dasselbe Menü enthält auch Open Projects Folder.
- Layouts zwischen Projekten kopieren: Ziehe eine Layout-Miniaturansicht aus einer Projektzeile und lege sie auf einem Layout-Slot in einer anderen aufgeklappten Zeile ab. Das Layout wird in diesen Slot kopiert.
- Einen Layout-Slot kopieren, einfügen oder leeren: Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Miniaturansicht in der Zeile des aktiven Projekts.
- Einen Projekt-Snapshot speichern: Wenn sich das aktive Projekt von seinem Snapshot-Ausgangszustand unterscheidet, klicke auf das Speichern-Symbol der jeweiligen Zeile, um den aktuell auf der Festplatte gespeicherten Zustand als neuen Snapshot zu übernehmen.
- Auf Snapshot zurücksetzen: Klicke auf das Zurücksetzen-Symbol der jeweiligen Zeile, um den letzten Snapshot-Ausgangszustand wiederherzustellen und die aktuellen Änderungen für dieses Projekt zu verwerfen.
Das aktive Layout innerhalb des aktiven Projekts ist unter dessen Miniaturansichten hervorgehoben.
Die aktuelle Projektzeile bleibt beim Scrollen oben in der Liste angeheftet, sodass sie als Ablageziel immer erreichbar ist.
Ist ein Erae Touch verbunden, zeigt der Abschnitt darüber hinaus seine vier Slots oberhalb der Bibliothek. Siehe Erae Touch.
Tipp: Erae Lab speichert einen Sekundenbruchteil nach jeder Änderung automatisch. Selbst wenn ein Projekt Speichern-/Zurücksetzen-Steuerelemente anzeigt, wartet es nicht darauf, auf die Festplatte geschrieben zu werden. Speichern erstellt einen Snapshot-Prüfpunkt; Zurücksetzen stellt den letzten Prüfpunkt wieder her.
Eine vollständige Anleitung zur Projektverwaltung findest du unter Projekte. Layoutspezifische Vorgänge findest du unter Layouts.
Abschnitt Elements
Der Abschnitt Elements ist deine Palette zum Erstellen von Layouts. Er enthält alle Bausteine, die du auf die Arbeitsfläche ziehen kannst.

Der Abschnitt passt seine Höhe an seinen Inhalt an, bis zu fünf Zeilen mit Elementen oder die halbe Fensterhöhe, und scrollt danach. Er lässt sich nicht durch Ziehen in der Größe ändern. Wird er eingeklappt, bleibt seine Kopfzeile unten an der Seitenleiste angedockt, und Projects nimmt den frei werdenden Platz ein.
Der Abschnitt ist in zwei Gruppen unterteilt, Factory und User:
Werkseitige Elemente
Die Gruppe Factory zeigt die integrierten Elementtypen, die mit Erae Lab ausgeliefert werden. Jedes werkseitige Element wird als kleine quadratische Miniaturansicht dargestellt, die eine Vorschau des Standard-LED-Erscheinungsbilds des Elements zeigt:
- Key: ein einzelnes expressives Pad, das eine MIDI-Note spielt, mit X-, Y- und Drucksteuerung.
- Keygrid: ein isomorphes Keyboard über mehrere Reihen, mit erweiterten Stimmungs- und MPE-Einstellungen.
- Keyboard: ein Keyboard im Klavierstil mit weißen und schwarzen Tasten.
- Drumpad: ein Raster aus Pads, gedacht für Drum Racks.
- Button: ein Button, dessen Type festlegt, was er sendet: Note, Control Change, Program Change, Control Voltage oder Tap Tempo. Es gibt ein einziges Button-Element statt separater Note-, CC- oder Program-Change-Buttons.
- Fader 1D: ein eindimensionaler Fader, der beim Entlanggleiten einen kontinuierlichen Wert sendet.
- Fader 2D: ein zweidimensionales Pad, das X- und Y-Werte sendet.
- LivePad: ein Session-Controller für Ableton Live. Starte Clips und steuere Kanallautstärke, Mute, Solo und Sends.
- API zone: ein programmierbarer Bereich für deine eigene Software: Er überträgt Multi-Touch-Fingerpositionen über MIDI-SysEx und kann Pixel, Rechtecke und Bitmaps anzeigen.
Um ein beliebiges werkseitiges Element zur Arbeitsfläche hinzuzufügen, ziehe es aus diesem Abschnitt und lege es auf der Arbeitsfläche ab. Erae Lab fügt das neue Element in den freien Platz an deinem Ablagepunkt ein.
Benutzer-Element-Presets
Die Gruppe User erscheint, sobald du mindestens ein Element-Preset gespeichert hast: ein Element, das du mit seiner benutzerdefinierten Konfiguration von der Arbeitsfläche gespeichert hast. Presets werden als Miniaturzellen in einem Raster mit 4 Spalten dargestellt, sortiert nach Name.
Um ein Element der Arbeitsfläche als Preset zu speichern, ziehe es von der Arbeitsfläche in den Abschnitt Elements. Erae Lab benennt es nach seinem Typ (zum Beispiel Key 1). Klicke mit der rechten Maustaste auf ein Preset, um es zu löschen (Delete), umzubenennen (Rename), zu duplizieren (Duplicate), zu exportieren (Export...) oder um mit Import Elements... Elemente aus Dateien zu importieren. Klicke mit der rechten Maustaste auf einen leeren Teil des Abschnitts, um Element-Presets zu importieren.
Tipp: Element-Presets erfassen den Typ, die Größe, die MIDI-Einstellungen und das Erscheinungsbild des Elements gemeinsam. Verwende sie, um eine Konfiguration schnell über mehrere Layouts oder Projekte hinweg zu replizieren.
Eine ausführliche Beschreibung jedes Elementtyps und seiner Einstellungen findest du unter Elemente.
Die Arbeitsfläche
Die zentrale Arbeitsfläche ist der Hauptarbeitsbereich. Sie zeigt eine visuelle Darstellung der Oberfläche des Erae 2 als Raster aus 42 Spalten und 24 Reihen: eine Zelle pro LED auf dem physischen Gerät.
Jedes Element, das du auf der Arbeitsfläche platzierst, belegt einen rechteckigen Bereich dieses Rasters. Die Arbeitsfläche stellt jedes Element mit seinem konfigurierten LED-Stil dar, sodass die Ansicht dem, was du auf der Geräteoberfläche siehst, sehr nahekommt.
Arbeiten auf der Arbeitsfläche
| Aktion | Ergebnis |
|---|---|
| Auf ein Element klicken | Wählt es aus und füllt das rechte Einstellungsfeld mit seinen Parametern |
| Ein Element ziehen | Verschiebt es an eine neue Position; Erae Lab hält Elemente auf dem Raster und verhindert Überschneidungen |
| In den leeren Bereich klicken und ziehen | Zeichnet ein Auswahlrechteck, das jedes berührte Element auswählt |
| Aus dem Abschnitt Elements ablegen | Platziert ein werkseitiges Element oder ein Preset-Element an der Ablageposition |
| Ein Element mit Alt (unter macOS Option) ziehen | Platziert eine Kopie, statt es zu verschieben |
Tipp: Verwende
Cmd+A(macOS) oderCtrl+A(Windows/Linux), um alle Elemente im aktuellen Layout auf einmal auszuwählen. Wenn mehrere Elemente ausgewählt sind, zeigt das rechte Einstellungsfeld gemeinsame Parameter an, die du in einem Arbeitsgang bearbeiten kannst.
Unterhalb der Arbeitsfläche enthält ein Streifen vier Steuerelemente: A und B für die beiden Pedal-Eingänge, CV Clock und Custom Scales. Ein Klick auf einen Pedalbereich öffnet dessen Pedal-Einstellungen im rechten Feld, wo du den Pedaltyp und sein MIDI-Routing wählst. CV Clock öffnet die Einstellungen des CV-Clock-Ausgangs (siehe Einstellungen), und Custom Scales öffnet den Scale Manager (siehe Eigene Skalen).
Eine vollständige Anleitung zum Arbeiten auf der Arbeitsfläche findest du unter Die Arbeitsfläche.
Learn-Bereich
Der Learn-Bereich verfügt unten im mittleren Abschnitt, unterhalb der Arbeitsfläche, über einen eigenen Bereich. Er aktualisiert sich mit kontextbezogener Hilfe, wenn du mit dem Mauszeiger über Steuerelemente, Projektzeilen, Element-Presets, Arbeitsflächenelemente und Einstellungen fährst. So bleibt die Hilfe sichtbar, ohne der Seitenleiste mit Projects und Elements Platz wegzunehmen.
Rechtes Einstellungsfeld
Wenn auf der Arbeitsfläche ein Element ausgewählt ist, zeigt das rechte Einstellungsfeld dessen Konfiguration an. Das Feld besitzt zwei Registerkarten: Tune und Style.
Registerkarte Tune
Die Registerkarte Tune enthält alle MIDI- und CV-Einstellungen des ausgewählten Elements. Was du hier siehst, hängt vom Elementtyp ab: Ein Keyboard zeigt MPE-, Kanal-, Skalen- und Expressivitätseinstellungen; ein Fader zeigt seine Standardwerte sowie seine Control-Change- und Control-Voltage-Ausgänge; ein Button zeigt seinen Typ und die Nachrichten, die er sendet.
Häufige Parameter auf der Registerkarte Tune:
| Parameter | Was er steuert |
|---|---|
| Midi Output | An welche Ausgänge das Element sendet: USB Device, MIDI A, MIDI B, USB Host |
| Channel | MIDI-Kanal (1 bis 16). Bei aktiviertem MPE zeigen Keyboards stattdessen Nb channel |
| Root Note / Octave | Die von Keys und Keyboards gespielte Note |
| Control Change | CC-Ausgänge, gesteuert durch Druck, Position oder Fingerbewegung |
| Control Voltage | CV-Ausgänge an den CV-Buchsen des Erae |
Tipp: Wenn mehrere Elemente ausgewählt sind, zeigt die Registerkarte Tune nur die Parameter an, die von allen ausgewählten Typen gemeinsam genutzt werden. Das Bearbeiten eines gemeinsamen Parameters aktualisiert alle ausgewählten Elemente gleichzeitig.
Eine vollständige Aufschlüsselung der Tune-Parameter nach Elementtyp findest du unter MIDI-Einstellungen.
Registerkarte Style
Die Registerkarte Style steuert das visuelle Erscheinungsbild des ausgewählten Elements: wie es auf der Oberfläche des Erae 2 aussieht.
Wichtige Abschnitte der Registerkarte Style:
| Abschnitt | Was er steuert |
|---|---|
| Color selection | Die vom Stil des Elements verwendeten Farben |
| Orientation | Die Drehung des Elements |
| Style | Das Beleuchtungsmuster (zum Beispiel Solid Color, Linear Gradient, Circular Gradient) und wie gedrückte Tasten aufleuchten |
| Key selection | Bei Keyboards: welche Tasten oder Skalenstufen du einfärbst |
| Finger Animation | Animationen für Click, Slide und Release |
Tipp: Die Registerkarte Style wird in Echtzeit auf einem verbundenen Erae 2 aktualisiert. Passe Farben an, während du das Gerät beobachtest: Ein manuelles Speichern oder Übertragen ist nicht erforderlich.
Eine vollständige Beschreibung aller Darstellungsoptionen findest du unter Darstellung und Gestaltung.
Untere Leiste

Die untere Leiste ist ein schmaler Streifen ganz unten im Fenster. Sie zeigt an:
- Anwendungsversion: die aktuelle Versionsnummer von Erae Lab.
- Copyright-Hinweis: Copyright-Informationen von Embodme.
Update-Aufforderungen und der Fortschritt der Komponenteninstallation werden vom Updater, vom Einstellungsmenü oder durch Benachrichtigungen angezeigt und nicht durch die untere Leiste.
Wie geht es weiter
Nachdem du nun einen Überblick über die Benutzeroberfläche hast, gehen die folgenden Kapitel ausführlich auf jeden Bereich ein:
- Projekte: Projekte erstellen, wechseln und organisieren.
- Layouts: mehrere Layouts innerhalb eines Projekts verwalten.
- Die Arbeitsfläche: Elemente platzieren und bearbeiten.
- Elemente: jeder Elementtyp und seine Einstellungen.
- MIDI-Einstellungen: das Tune-Feld im Detail.
- Darstellung und Gestaltung: das Style-Feld und die LED-Farben.
- Presets: Element-Presets.
- Gerätesynchronisierung: wie Erae Lab mit dem Erae 2 kommuniziert.
Projekte
Ein Projekt ist der oberste Container für deine Arbeit in Erae Lab. Jedes Projekt enthält acht Layout-Slots und einen Projektnamen. Projekte werden als Ordner auf deinem Computer gespeichert und synchronisieren sich automatisch mit deinem verbundenen Erae 2.

Die Projekt-Seitenleiste
Der Bereich Projects im linken Panel listet jedes Projekt in deiner Bibliothek auf. Jede Zeile zeigt:
- Den Projektnamen, der die Zeile beim Anklicken auf- oder zuklappt. Ein grüner Punkt kennzeichnet das aktive Projekt.
- Wann das Projekt zuletzt geändert wurde (zum Beispiel
just now,5m,3doder ein Datum bei älteren Projekten). - Wenn die Zeile aufgeklappt ist, ein Raster mit acht Layout-Vorschaubildern, die als zwei Reihen zu je vier angezeigt werden und jeweils eine Miniaturvorschau des Inhalts dieses Layouts darstellen. Leere Slots werden als abgeblendete Platzhalter angezeigt.
Klicke auf einen Projektnamen, um dessen Layout-Vorschaubilder auf- oder zuzuklappen. Doppelklicke auf den Namen eines inaktiven Projekts, um dieses Projekt zu laden. Doppelklicke auf den Namen des aktiven Projekts, um es direkt umzubenennen. Drücke die Eingabetaste, um eine Umbenennung zu bestätigen, oder Escape, um sie abzubrechen.
Klicke auf ein Vorschaubild in der Zeile des aktiven Projekts, um zu diesem Layout zu wechseln. Ein Klick auf einen leeren Slot wählt ihn aus, sodass du dort mit dem Aufbau eines Layouts beginnen kannst. Doppelklicke auf ein Vorschaubild in der Zeile eines inaktiven Projekts, um dieses Projekt mit diesem Layout zu öffnen.
Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Projektzeile, um das Projektmenü zu öffnen. Es enthält Rename, Duplicate, Delete, Import..., Export... und Open Projects Folder. Klicke mit der rechten Maustaste auf ein Layout-Vorschaubild in der Zeile des aktiven Projekts, um diesen Layout-Slot zu kopieren, einzufügen oder zu leeren.
Die aktuelle Projektzeile (das geöffnete Projekt oder, mit einem Erae Touch, der geladene Slot) bleibt oben in der sichtbaren Liste angeheftet, während der Rest der Liste darunter scrollt. Ein Layout, das aus einer weiter unten liegenden Zeile gezogen wird, lässt sich dort weiterhin ablegen.
Ist ein Erae Touch verbunden, zeigt die Liste außerdem seine vier Slots. Siehe Erae Touch.
Wenn eine Projektzeile den Tastaturfokus hat (nachdem du auf eines ihrer Vorschaubilder geklickt hast), benennt F2 das Projekt um und Cmd+D / Ctrl+D dupliziert es. Siehe Tastenkürzel und Interaktionen.
Ein neues Projekt erstellen
Um ein neues Projekt zu erstellen, klicke auf die Schaltfläche + in der Kopfzeile des Bereichs Projects. Erae Lab erstellt ein leeres Projekt mit dem Namen Untitled, das sofort zum aktiven Projekt wird.
Beim ersten Start installiert Erae Lab seine Werksinhalte, die deiner Bibliothek eine Reihe von Werksprojekten hinzufügen, sodass du stets einen Ausgangspunkt zum Erkunden hast.
Werksprojekte sind ganz normale, bearbeitbare Projekte, sobald sie sich in deiner Bibliothek befinden. Du kannst sie direkt bearbeiten oder zunächst eines duplizieren, wenn du eine unveränderte Kopie behalten möchtest.
Ein Projekt laden
Doppelklicke auf den Namen eines beliebigen inaktiven Projekts in der Seitenleiste, um es zu laden. Das aktive Projekt wird markiert und an das verbundene Gerät gesendet.
Du kannst auch ein Projekt von außerhalb der Bibliothek öffnen:
- Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Projektzeile in der Seitenleiste Projects und wähle Import....
- Suche nach einer älteren
.erproj-Datei, einer älteren.eraeproject-Datei oder einem aktuellen Projektordner. Du kannst mehrere gleichzeitig auswählen. - Erae Lab liest das Projekt ein, fügt es der Bibliothek hinzu und aktiviert es.
Du kannst auch eine unterstützte Projektdatei oder einen Projektordner direkt auf das Erae Lab-Fenster ziehen oder Cmd+O / Ctrl+O drücken und die Datei auswählen.
Ältere .emk-Layoutdateien können ebenfalls einzeln importiert werden:
- Wähle das Projekt und den Layout-Slot, in den das Layout eingefügt werden soll.
- Drücke
Cmd+O/Ctrl+Ound wähle die Datei, oder ziehe die.emk-Datei auf das Erae Lab-Fenster. - Erae Lab ersetzt den aktiven Layout-Slot durch das importierte Layout und synchronisiert die Änderung wie jede andere Layout-Bearbeitung.
Tipp für Erae-Touch-Nutzer:
.emk-Dateien sind einzelne Layouts. Sie erscheinen nicht als eigenständige Projekte in der Projekt-Seitenleiste. Verwende.erproj-Dateien oder exportierte Projektordner, wenn du ein vollständiges Projekt importieren möchtest.
Automatisches Laden des letzten Projekts: Wenn Erae Lab startet, öffnet es automatisch das zuletzt aktive Projekt erneut, sodass du genau dort weitermachen kannst, wo du aufgehört hast.
Speichern
Erae Lab speichert dein Projekt automatisch. Jede Änderung am Projekt (das Verschieben eines Elements, das Anpassen eines Parameters, das Wechseln von Layouts) wird einen Sekundenbruchteil, nachdem du mit dem Bearbeiten aufgehört hast, auf die Festplatte geschrieben.
Snapshot speichern und zurücksetzen
Autosave hält die Projektdateien stets aktuell. Selbst wenn die Projekt-Seitenleiste Schaltflächen zum Speichern/Zurücksetzen anzeigt, wurden deine neuesten Bearbeitungen bereits auf die Festplatte geschrieben. Diese Schaltflächen bedeuten nicht „dieses Projekt jetzt schreiben“; sie verwalten einen Rückkehr-Snapshot.
Jedes Projekt verfügt über eine Snapshot-Basislinie: die letzte Version, die du über die Schaltfläche Save in der Projektzeile bestätigt hast. So kannst du frei mit Bearbeitungen experimentieren, über mehrere Starts hinweg weiterarbeiten und jederzeit zur zuvor bestätigten Version zurückkehren.
Wenn sich ein Projekt von seiner Snapshot-Basislinie unterscheidet, erscheinen zwei kleine Symbole in dieser Projektzeile in der Projekt-Seitenleiste:

- Snapshot speichern: erfasst den aktuell auf der Festplatte gespeicherten Zustand des Projekts als neue Snapshot-Basislinie. Danach verschwinden die Symbole zum Speichern und Zurücksetzen, bis du eine weitere Änderung vornimmst.
- Snapshot zurücksetzen: stellt das Projekt aus der letzten Snapshot-Basislinie wieder her. Dadurch werden die Änderungen verworfen, die seit dem letzten Snapshot-Speichern vorgenommen wurden.
Ein zurückgesetztes Projekt wird zur Rücksynchronisierung an den Erae über den normalen Sync-Ablauf markiert. Ist das Gerät getrennt, bleibt das Projekt markiert und wird übertragen, sobald die Synchronisierung das nächste Mal verfügbar ist.
Ein Zurücksetzen lässt sich rückgängig machen. Drücke direkt danach Cmd+Z / Ctrl+Z, um die verworfene Arbeit zurückzuholen: Layouts, Projektdateien und das Erae. Das Projekt erscheint wieder als geändert, und die Bearbeitungen vor dem Zurücksetzen lassen sich weiterhin rückgängig machen. Cmd+Shift+Z / Ctrl+Shift+Z setzt erneut zurück.
Fehlt eine Snapshot-Basislinie, zeigt Erae Lab nur das Speichern-Symbol an. Ist eine Snapshot-Basislinie beschädigt, wird Zurücksetzen deaktiviert, und Speichern ersetzt den beschädigten Snapshot durch den aktuellen Projektzustand.
Tipp: Stell dir Autosave als „meine aktuelle Arbeit auf die Festplatte schreiben“ und das Speichern in der Projektzeile als „diese gespeicherte Version zu meinem Prüfpunkt machen“ vor. Zurücksetzen führt zu diesem Prüfpunkt zurück.
Ein Projekt duplizieren
Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Projektzeile und wähle Duplicate. Erae Lab erstellt eine unabhängige Kopie des Projekts einschließlich aller Layouts unter einem neuen Namen. Das erste Duplikat erhält den Namen <Project> Copy; falls dieser Name bereits existiert, fügt Erae Lab eine Zahl hinzu. Das Duplikat wird der Bibliothek hinzugefügt und zum aktiven Projekt.
Ein Projekt löschen
Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Projektzeile und wähle Delete. Erae Lab bittet dich um Bestätigung: „This cannot be undone.“ (Das kann nicht rückgängig gemacht werden.) Nach deiner Bestätigung verlässt das Projekt deine Bibliothek. Anstatt es sofort zu löschen, verschiebt Erae Lab es in einen Archivordner in seinem App-Daten-Ordner und vermerkt die Löschung, damit die Synchronisierung das Projekt auch von deinem Erae entfernt.
Wenn du das letzte verbleibende Projekt löschst, erstellt Erae Lab automatisch ein neues leeres Untitled-Projekt, damit die Anwendung stets etwas Aktives hat.
Tipp: Archivierte Projekte werden 7 Tage lang aufbewahrt, bevor sie automatisch gelöscht werden. Falls du versehentlich ein Projekt löschst, wende dich vor Ablauf dieser Frist an den Support, um den Archivordner zu finden.
Ein Projekt exportieren
Um ein Projekt zu teilen oder außerhalb der Bibliothek zu sichern:
- Klicke mit der rechten Maustaste auf die Projektzeile und wähle Export....
- Es öffnet sich ein Dateiauswahldialog. Wähle einen Zielordner.
- Erae Lab kopiert den vollständigen Ordner dieses Projekts an den gewählten Ort.
Der exportierte Ordner kann auf jedem Computer, auf dem Erae Lab läuft, wieder importiert werden.
Tipp: Exportierte Projektordner sind in sich abgeschlossen. Du kannst sie für den E-Mail-Versand komprimieren oder in einem Cloud-Speicher ablegen.
Ein Projekt importieren
Um ein Projekt in deine Bibliothek zu übernehmen:
- Klicke mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Projektzeile in der Seitenleiste Projects und wähle Import....
- Wähle eine ältere
.erproj-Datei, eine ältere.eraeproject-Datei oder einen aktuellen Projektordner aus. - Erae Lab liest das Projekt ein, fügt seinem Namen eine Zahl hinzu, falls bereits ein Projekt mit diesem Namen existiert, und fügt es der Bibliothek hinzu.
Du kannst auch eine unterstützte Projektdatei oder einen Projektordner direkt auf das Erae Lab-Fenster ziehen.
Ein importiertes Projekt beginnt mit einem frischen Prüfpunkt für Speichern/Zurücksetzen: Der Prüfpunkt eines anderen Computers beeinflusst deinen nie.
Du kannst auch einzelne Layoutdateien (.eraebin oder ältere .emk) mit Cmd+O / Ctrl+O importieren oder indem du die Datei auf Erae Lab ziehst. Das Layout wird in den aktuellen Layout-Slot des aktiven Projekts eingefügt. Um das aktuelle Layout als .eraebin-Datei zu exportieren, drücke Cmd+S / Ctrl+S.
Das Projektordner-Format
Jedes Projekt ist ein Ordner in deiner Projektbibliothek. Du kannst ihn mit jedem Dateiwerkzeug sichern, überlass den Inhalt aber Erae Lab: Bearbeite Projekte in Erae Lab und nicht, indem du Dateien von Hand verschiebst.
Geräteoperationen in der Symbolleiste
Es gibt keine manuellen Schaltflächen zum Senden oder Empfangen. Solange ein Erae verbunden ist, hält Erae Lab ihn selbstständig synchron: Bearbeitungen erreichen das Gerät, während du arbeitest, und auf dem Gerät geänderte Projekte kommen zu Lab zurück. Siehe Gerätesynchronisierung.
Speicherort der Projektbibliothek
Standardmäßig werden Projekte im App-Daten-Ordner von Erae Lab unter EraeLab/projects gespeichert:
| Betriebssystem | Standard-Projektordner |
|---|---|
| macOS | ~/Library/Application Support/Embodme/EraeLab/projects |
| Windows | %APPDATA%\Embodme\EraeLab\projects |
| Linux | $XDG_DATA_HOME/Embodme/EraeLab/projects oder ~/.local/share/Embodme/EraeLab/projects, wenn XDG_DATA_HOME nicht gesetzt ist |
Um den Projektordner zu öffnen, klicke mit der rechten Maustaste auf ein Projekt im Bereich Projects und wähle Open Projects Folder. Dies ist der sicherste Weg, um den genauen Speicherort für dein Betriebssystem und deinen Installationstyp anzuzeigen.
Siehe Layouts für Details zur Arbeit mit den Layouts innerhalb eines Projekts.
Layouts
Ein Layout ist eine Arbeitsfläche aus Elementen, die einem der Layout-Slots deines Projekts zugeordnet ist. Jedes Layout ist eigenständig: Es besitzt seinen eigenen Satz an Elementen sowie seine eigene visuelle und MIDI-Konfiguration. Wenn du in Erae Lab das Layout wechselst, wechselt auch dein verbundener Erae 2 das Layout.
Layouts pro Projekt
Jedes Projekt enthält genau acht Layout-Slots, auf dem Erae nummeriert von 1 bis 8. Slots können leer oder belegt sein. Ein leerer Slot enthält keine Elemente; ein belegter Slot enthält eine vollständige Arbeitsflächen-Konfiguration.
In der Projekt-Seitenleiste werden die Layout-Slots jedes aufgeklappten Projekts als zwei Reihen mit je vier kleinen Miniaturansichten direkt unterhalb des Projektnamens angezeigt. Belegte Slots zeigen eine verkleinerte Vorschau der enthaltenen Elemente; leere Slots erscheinen als abgeblendete Platzhalter. So erhältst du auf einen Blick einen Überblick darüber, wie dicht jedes Projekt belegt ist.
Tipp: Jedes Layout kann bis zu 254 Elemente enthalten. Wenn du diese Grenze erreichst, zeigt Erae Lab „Maximum number of elements reached (254)“ (Maximale Anzahl an Elementen erreicht (254)) an.
Projektgröße und Kapazität des Erae 2
Der Erae 2 unterstützt größere und komplexere Layouts als der Erae Touch, sodass die meisten in Erae Lab erstellten Layouts problemlos auf dem Gerät Platz finden.
Trotzdem gibt es ein Limit dafür, wie viel ein einzelnes Layout und ein einzelnes Projekt auf dem Gerät speichern können. Die Layout-Slots eines Projekts teilen sich ein gemeinsames Speicherbudget. Ein Layout wird hauptsächlich durch die Anzahl der Elemente und den Umfang der Konfiguration jedes Elements „schwer“: Viele Elemente, viele CC- und CV-Zuordnungen und aufwändige Darstellungseinstellungen summieren sich.
Wenn du ein ungewöhnlich großes oder komplexes Projekt aufbaust, beachte folgende Hinweise:
- Bleib deutlich unterhalb des Element-Limits jedes Layouts, anstatt jeden Slot bis zum Maximum zu füllen.
- Verteile eine weitläufige Steueroberfläche auf mehrere Projekte, anstatt alle dichten Layouts in ein einziges Projekt zu zwingen, da die Layout-Slots eines einzelnen Projekts ein gemeinsames Speicherbudget teilen.
- Verwende Element-Presets für sich wiederholende Bedienelemente, damit jedes einzelne schlank bleibt.
Erae Lab prüft dieses Budget, während du bearbeitest. Wenn ein Layout oder Projekt voll ist, wird das Hinzufügen eines Elements mit „This layout is full. Remove some elements before adding more.“ (Dieses Layout ist voll. Entferne einige Elemente, bevor du weitere hinzufügst.) oder „This project is full. Remove some elements before adding more.“ (Dieses Projekt ist voll. Entferne einige Elemente, bevor du weitere hinzufügst.) abgelehnt. Entferne einige Elemente oder verschiebe einige Layouts in ein anderes Projekt.
Das Layout-Auswahlpanel
Du wählst Layouts über die Miniaturansichten des aktiven Projekts in der Projekt-Seitenleiste aus; es gibt keine separate Layout-Auswahlleiste oberhalb der Arbeitsfläche.
- Belegte Slots zeigen eine verkleinerte Vorschau.
- Leere Slots werden abgeblendet dargestellt.
- Das aktive Layout ist hervorgehoben.
Klicke auf eine Miniaturansicht, um zu diesem Layout zu wechseln. Die Arbeitsfläche aktualisiert sich sofort und zeigt die Elemente des ausgewählten Layouts, und der verbundene Erae wechselt zum selben Layout.
Tipp: Wenn die Zeile des aktiven Projekts den Tastaturfokus hat, kannst du Layouts per Tastenkürzel kopieren, einfügen und leeren. Siehe Tastenkürzel und Interaktionen.
Layout-Operationen
Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Layout-Miniaturansicht in der Zeile des aktiven Projekts, um auf die folgenden Operationen zuzugreifen:
| Operation | Beschreibung |
|---|---|
| Copy | Kopiert das Layout in die interne Zwischenablage, sodass es in einen anderen Slot oder ein anderes Projekt eingefügt werden kann. Nur verfügbar, wenn der Slot belegt ist. |
| Paste | Fügt das zuvor kopierte Layout in den Slot ein und ersetzt dabei dessen aktuellen Inhalt, falls vorhanden. Nur verfügbar, wenn die Zwischenablage ein kopiertes Layout enthält. |
| Clear | Leert den Slot. Nur verfügbar, wenn der Slot belegt ist. |
Einfügen und Leeren lassen sich rückgängig machen.
Tipp: Verwende Copy und Paste, um ein Layout zwischen Slots oder Projekten zu verschieben, anstatt es von Grund auf neu aufzubauen.
Drag-and-Drop zwischen Projekten
Du kannst ein Layout von einem Projekt in ein anderes kopieren, indem du seine Miniaturansicht in der Projekt-Seitenleiste ziehst:
- Klappe in der Projekt-Seitenleiste sowohl die Zeile des Quell- als auch des Zielprojekts auf.
- Ziehe eine Layout-Miniaturansicht aus dem Quellprojekt und lass sie auf einem Slot in der Zeile des Zielprojekts los.
- Das Layout wird in den Ziel-Slot kopiert. Das Quell-Layout bleibt an seinem Platz.
Wenn der Ziel-Slot bereits belegt ist, wird das vorhandene Layout ersetzt. Eine Ablage im aktiven Projekt lässt sich rückgängig machen; eine Ablage in einem anderen Projekt wird direkt in dieses Projekt geschrieben.
Du kannst eine Layout-Miniaturansicht auch auf der Arbeitsfläche ablegen: Sie ersetzt das aktuell auf der Arbeitsfläche angezeigte Layout, und du kannst dies rückgängig machen.
Tipp: Layouts zwischen Projekten zu ziehen, ist eine schnelle Möglichkeit, ein neues Projekt aus deinen besten Layouts mehrerer bestehender Projekte zusammenzustellen.
Layouts als Container
Ein Layout ist ein Container für Elemente: Alle visuellen Eigenschaften und Verhaltenseigenschaften liegen bei den Elementen, die innerhalb des Layouts platziert sind.
Rückgängig machen und Wiederherstellen wirken auf Projektaktionen, einschließlich Layout-Bearbeitungen. Wenn du das Layout wechselst, behält Erae Lab genügend Kontext, um aktuelle layoutbezogene Bearbeitungen sicher rückgängig machen zu können.
Wie du Elemente innerhalb eines Layouts platzierst, verschiebst und konfigurierst, erfährst du unter Die Arbeitsfläche.
Die Arbeitsfläche
Die Arbeitsfläche ist der zentrale Arbeitsbereich für das aktuelle Layout. Sie stellt die Erae-Oberfläche als 42 x 24-Raster dar und entspricht damit dem spielbaren Bereich des Erae 2.
Elemente platzieren
Ziehe ein Element aus dem Bereich Elements auf die Arbeitsfläche. Erae Lab zeigt während des Ziehens einen Platzierungsumriss an. Lass die Maustaste los, um das Element zu platzieren.
Erae Lab fügt das neue Element in den freien Platz am Ablagepunkt ein, bis zur Standardgröße des Elements. Ist dort kein freier Platz vorhanden, wird nichts platziert: Versuche eine andere Position oder schaffe zunächst Platz.
Element-Presets können ebenfalls aus der Gruppe User des Bereichs Elements gezogen werden. Sie erstellen ein neues Element mit der gespeicherten Größe, dem gespeicherten Verhalten und dem gespeicherten Erscheinungsbild aus diesem Preset.
Verschieben, Größe ändern und Drehen
- Verschieben: Ziehe ein ausgewähltes Element an eine neue Rasterposition.
- Größe ändern: Ziehe an einer Ecke oder Kante des ausgewählten Elements. Bei Keygrid-, Keyboard- und Drumpad-Elementen fügt die Größenänderung Tasten hinzu oder entfernt sie; halte beim Ändern der Größe Shift gedrückt, um stattdessen die Tastengröße zu ändern.
- Drehen: Verwende die Drehschaltflächen in der oberen Leiste. Das Drehen wirkt jeweils auf ein ausgewähltes Element.
- Ziehkopieren: Halte beim Ziehen Alt (Option auf macOS) gedrückt, um eine Kopie zu platzieren, statt zu verschieben.
Erae Lab verhindert, dass sich Elemente überlappen. Wenn mehrere ausgewählte Elemente gemeinsam verschoben werden, behalten sie ihre relativen Positionen bei und werden gegen alle nicht ausgewählten Elemente geprüft.
Mehrfachauswahl
Du kannst mehrere Elemente auf zwei Arten auswählen:
- Lasso-Auswahl: Ziehe über einen leeren Bereich der Arbeitsfläche, um jedes Element auszuwählen, das vom Rechteck berührt wird.
- Cmd/Strg-Klick: Halte Cmd auf macOS bzw. Ctrl auf Windows/Linux gedrückt, während du auf ein Element klickst, um es zur aktuellen Auswahl hinzuzufügen oder daraus zu entfernen.
Verwende Cmd+A / Ctrl+A, um alle Elemente im aktuellen Layout auszuwählen.
Größe einer Mehrfachauswahl ändern
Wenn mehrere Elemente ausgewählt sind, ziehe an den Anfassern eines beliebigen davon: Jedes ausgewählte Element übernimmt dieselbe neue Größe und behält dabei seine Position bei. Ein Element, das an seiner Position nicht in die neue Größe passt (weil es einen Nachbarn überlappen oder das Raster verlassen würde), behält seine aktuelle Größe. Das ist der schnellste Weg, um einer Reihe von Buttons oder Fadern identische Abmessungen zu geben.
CC-Zuweisungen anzeigen
Die Schaltfläche CC in der oberen Leiste schaltet eine Überlagerung um, die die zugewiesenen CC-Nummern jedes Elements direkt auf der Arbeitsfläche anzeigt, sodass du die Zuordnungen eines ganzen Layouts auf einen Blick prüfen kannst, ohne die Elemente einzeln auszuwählen. Die Beschriftungen aktualisieren sich live, während du CC-Zuweisungen bearbeitest. Die Position der Schaltfläche findest du unter Übersicht der Benutzeroberfläche.
Rückgängig und Wiederherstellen
Erae Lab zeichnet Bearbeitungen der Arbeitsfläche als rückgängig machbare Projektaktionen auf.
- Rückgängig:
Cmd+Z/Ctrl+Z - Wiederherstellen:
Cmd+Shift+Z/Ctrl+Shift+Z
Die obere Leiste bietet außerdem Schaltflächen für Rückgängig und Wiederherstellen.
Rückgängig erfasst auch diese Schritte:
- Push in einen Slot aus Erae Sound: Wenn Erae Sound sein Layout einem Projekt-Slot zuweist (Slot-Button in Erae Sound gedrückt halten), legt
Cmd+Zdas vorherige Layout zurück in diesen Slot, in die Projektdateien und auf das Erae.Cmd+Shift+Züberträgt es erneut. Das nächsteCmd+Zmacht mit den Bearbeitungen weiter, die du vor dem Push an diesem Slot vorgenommen hast. - Snapshot zurücksetzen:
Cmd+Zholt die Arbeit zurück, die das Zurücksetzen verworfen hat. Siehe Projekte. - Bearbeitungen des Erae Sound-Preset-Layouts: siehe Presets.
Ein gemeinsamer Verlauf mit Erae Sound
Wenn Erae Sound in Erae Lab läuft, teilen sich Lab und Erae Sound einen Rückgängig-Verlauf. Cmd+Z macht den neuesten Schritt rückgängig, egal welches Produkt ihn ausgeführt hat, und Cmd+Shift+Z stellt ihn wieder her. Das funktioniert in der Lab-Ansicht, in der Erae Sound-Ansicht und mit den Schaltflächen für Rückgängig und Wiederherstellen.
Gehört der nächste Schritt zu der Ansicht, die du gerade nicht siehst, wechselt der erste Tastendruck nur zu dieser Ansicht und ändert nichts. So siehst du, was sich gleich ändert. Drücke erneut, um den Schritt rückgängig zu machen oder wiederherzustellen. Ist diese Ansicht bereits sichtbar, genügt ein Tastendruck.
Beispiel: Du drehst in Erae Sound einen Regler und weist danach das Layout Slot 1 zu. Die Erae Sound-Ansicht ist sichtbar.
Cmd+Zzeigt die Lab-Ansicht. Noch ändert sich nichts.Cmd+Zlegt das alte Layout zurück in Slot 1.Cmd+Zzeigt die Erae Sound-Ansicht.Cmd+Zsetzt den Regler auf seinen vorherigen Wert zurück.
Bearbeitungen des Erae Sound-Preset-Layouts auf der Arbeitsfläche gehören zur Lab-Ansicht. Erae Sound in einer DAW behält seinen eigenen Rückgängig-Verlauf.
Kopieren, Einfügen und Duplizieren
Wenn ein oder mehrere Elemente ausgewählt sind:
- Kopieren:
Cmd+C/Ctrl+C - Einfügen:
Cmd+V/Ctrl+V - Duplizieren:
Cmd+D/Ctrl+Doder die Schaltfläche Duplicate in der oberen Leiste - Löschen:
BackspaceoderDelete
Duplizieren kopiert und fügt in einem Schritt ein, und innerhalb desselben Layouts zählt es die CC- und CV-Nummern der Kopie hoch, damit das neue Element nicht dieselben Nachrichten sendet wie das Original. Einfügen behält die kopierten Werte unverändert bei, und auch beim Einfügen in ein anderes Layout bleiben sie unverändert.
Layout-Ablagen
Du kannst eine Layout-Miniaturansicht aus der Projekt-Seitenleiste auf die Arbeitsfläche ziehen, um das aktuelle Layout damit zu ersetzen. Dies lässt sich rückgängig machen. Um ein Layout stattdessen in einen bestimmten Slot zu kopieren, lege die Miniaturansicht auf diesem Slot in der Projekt-Seitenleiste ab (siehe Layouts).
Live-Geräteaktualisierungen
Wenn ein Erae verbunden ist, werden Bearbeitungen der Arbeitsfläche automatisch gespeichert und an das Gerät gesendet, sobald du innehältst. Nach jeder Änderung ist kein manueller Schritt zum Senden oder Empfangen nötig.
Elemente
Elemente sind die Bausteine eines Layouts. Erae Lab bietet die folgenden Elementtypen in der Gruppe Factory des Bereichs Elements an.
Keyboards
Keygrid
Ein isomorphes Raster für intervallbasiertes Spielen, mit erweiterten Stimmungs- und MPE-Einstellungen. Gut geeignet für Akkorde, transpositionsfreundliche Muster und ausdrucksstarkes Spiel. Das Keygrid ist das einzige Element, das eine eigene Skala spielen kann.
Keyboard
Ein chromatisches Layout im Klavierstil mit weißen und schwarzen Tasten, für eine vertraute Notenanordnung.
Drumpad
Ein Pad-Raster für Drum Racks: Jedes Pad spielt seine eigene Note.
Kontinuierliche Regler
Fader 1D
Ein einachsiger Fader, der Control-Change-Werte sendet, etwa für Lautstärke, Cutoff oder Send-Pegel. Aktiviere Druck, um eine zweite Steuerdimension hinzuzufügen.
Fader 2D
Ein XY-Pad, das Control-Change-Werte aus der X- und Y-Position sendet. Aktiviere Druck, um eine dritte Steuerdimension hinzuzufügen.
Spring 1D
Ein Fader, der beim Loslassen zu seinem Center zurückfedert, mit einstellbarer Stiffness, Drag, Max Speed und Bounce. Sendet Control-Change-Werte. Aktiviere Druck, um eine zweite Steuerdimension hinzuzufügen. Siehe Federfader.
Spring 2D
Ein XY-Pad mit einer unabhängigen Feder auf jeder Achse, das beim Loslassen zu seinem Center-Punkt zurückkehrt. Sendet Control-Change-Werte aus der X- und Y-Position. Aktiviere Druck, um eine dritte Steuerdimension hinzuzufügen. Siehe Federfader.
Trigger und Pads
Button
Ein Element mit zwei Zuständen. Sein Type legt fest, was es sendet: Note, Control Change, Program Change, Control Voltage oder Tap Tempo. Im Program-Change-Modus füllt ein Menü Preset die Werte für gängige Aktionen aus, etwa den Wechsel zu einem anderen Layout oder Projekt.
Key
Ein einzelnes expressives Noten-Pad mit X-, Y- und Drucksteuerung. Nützlich für große One-Shot-Pads, Drones oder dedizierte Performance-Trigger.
Integrationen und Hilfselemente
LivePad (Ableton Live)
Ein Session-Controller für Ableton Live: Starte Clips und steuere Kanallautstärke, Mute, Solo und Sends. Seine einzige Einstellung in der Registerkarte Tune ist Zoom (Small oder Large).
API Zone
Ein programmierbarer Berührungsbereich für deine eigene Software: Er überträgt Multi-Touch-Fingerpositionen über MIDI-SysEx, und deine Software kann darauf Pixel, Rechtecke und Bitmaps zeichnen.
Pedal Input
Ein nicht-flächenbasiertes Element für jeden der beiden Pedal-Eingänge, A und B, die unterhalb der Arbeitsfläche angezeigt werden. Es bildet einen angeschlossenen Fußschalter oder ein Expressionpedal auf MIDI oder CV ab. Siehe MIDI-Einstellungen.
Arbeiten mit Elementen
Für jedes Element ist der normale Workflow derselbe:
- Ziehe es aus der Seitenleiste auf die Arbeitsfläche.
- Ändere seine Größe und positioniere es.
- Stelle sein Verhalten in der Registerkarte Tune ein.
- Gestalte seine LEDs in der Registerkarte Style.
Jeder Parameter ist in Anhang A: Referenz der Element-Parameter aufgeführt.
MIDI-Einstellungen
Das Tune-Panel steuert, wie jedes Element MIDI- und CV-Daten sendet. Die Einstellungen sind in Abschnitte gruppiert (Midi Output, Midi, Default Values, Expressivity Tune, Control Change, Control Voltage und so weiter); welche Abschnitte du siehst, hängt vom Elementtyp ab. Jeder Parameter ist in Anhang A aufgeführt.
Allgemeine Einstellungen
Die meisten spielbaren Elemente teilen sich diese Kernparameter:
- Channel: der MIDI-Kanal,
1bis16. - Trig on entry: ob ein Finger, der ohne Abheben auf das Element gleitet, es auslöst.
Offnie;Default, wenn der Finger von einer leeren Stelle der Arbeitsfläche oder von einem Element derselben Art kommt;All, wenn er von irgendwoher kommt. - Note, Grundton und Oktave, sofern relevant
- Control Change-Zuweisungen
- Control Voltage-Zuweisungen, sofern unterstützt
Motion-Zuordnungen nutzen die kontinuierliche Geschwindigkeit deiner Fingerbewegung, nicht die Note-On-Velocity. Der Wert wird geglättet und normalisiert, sodass 0 cm/s das Minimum darstellt und 100 cm/s den maximal konfigurierten CC-Wert erreicht.
Jede CC-Zuweisung hat ein Kontrollkästchen Enable, einen Type (CC, CC 14-bit, RPN oder NRPN), die Controller-Nummer (mit Bank und Index für RPN und NRPN) und einen Bereich Min/Max. Controller-Nummern, die die MIDI-Spezifikation für besonderes Verhalten reserviert, sind in der Liste mit (reserved) gekennzeichnet.
MIDI-Ausgabeziel
Jedes Element kann an eine beliebige Kombination der verfügbaren Ziele senden:
- USB Device: Der Erae erscheint an deinem Computer als USB-MIDI-Gerät (standardmäßig aktiviert).
- MIDI A / MIDI B: die physischen MIDI-Ausgangsbuchsen.
- USB Host: ein USB-MIDI-Gerät, das am USB-Host-Anschluss des Erae angeschlossen ist.
Deaktiviere alle Ausgänge, um ein Element stummzuschalten, ohne es zu löschen.
Keyboards
Keygrid-, Keyboard- und Drumpad-Elemente ermöglichen folgende Konfiguration:
- MPE an oder aus, den MPE Master-Kanal (
1oder16) und den Channel (oder, bei aktiviertem MPE, Nb channel: die Anzahl der MPE-Kanäle, also die Anzahl der Finger mit unabhängiger Steuerung) - Root Note und Octave
- den Line Offset zwischen Reihen (Degrees und Semitones bei einem Keygrid, Semitones bei einem Drumpad)
- Show Offscale und Scale bei einem Keygrid, Scale bei einem Keyboard
- PB Range: den Pitch-Bend-Bereich in Halbtönen,
1bis96 - Expressivity Tune: Pressure (Aftertouch), Glissando und Vibrato
- Sound Brightness (CC 74), wenn MPE aktiviert ist
- Control Change-Ausgänge für Pressure, X abs, Y abs, Motion, X rel und Y rel
- Control Voltage-Ausgänge, mit Num Voices für polyphones CV
Das Aktivieren von MPE setzt PB Range auf 48 und Nb channel auf 8; das Deaktivieren setzt PB Range zurück auf 12 und Channel auf 1. Stimme den Pitch-Bend-Bereich in deinem Synthesizer darauf ab, um ein korrektes Verhalten zu erzielen.
Use global scale
Keygrid- und Drumpad-Elemente haben außerdem ein Kontrollkästchen Use global scale in der Registerkarte Tune (bei einem Keygrid direkt über dem Auswahlmenü Scale). Ist es aktiviert, folgt das Keyboard der globalen Skala des Projekts: Ändere die Skala eines beliebigen Elements mit aktiviertem Kontrollkästchen, auf einem beliebigen Layout, und jedes Element mit aktiviertem Kontrollkästchen folgt sofort. Grundton und Oktave bleiben für jedes Element individuell. Das Keyboard-Element (Klavierstil) nimmt nie daran teil, da es ein festes 12-Ton-Layout ist. Das vollständige Verhalten findest du im Kapitel Eigene Skalen im Abschnitt „Globale Skala“.
Fader
Fader 1D und Fader 2D bieten:
- Default Y (und Default X bei einem Fader 2D): die Position, die mit dem Layout geladen und in Presets gespeichert wird
- Center Y (und Center X): die visuelle Mitte des Faders, an der sein Füllbalken beginnt
- Control Change-Ausgänge für Pressure, die Positionsachsen (Y abs, plus X abs bei einem Fader 2D) und Motion
- Control Voltage-Ausgänge für Pressure und die Positionsachsen
Buttons und Keys
Der Type eines Buttons wählt Note, Control Change, Program Change, Control Voltage oder Tap Tempo. Latched lässt ihn bei jedem Drücken umschalten, statt nur zu wirken, solange er gehalten wird.
- Note: die gesendete Note (Root Note und Octave).
- Control Change: ein ON Control Change, das beim Aktivieren gesendet wird, und ein OFF Control Change, das beim Loslassen gesendet wird, jeweils mit eigenem Controller und Value.
- Program Change: ein ON Program Change und ein OFF Program Change, jeweils mit optionaler Bank (Bank MSB und Bank LSB). Das Menü Preset füllt diese für gängige Aktionen aus: Layout Change (mit Target Layout) oder Project Change (mit Target Project).
- Control Voltage: ein CV-Ausgang, der zwischen einem On/Off-Paar von Spannungen umgeschaltet wird.
- Tap Tempo: Tippe, um das Tempo festzulegen.
Ein Key spielt eine Note (Root Note und Octave) mit PB Range, Pressure- und Vibrato-Expressivität sowie denselben Control-Change- und Control-Voltage-Ausgängen wie ein Keyboard.
MPE und Expressivität
Wo unterstützt, steuern MPE- und Expression-Einstellungen, wie Fingerdruck und -bewegung in MIDI übersetzt werden. Pressure sendet Kanal- oder polyphonen Aftertouch, Vibrato wandelt kleine Fingerbewegungen in Pitch Bend um, und Glissando lässt dich zwischen Tasten gleiten. Stimme den Pitch-Bend-Bereich in deinem Ziel-Synthesizer ab, um ein korrektes Verhalten zu erzielen.
Pedaleingänge
Pedaleingänge verfügen über einen Type-Selektor: Disable, Switch, Kick, Sustain (Binary), Sustain (Continuous) oder Expressive. Das Tune-Panel ändert sich, um die Parameter für den ausgewählten Pedaltyp anzuzeigen.
- Switch sendet eine Note-, Control-Change-, Program-Change- oder Tap-Tempo-Nachricht (Message Type), optional Latched.
- Kick spielt eine Note, deren Velocity davon abhängt, wie stark das Pedal getreten wird.
- Sustain (Binary) sendet einen Controller (standardmäßig CC 64) mit einem On Value und einem Off Value.
- Sustain (Continuous) und Expressive senden die Pedalposition als kontinuierlichen Controller (standardmäßig CC 64 bzw. CC 11), mit Invert zum Umkehren der Richtung.
Step-Sequenzer
Der Step-Sequenzer ist ein Pattern-basierter MIDI-Sequenzer, der direkt in die Erae-Oberfläche integriert ist. Während der Looper eine freie Performance aufzeichnet, kannst du mit dem Sequenzer Patterns auf zwei Arten aufbauen: Zeichne und bearbeite sie Schritt für Schritt direkt auf dem LED-Raster, oder nimm sie live in das Pattern auf, während die Clock läuft. Du erhältst für jeden Schritt eine unabhängige Kontrolle über Tonhöhe, Velocity, Gate-Länge und kontinuierliche Expression. Der Zustand des Sequenzers wird mit deinem Projekt gespeichert, pro Layout.
Was du sequenzieren kannst
Der Sequenzer nimmt nicht nur Keyboards auf. Er erfasst Keyboards, Fader und Buttons, und die angezeigten Lanes passen sich daran an, welches Element gerade fokussiert ist:
| Element | Was ein Schritt aufzeichnet | Angebotene Lanes |
|---|---|---|
| Keyboard (Skala, Chroma, Drumpad) | Eine Note: Tonhöhe, Velocity, Gate-Länge und Expression | Note, Pressure, Slide, Glissando sowie eine Lane pro aktivierter Tastengeste (pressure CC, X abs, Y abs, X rel, Y rel) |
| Fader2D (ein XY-Pad) | X-, Y- und Z-Werte (Druck) | X, Y, Z |
| Fader1D (ein einzelner Fader) | Eine Wert-Automation | Value |
| Button | Ein Ein- oder Aus-Zustand pro Schritt (ein Druck mit Dauer) | State (angezeigt als steps) |
Der Sequenzer fokussiert das Layout-Element, das du zuletzt berührt hast. In einem frischen Projekt ist nichts fokussiert, bis du ein Element berührst. Tippe also zuerst eine Taste, einen Fader oder einen Button an (oder wirf einen Blick in einen Slot, siehe unten), und der Sequenzer bindet sich daran.
Um zu wechseln, welches Element du sequenzierst, halte dessen Layout-Taste (N1 bis N8) alleine gedrückt, ohne dabei Sequencer zu halten. Die Oberfläche zeigt das normale, vollständige Layout dieses Slots, sodass du das gewünschte Element antippen kannst. Lass die Taste los, und die Sequenzer-Ansicht mit den drei Zonen kehrt zurück. Beachte den Unterschied zwischen Halten und Antippen: Ein kurzes Antippen und Loslassen der eigenen Layout-Taste deines aktuellen Layouts verlässt den Sequenzer-Modus vollständig.
Die Oberfläche: drei Zonen
Solange der Sequenzer aktiv ist, ist die Touch-Oberfläche von links nach rechts in drei feste Zonen aufgeteilt, die jeweils die volle Höhe einnehmen:
- Live, die 7 Spalten ganz links: eine Live-Aufnahmefläche für das fokussierte Element. Siehe unten unter Die Live-Zone.
- Grid, die 32 Spalten in der Mitte: das Schrittraster, auf dem du zeichnest und bearbeitest.
- Launcher, die 3 Spalten ganz rechts: acht übereinander gestapelte Pads, eines pro Pattern-Slot, zum Umschalten der Patterns. Das oberste Pad ist Pattern 1, das unterste Pad ist Pattern 8.
Das sichtbare Raster umfasst nur 32 der 42 Spalten der Oberfläche; der Live-Streifen und der Launcher flankieren es. Mit aktiviertem Swap Sides (siehe Einstellungen) wandert der Launcher nach links, Live wandert nach rechts, und das Raster bleibt zentriert. Das Raster ist immer 32 Spalten breit; nur die beiden Seitenstreifen tauschen die Enden.
Die Zone eines Fingers wird in dem Moment festgelegt, in dem du ihn aufsetzt. Eine Geste, die im Raster beginnt, bearbeitet weiter, selbst wenn der Finger Richtung Launcher gleitet. Die Zonen lösen also nie mitten in einer Geste übergreifend aus.
Die Live-Zone
Die Live-Zone ist ein spielbares Spiegelbild des fokussierten Elements, und sie nimmt auf. Ob sie aufnimmt, hängt davon ab, ob die Aufnahme scharfgeschaltet ist. Das ist dieselbe Play/Rec-Scharfschaltung, die auch der Looper verwendet:
- Aufnahme scharfgeschaltet (Play/Rec an): Spielen in der Live-Zone landet direkt im aktiven Pattern an der aktuellen Abspielposition. Ein Keyboard nimmt Noten mit ihrer Druckkurve und ihrer tatsächlich gehaltenen Länge auf; ein Fader1D nimmt eine Wert-Automation auf; ein Fader2D nimmt X, Y und Z auf; ein Button nimmt Ein-Schritte an der Abspielposition auf. Eine Aufnahme über einen Bereich ersetzt, was dort vorher war.
- Aufnahme nicht scharfgeschaltet: Die Live-Zone spielt Klang und MIDI, ohne aufzunehmen. So kannst du einen Part vorhören oder mitspielen, während ein Pattern läuft.
Die Scharfschaltung wird live, von Moment zu Moment, ausgelesen, sodass du während eines Takes per Punch-in und Punch-out arbeiten kannst: Sie wird nie am Beginn einer Geste eingerastet. Die Aufnahme ist außerdem unterdrückt, solange du dich in der Mapping-Auswahl befindest.
Bei einem Keyboard ist das Live-Spiegelbild gegenüber dem normalen Layout um eine Vierteldrehung gedreht: Die Tonhöhe verläuft vertikal den Streifen hinauf. Gleite also nach oben für höhere Noten und nach unten für tiefere. Das Spiegelbild teilt sich das Tonhöhen-Scrolling mit dem Raster, sodass eine beleuchtete spielbare Reihe mit derselben Rasterreihe auf gleicher Höhe liegt. Fader- und Button-Spiegelbilder werden in normaler Ausrichtung dargestellt und bewegen sich nicht mit dem Tonhöhen-Scrolling.
Was eine Zelle bedeutet: das Tonhöhenraster
Für Keyboard-Patterns ist das Raster eine chromatische Pianorolle. Die vertikale Achse entspricht einem MIDI-Halbton pro Reihe, jede Reihe ist zwei LEDs hoch, und die Reihen sind wie ein Klavier schattiert: Halbtöne auf weißen Tasten leuchten schwach, Halbtöne auf schwarzen Tasten bleiben dunkel. Höhere Reihen bedeuten höhere Tonhöhen. Eine Note wird als kleiner bernsteinfarbener Kopf (zwei mal zwei LEDs) plus Schweif gezeichnet:
- Die horizontale Position ist der Startzeitpunkt der Note.
- Die Breite ist die Gate-Länge, also wie lange die Note gehalten wird.
- Die vertikale Reihe ist die Tonhöhe.
- Die Helligkeit des Kopfes ist die Velocity, also wie hart die Note anschlägt. Die Helligkeit des Schweifs folgt dem aufgezeichneten Druck.
Während die Abspielposition eine Note überquert, leuchtet die Note heller.
Skalenrelative Aufnahme
Wie eine Note gespeichert wird, hängt vom Keyboard ab:
- Auf einem Skalen-Keyboard (in der Skala) speichert eine Note eine SKALENSTUFE, keine feste Tonhöhe. Stufen unterhalb des Grundtons sind erlaubt. Die tatsächliche Tonhöhe wird bei der Wiedergabe anhand der aktuellen Skala und des aktuellen Grundtons des Elements ermittelt. Wenn du also später die Skala änderst oder den Grundton transponierst, folgt das gesamte aufgezeichnete Pattern. Eine aufgezeichnete Stufe klingt identisch wie von Hand gespielt.
- Auf einem Chroma-Keyboard oder Drumpad speichert eine Note eine absolute Tonhöhe oder einen Pad-Index und bleibt fest.
Ob ein Keyboard skalengebunden oder chromatisch ist, legt der Schalter Show Offscale am Keyboard-Element fest (siehe das Kapitel zum Keyboard-Element). Aus bedeutet eine Taste pro Skalenstufe; an bedeutet, dass auch skalenfremde, chromatische Tasten angezeigt werden und Schritte als Halbtonpositionen gespeichert werden.
Mikrotonale eigene Skalen werden sauber gestimmt wiedergegeben: Die exakte Tonhöhe wird in eine Basisnote plus ein kleines Pitch Bend aufgeteilt und als MPE-Note mit Pitch Wheel und dem korrekten Bend-Bereich pro Note gesendet, auf etwa einen Cent genau. So folgen ihr sowohl der eigene Synthesizer des Erae als auch spezifikationskonforme MPE-Synthesizer.
Schritte auf dem Raster bearbeiten
Die Rastergeste hängt davon ab, wo du berührst und in welche Richtung du ziehst.
Um eine Note zu zeichnen, berühre eine leere Stelle und ziehe:
- Die Reihe unter deinem Finger bestimmt die Tonhöhe.
- Der Berührungsdruck zu Beginn bestimmt die Velocity (drücke fester für eine lautere Note).
- Wie weit du horizontal ziehst, bestimmt die Gate-Länge, eingerastet auf die Quantisierungs-Division. Ein einfaches Antippen ohne Ziehen erzeugt eine Note in der Mindestlänge (etwa zwei LEDs oder eine Division, je nachdem, was größer ist).
- Vertikales Abdriften beim Zeichnen wird als Pitch-Bend-Kurve (Glissando) auf dieser Note aufgezeichnet. Eine Reihe Drift entspricht einem Halbton oder einer Stufe, unabhängig vom MPE-Bend-Bereich der Note. Kleines Wackeln zählt nicht: Solange dein Finger innerhalb einer Zelle um den Startpunkt der Note bleibt, bleibt die Note vollkommen gerade und es wird kein Bend aufgezeichnet. Sobald du diese Zelle verlässt, wird der Bend von diesem Punkt an erfasst, auch wenn du wieder zurückdriftest.
- Ein kurzes Abheben des Fingers mitten im Zeichnen ergibt trotzdem eine Note, nicht zwei: Beim Abheben wird die Note einen Moment lang gehalten, und eine erneute Berührung innerhalb weniger Zellen um den Abhebepunkt setzt dieselbe Note fort. Das Verlassen des Sequenzer-Modus schließt jede noch ausstehende Note ab. Eine im Zeitfenster beendete Zeichnung geht also nie verloren.
Auf einem vorhandenen Notenkopf:
- Ein Antippen löscht die Note.
- Ein Ziehen nach oben oder unten bearbeitet ihre Velocity (der untere Rand des Rasters ist 0, der obere ist das Maximum).
- Ein Ziehen nach rechts bearbeitet die fokussierte Expressionskurve dieser Note (welche Kurve das ist, hängt von der im Header gewählten Lane ab).
Jede Note trägt mehrere aufgezeichnete Kurven gleichzeitig: eine Pitch-Bend-Kurve (bearbeitet aus der Note- oder Glissando-Lane), eine Druckkurve, eine Slide-Kurve und eine Kurve pro aktivierter Tastengeste (pressure CC, X abs, Y abs, X rel, Y rel). Die Werte werden in hoher Auflösung aufgezeichnet, sodass die Expression geschmeidig bleibt.
Während du eine Note hältst, um ihre Kurve zu bearbeiten, werden die Kurven der anderen Noten abgedunkelt, damit die Note, an der du gerade arbeitest, hervorsticht. Sobald du den Finger abhebst, kehren sie zur vollen Helligkeit zurück. Die Kurven-Lane nimmt die volle Höhe des Rasters ein, unabhängig vom Tonhöhenfenster: Eine auf einer Reihe gezeichnete Kurve landet auf dieser Reihe, und wenn eine Note aus dem Tonhöhenfenster scrollt, verschwindet ihre Kurve mit ihr, statt über den noch sichtbaren Noten zu schweben.
Gesten-Lanes werden als dieselben CC-Nachrichten wiedergegeben, die auch die live gespielten Tasten senden, auf demselben Kanal und mit dem eigenen Bereich der Geste, und sie bleiben erhalten, wenn du einen Loop in eine Sequenz bouncest.
Bei einem Fader1D zeichnet das Raster eine Wertkurve auf; bei einem Fader2D zeichnet es X, Y und Z auf; bei einem Button schaltet ein Antippen den Ein- oder Aus-Zustand eines Schritts um.
Eine Gruppe von Noten auswählen und verschieben
Um mehrere Noten auf einmal zu verschieben, halte einen Finger still auf einer leeren Rasterstelle und setze einen zweiten Finger auf: Die beiden Finger definieren ein Rechteck, das jede darin liegende Note auswählt. Ziehe den zweiten Finger, um die gesamte Auswahl zu verschieben, sowohl in der Zeit als auch in der Tonhöhe. Fängt das Rechteck keine Noten ein, fallen beide Finger auf die normale Bearbeitung zurück.
Navigation in einem großen Pattern
Das 32 Spalten breite Raster ist ein Fenster auf das Pattern, nicht das Ganze. Ein Pattern kann bis zu 256 Schritte lang sein. Bei allem, was länger als das Fenster ist, siehst du also immer nur einen Ausschnitt und scrollst oder zoomst, um den Rest zu erreichen.
- Greif-Scrollen: Halte die Taste Sequencer gedrückt und ziehe einen Finger über die Oberfläche. Der Inhalt folgt deinem Finger in beide Richtungen. Das ist der wichtigste Weg, sich durch ein langes Pattern zu bewegen. Ohne gehaltene Sequencer-Taste bearbeitet ein Ziehen im Raster stattdessen Noten.
- Oktav-Scrollen: Die Tasten Plus und Minus springen mit dem Tonhöhenfenster um eine Oktave (zwölf Halbtöne) pro Druck nach oben (Plus) oder unten (Minus). Du kannst den unteren Rand des Fensters nicht über die Enden des MIDI-Bereichs hinaus scrollen. Das Oktav-Scrollen wird ignoriert, solange der Encoder-Schalter gehalten wird und solange du die Pattern-Länge im Footer bearbeitest.
- Zoom: Halte Sequencer und drücke Plus, um hineinzuzoomen (weniger Takte sichtbar), oder Minus, um herauszuzoomen (mehr Takte). Der Zoom bewegt sich in ganzen Taktschritten (ein Takt entspricht vier Schritten), und die weiteste Zoomstufe rahmt immer das gesamte Pattern ein.
- Encoder-Scrollen: Halte Sequencer und drehe den Hauptencoder, um das Fenster seitwärts zu schieben, vier Spalten pro Rastschritt. Ohne gehaltene Sequencer-Taste bewegt das Drehen des Encoders stattdessen den LCD-Fokus und bearbeitet (siehe Das Sequenzer-LCD).
Ein frisches Pattern öffnet sich auf seine ersten 16 Schritte eingerahmt. Deine letzte Scroll- und Zoomposition wird pro Pattern-Slot gemerkt und wiederhergestellt, wenn du dorthin zurückkehrst.
Follow Playhead (eine Einstellung, standardmäßig aus) scrollt das Raster automatisch, um die laufende Abspielposition auf dem Bildschirm zu halten, und zentriert neu auf sie, wenn sie das Fenster verlässt. Lass die Einstellung aus, um weiter einen festen Bereich zu bearbeiten, während das Pattern läuft.
Fader- und Button-Patterns haben keine Tonhöhenachse, für sie gilt daher nur das horizontale Scrollen (Zeit).
Tastenkürzel mit der Sequencer-Taste
Halte die Taste Sequencer gedrückt und drücke ein weiteres Bedienelement für diese Performance-Kürzel. Sie funktionieren neben den oben beschriebenen Scroll- und Zoomgesten:
| Sequencer halten und drücken | Aktion |
|---|---|
| N1 bis N8 | Im Sequenzer-Modus: das aktive Pattern auf diesen Slot umschalten. Außerhalb des Sequenzer-Modus: diesen Slot als Szene über alle Layouts hinweg starten. Um einen Looper-Loop in ein Pattern umzuwandeln, verwende den Eintrag Bounce Loop in den Sequenzer-Einstellungen. |
| Encoder-Schalter | Tap-Tempo (nur interne Clock). |
| Play/Rec | Das aktive Pattern stumm- oder wieder freischalten. Doppelklick, um jedes Pattern freizuschalten. |
| Stop | Das aktive Pattern stumm- oder wieder freischalten. Doppelklick, um jedes Pattern stummzuschalten. |
| Plus oder Minus | Hinein- oder herauszoomen (siehe Navigation in einem großen Pattern). |
| Return | Die Spur des fokussierten Elements löschen (jedes Pattern dieses Elements). Das ist destruktiv, achte also darauf, die Taste nicht versehentlich zu treffen, wenn du zum Scrollen oder Rückgängigmachen greifst. |
Das Sequenzer-LCD
Das LCD ist ein fest aufgeteilter Bildschirm mit drei Bändern: einem Header oben, dem Raster in der Mitte und einem Footer am unteren Rand. Drehe den Hauptencoder (ohne gehaltene Sequencer-Taste), um die Hervorhebung über die drei auswählbaren Bedienelemente zu bewegen, in der Reihenfolge Header, dann Division, dann Length, mit Umlauf. Klicke den Encoder, um die Bearbeitung des hervorgehobenen Bedienelements zu starten, und klicke erneut, um sie zu beenden.
Header: der Lane-Wähler
Der Header zeigt jeweils eine Expression-Lane als Symbol in einer weißen Scheibe plus einer kleingeschriebenen Beschriftung. Er ist ein auswählbares Bedienelement. Um die Lane zu wechseln, hebe den Header hervor, klicke den Encoder, um in die Bearbeitung zu gehen, drehe den Encoder, um durch die Lanes zu blättern, und klicke erneut, um die Bearbeitung zu verlassen. Während ein Bedienelement in Bearbeitung ist, blinkt sein Wert und sein Symbol bleibt beleuchtet, sodass du siehst, dass du gerade bearbeitest.
Es werden nur die Lanes angeboten, die für das fokussierte Element sinnvoll sind:
| Element | Lane-Zyklus | Beschriftungen |
|---|---|---|
| Keyboard | Note, Pressure, Slide, Glissando, dann eine Lane pro aktivierter Tastengeste (mit Umlauf) | note, pressure, slide, glissando, pressure CC, X abs, Y abs, X rel, Y rel |
| Fader2D | X, Y, Z (mit Umlauf) | X, Y, Z |
| Fader1D | nur Value (Blättern bewirkt nichts) | value |
| Button | nur State | steps |
Die Lane Note zeigt Noten als Balken auf ihren Tonhöhenreihen. Pressure, Slide und die Gesten-Lanes zeichnen die aufgezeichnete Kurve über jede Note, und der Notenkopf wird auf etwa 40 Prozent abgedunkelt, damit die Kurve als Vordergrund lesbar ist. Glissando zeigt die Pitch-Bend-Kurve jeder Note: Eine Note ohne Bend zeigt einen flachen Balken, eine Note mit Bend zeigt ihre Kurve. Die Gesten-Lanes erscheinen nur für die Gesten, die am fokussierten Element aktiviert sind (in dessen MIDI-Einstellungen); das Deaktivieren einer Geste entfernt ihre Lane, und war diese Lane ausgewählt, fällt der Header auf Note zurück. Das Wechseln der Lane richtet neu aus, was das LED-Raster bearbeiten lässt, und beschriftet den Header um, aber das LCD-Raster zeigt weiterhin alle Daten des Elements.
Der Header hat außerdem zwei Sonderzustände. Wenn ein Pattern keinen Speicher mehr hat, zeigt er für etwa zwei Sekunden Pattern full in Rot. Wenn das Element, das du sequenziert hast, gelöscht wird, zeigt er Element deleted in Grau statt einer leeren Lane.
Raster: die Übersichtskarte
Das LCD-Raster zeichnet immer das gesamte Pattern von Rand zu Rand. Ein durchscheinend umrandetes Rechteck markiert den Ausschnitt, der aktuell auf die Pad-Oberfläche abgebildet ist: Horizontal folgt es deiner Zeitposition, und bei Keyboards schrumpft es zusätzlich vertikal auf das Tonhöhenband der Oberfläche, sodass es zeigt, auf welcher Oktave deine Finger liegen. Fader und Buttons haben keine Tonhöhenachse, ihr Rechteck erstreckt sich daher über die volle Höhe und bewegt sich nur seitwärts.
Noten erscheinen als weiße Balken, deren vertikale Position die relative Tonhöhe zeigt; die Tonhöhenachse skaliert sich automatisch so, dass alle vorhandenen Noten hineinpassen. Fader-Lanes erscheinen als gestufte Linien- und Punktkurve des aufgezeichneten Werts (auf einem 2D-Fader ist die X-Achse weiß und die Y-Achse rot). Button-Patterns zeigen ihre Ein-Schritte als zentrierte Balken. Schritt- und Takt-Rasterlinien werden bei langen Patterns automatisch ausgedünnt, damit sie lesbar bleiben.
Ein Streifen am rechten Rand zeigt alle 8 Pattern-Slots: Der aktive Slot ist ein rotes Quadrat mit seiner Nummer, die übrigen sind graue Punkte. Eine wandernde weiße Linie markiert die Abspielposition, während das Pattern läuft, und verschwindet, wenn es stoppt. Das Fensterrechteck und der Slot-Streifen sind reine Anzeigen; Patterns schaltest du über den Launcher auf der Oberfläche um.
Footer: Division und Länge
Der Footer enthält drei Dinge: die Quantisierungs-Division links, ein Live-Vorschaubild des Layouts in der Mitte und die Pattern-Länge rechts. Division und Länge sind beide auswählbar: Hebe eines hervor, klicke zum Bearbeiten und drehe dann den Encoder, um den Wert zu ändern.
| Bedienelement | Werte | Standard |
|---|---|---|
| Quantisierungs-Division | Off, 1/16, 1/12, 1/8, 1/6, 1/4, 1/3, 3/8, 1/2, 3/4, 1, 5/4, 2, 3, 4 | 1/4 |
| Pattern-Länge | 1 bis 256 Schritte, ein Schritt pro Encoder-Rastschritt | 16 Schritte |
Während du die Länge bearbeitest, sind die Tasten Plus und Minus gesperrt (damit sie nicht mit der Längenbearbeitung in Konflikt geraten); sobald du die Bearbeitung verlässt, kehren sie zum Oktav-Scrollen zurück.
Das Vorschaubild in der Mitte ist ein kleines Livebild des Layouts: Das Element, das du sequenzierst, ist hervorgehoben, und jedes Element flackert, wenn seine Schritte auslösen, sodass du siehst, welche Spuren gerade feuern.
Encoder und Return in dieser Ansicht
- Klicke den Encoder, um die Bearbeitung des hervorgehobenen Bedienelements ein- oder auszuschalten (Lane, Division oder Länge).
- Return verlässt eine laufende Bearbeitung, falls eine aktiv ist; andernfalls macht es deine letzte Sequenzer-Bearbeitung rückgängig.
Patterns umschalten
Jedes Layout hat 8 unabhängige Pattern-Slots, jeder mit eigener Länge, eigenen Noten und eigener Expression. Tippe ein Pad in der Launcher-Zone an (das oberste Pad ist Pattern 1), um umzuschalten. Die Pads reagieren nur beim Aufsetzen des Fingers. Wie der Wechsel greift, hängt vom Switch Mode ab, der in den Einstellungen festgelegt wird:
- Wait: Das neue Pattern wird eingereiht und übernimmt, wenn der aktuelle Loop endet. Das wartende Launcher-Pad blinkt auf der Oberfläche bernsteinfarben (etwa zweimal pro Sekunde), bis es übernimmt.
- Jump: Das neue Pattern übernimmt sofort und setzt an derselben Position im Takt fort.
- Restart: Das neue Pattern übernimmt sofort und startet von seinem ersten Schritt neu.
Sequenzer-Einstellungen
Drücke Settings, während die Sequenzer-Ansicht aktiv ist, um die Sequenzer-Einstellungen zu öffnen; drücke erneut Settings, um zurückzukehren, oder Return, um zur Standardansicht zu wechseln. Drehe den Encoder, um zwischen den Einträgen zu wechseln, und klicke, um eine Aktion auszulösen.
| Eintrag | Beschreibung |
|---|---|
| Clear Pattern | Entfernt alle Schrittdaten nur aus dem aktiven Pattern. Bestätigt mit einer Toast-Benachrichtigung und bringt dich zurück zum Sequenzer. |
| Clear Element | Entfernt alle Schrittdaten aus jedem Pattern des fokussierten Elements. Bestätigt mit einer Toast-Benachrichtigung und bringt dich zurück zum Sequenzer. |
| Switch Mode | Wait, Jump oder Restart, wie oben beschrieben. |
| Copy Pattern | Kopiert das aktive Pattern in einen anderen Slot. Der Bildschirm fordert dich auf, ein Pattern-Pad im Launcher anzutippen; tippe das Ziel an, und die Kopie wird ausgeführt. Enthält das Ziel bereits Noten oder ist die Quelle länger als das Ziel, lässt dich eine Bestätigung zwischen Replace, Extend, Trim und Cancel wählen. Tippst du das Quell-Pad an, wirst du gebeten, ein anderes Pattern zu wählen; Return bricht ohne Meldung ab. |
| Copy Element | Wie Copy Pattern, kopiert aber nur die Noten des fokussierten Elements in dasselbe Element des Ziel-Patterns. Wird mit einer Toast-Benachrichtigung abgelehnt, wenn das Element nichts zu kopieren hat. |
| Bounce Loop | Wandelt den vom Looper auf diesem Layout aufgenommenen Loop in Sequenzer-Noten im aktiven Pattern um und löscht den Loop. Enthält das aktive Pattern bereits Noten, nennt eine Bestätigung das Pattern, listet auf, welche Patterns leer sind, und fragt „Bounce the loop into pattern N?“ (Den Loop in Pattern N bouncen?) (Bounce oder Cancel). Bestätigt mit „Loop bounced to pattern N“ (Loop in Pattern N gebounct) und bringt dich zurück zum Sequenzer. Wird mit „No loop to bounce“ (Kein Loop zum Bouncen) abgelehnt, wenn kein Loop vorhanden ist, oder mit „Loop too big to bounce“ (Loop zu groß zum Bouncen), wenn sie nicht hineinpasst. |
| Reset Pattern Settings | Setzt Länge, Quantisierungsraster und Abspielart des aktiven Patterns auf ihre Standardwerte zurück. Die Noten bleiben erhalten. Enthält das Pattern Noten jenseits der Standardlänge, erklärt eine Bestätigung, dass diese Noten gespeichert bleiben, aber nicht mehr abgespielt werden. |
| Follow Playhead | Scrollt das Raster automatisch, um die Abspielposition auf dem Bildschirm zu halten. Standardmäßig aus. |
| Swap Sides | Vertauscht die Zonen Live und Launcher von links nach rechts. Das Raster bleibt zentriert. |
Wechselst du das Layout, während eine Kopie auf ein Ziel wartet, wird die Kopie mit einer Toast-Benachrichtigung abgebrochen.
Automatisches Speichern
Bearbeitungen, die den Pattern-Inhalt verändern (Noten zeichnen oder aufnehmen, ein Pattern oder ein Element löschen, in ein Pattern kopieren, einen Loop bouncen oder die Pattern-Einstellungen zurücksetzen), werden automatisch mit dem Rest deines Projekts gespeichert. Sobald das Speichern abgeschlossen ist, erscheint kurz eine Speicheranzeige. Sequenzer-Inhalte musst du also nie von Hand speichern.
Clock
Der Sequenzer läuft auf der Projekt-Clock, derselben Clock wie der Looper. Die Quelle der Projekt-Clock ist eine von INT (intern), USB-dev, MIDI oder USB-host. Auf der internen Clock spielt der Sequenzer im Projekttempo. Wenn das Projekt auf eine externe Clock synchronisiert ist, folgt er dieser Clock, respektiert Start, Stop und Continue und läuft erst los, wenn ein Start oder Continue eintrifft.
Darstellung und Gestaltung
Der Reiter Style steuert, wie Elemente auf der Erae-Oberfläche aussehen. Er ist in Abschnitte gegliedert: Color selection, Orientation, Style und Finger Animation; Keyboards fügen einen Abschnitt zur Tastenauswahl hinzu.
Was du bearbeiten kannst
Für jedes Element kannst du Folgendes konfigurieren:
- den Beleuchtungs-Style:
Solid Color,Linear Gradient,Circular Gradient,Rectangular GradientoderEdge Colorfür Keys und Keyboards sowieSolid Color,Dual Intensity,Dual ColoroderCenter Fillfür Buttons - die Farben, die dieser Stil verwendet (zum Beispiel Start und End mit Grad angle und Grad curve bei einem linearen Verlauf, Center und Edge bei einem kreisförmigen, Edge und Background mit Edge width bei einer Kantenfarbe)
- wie eine gedrückte Taste aufleuchtet: Brightness (der Helligkeitsversatz beim Drücken) und Duration (wie lange eine losgelassene Taste braucht, um zu ihrer normalen Helligkeit zurückzukehren)
- die Orientation des Elements
- Finger Animation für Click, Slide und Release
- gemeinsame Stiländerungen über eine Mehrfachauswahl hinweg
Farbwähler
Klicke im Reiter Style auf ein Farbsteuerelement, um den Farbwähler zu öffnen. Wähle eine Farbe mit dem Farbtonring und dem Dreieck, oder gib sie im Feld Hex ein. Unter dem Farbwähler bewahrt eine Reihe von acht Farbfeldern Farben auf, die du wiederverwenden möchtest: Klicke auf ein Farbfeld, um seine Farbe anzuwenden, ziehe ein Farbfeld auf den Papierkorb, um es zu leeren, und klicke mit gedrückter Shift-Taste auf den Papierkorb, um alle zu leeren. Unter macOS kannst du mit Pick Screen Color eine beliebige Farbe auf deinem Bildschirm aufnehmen.

Keyboard-Gestaltung
Keygrid-, Keyboard- und Drumpad-Elemente werden Taste für Taste eingefärbt. Im Abschnitt zur Tastenauswahl (Chromatic key selection oder Degree key selection, je nachdem, ob das Keyboard Noten außerhalb der Skala anzeigt) wählst du die Noten aus, die du gestalten möchtest: Halte Cmd/Ctrl gedrückt, um mehrere auszuwählen, und doppelklicke, um alle auszuwählen. So bleiben Grundtöne, spielbare Zonen und Performance-Bereiche visuell klar erkennbar.
Fader-Gestaltung
Fader bieten direkte Farbsteuerungen für Bar, Edge und Background, sodass ihre aktuelle Position leicht ablesbar bleibt. Ein Fader 2D hat zusätzlich OffZone int, das die Farbe des Bereichs außerhalb des Balkens als Überblendung zwischen Balken- und Hintergrundfarbe festlegt.
Fingeranimation
Wähle für jedes Fingerereignis eine Animations-Shape: Click (Glow, Ripple, Color Morph oder Disable), Slide (Glow, Halo, Color Morph oder Disable) und Release (Glow, Ripple, Color Morph oder Disable). Coloring entscheidet, ob die Animation ihre Farbe vom Element übernimmt (From Element) oder von einer Farbe, die du festlegst (Set); Speed bestimmt, wie schnell sie sich ändert, und Amount die Stärke eines Color Morph.
Bearbeitung bei Mehrfachauswahl
Wenn mehrere Elemente ausgewählt sind, werden Änderungen im Reiter Style auf alle gleichzeitig angewendet. Werte, die sich innerhalb der Auswahl unterscheiden, werden als Mixed angezeigt, bis du einen neuen Wert zuweist.
Presets
Dieses Kapitel behandelt Element-Presets und die Factory-Presets von Erae Sound.
Element-Presets
Element-Presets speichern ein konfiguriertes Element der Arbeitsfläche, damit du es später wiederverwenden kannst. Ein Preset erfasst den Elementtyp, die Größe, das MIDI- und CV-Verhalten und die Darstellungseinstellungen. Die Position des Elements auf der Arbeitsfläche wird nicht gespeichert.
Ein Element-Preset speichern
Um ein Element-Preset zu speichern, ziehe ein Element von der Arbeitsfläche in den Abschnitt Elements der linken Seitenleiste. Erae Lab erstellt in der Gruppe User ein neues Preset, das nach dem Elementtyp benannt ist (zum Beispiel Key 1 oder Fader 2). Presets sind in jedem Projekt verfügbar.
Ein Element-Preset laden
Ziehe ein Element-Preset aus der Gruppe User des Abschnitts Elements auf die Arbeitsfläche. Erae Lab erstellt ein neues Element mit der gespeicherten Konfiguration.
Umbenennen und Organisieren
Klicke mit der rechten Maustaste auf ein Preset, um sein Menü zu öffnen:
- Delete entfernt das Preset.
- Rename lässt dich direkt einen neuen Namen eingeben. Verwende aussagekräftige Namen, die den Verwendungszweck beschreiben, etwa
lead-keygrid-mpeoderfilter-fader-cc74. - Duplicate erstellt eine Kopie mit dem Namen
<Preset> Copy. - Export... speichert das Preset als
.eraebin-Datei, die du weitergeben kannst. - Import Elements... fügt deiner Bibliothek eine oder mehrere
.eraebin-Preset-Dateien hinzu. Dieser Eintrag ist auch verfügbar, wenn du mit der rechten Maustaste auf einen leeren Teil des Abschnitts Elements klickst.
Presets werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Factory-Presets von Erae Sound
Wenn Erae Sound installiert ist und in Erae Lab gehostet wird, enthält dessen Sound-Preset-Browser werkseitige Sound-Presets. Diese sind von den Element-Presets von Erae Lab getrennt.
Die Factory-Presets von Erae Sound sind schreibgeschützt. Du kannst sie laden und während der Arbeit Sound-Parameter bearbeiten, aber du kannst die Factory-Preset-Datei nicht umbenennen, löschen oder überschreiben. Verwende in Erae Sound Save As..., um aus einem Factory-Preset ein bearbeitbares Benutzer-Preset zu erstellen.
Das Preset-Layout von Erae Sound bearbeiten
Wenn Erae Sound in Erae Lab läuft, kannst du das Layout seines aktuellen Presets auf der Arbeitsfläche von Lab bearbeiten.
Das Preset-Layout öffnen
Dafür gibt es zwei Wege:
- Klicke auf das Vorschaubild im Abschnitt ERAESOUND PRESET über PROJECTS in der linken Seitenleiste.
- Fahre in Erae Sound mit der Maus über das Layout-Vorschaubild und klicke oben rechts darauf auf Edit layout in Lab.
Das Erae zeigt das Preset-Layout, und die Arbeitsfläche von Lab zeigt es bereit zum Bearbeiten. Das Vorschaubild ERAESOUND PRESET ist ausgewählt, kein Projekt-Slot. Eine Kopfzeile über der Arbeitsfläche zeigt Erae Sound preset und den Namen des Presets.
Der Abschnitt und der Button erscheinen nur, wenn ein Erae verbunden ist, Erae Sound lizenziert ist oder im Demo-Modus läuft und das aktuelle Preset ein Layout hat.
Bearbeiten, Speichern und Verwerfen
Bearbeite das Layout wie ein Projekt-Layout. Jede Bearbeitung erscheint sofort auf dem Erae und markiert das Erae Sound-Preset als geändert (ein Sternchen hinter seinem Namen in Erae Sound). Projekt-Slots und Projektdateien ändern sich nie.
Sobald das Layout geändert ist, zeigt die Kopfzeile einen Punkt und rechts zwei Buttons:
- Discard: stellt das gespeicherte Layout des Presets wieder her, auf dem Erae und in Lab.
- Save to preset: schreibt das bearbeitete Layout in das Preset. Die übrigen Einstellungen des Presets werden so gespeichert, wie sie in Erae Sound sind.
Bei einem schreibgeschützten Factory-Preset heißt der Button Save as new preset. Klicke darauf, gib im Feld einen Namen ein (Lab schlägt den Preset-Namen gefolgt von "copy" vor) und klicke auf Save oder drücke Enter. Cancel oder Escape schließt das Feld. Ein bereits vergebener Name zeigt "This name is taken", ein leerer Name zeigt "Enter a name". Das neue Benutzer-Preset wird zum aktuellen Preset von Erae Sound.
Cmd+Z / Ctrl+Z und Cmd+Shift+Z / Ctrl+Shift+Z gehen deine Bearbeitungen des Preset-Layouts schrittweise durch. Zeigt das Erae in diesem Moment einen Projekt-Slot, bringt Rückgängig das Erae zuerst zurück zum Preset-Layout.
Um zum Projekt zurückzukehren, klicke auf einen Projekt-Slot. Klicke auf das Vorschaubild ERAESOUND PRESET, um zum Preset-Layout zurückzukehren.
Das Preset-Layout in ein Projekt kopieren
Ziehe das Vorschaubild ERAESOUND PRESET auf einen Layout-Slot einer beliebigen Projektzeile im Abschnitt Projects, auf einem Erae 2 oder einem Erae Touch. Klappe die Zeile vorher auf, damit ihre Slots sichtbar sind. Der Slot erhält eine Kopie des Preset-Layouts, genau wie beim Ablegen eines Layouts aus einem anderen Projekt (siehe Projekte): Im geöffneten Projekt ersetzt sie das Layout, lässt sich rückgängig machen und erscheint sofort auf dem Erae; in einem anderen Projekt wird sie in diesem Projekt gespeichert und synchronisiert. Das Preset selbst ändert sich nicht.
Die Kopie behält die Identität des Preset-Layouts, sodass Slot und Preset bei aktivierter Erae Sound-Synchronisierung gekoppelt bleiben.
Auf einem Erae Touch gelten die Regeln für Slot-Zeilen. Siehe Erae Touch.
Eine Vorschau aus einer anderen App
Zeigt das Erae ein Layout, das eine andere App gesendet hat, zum Beispiel Erae Sound in Ableton Live, zeigt Lab es schreibgeschützt unter der Kopfzeile Erae Sound preview und ändert es nie. Dasselbe passiert, wenn eine andere App das Erae übernimmt, während du bearbeitest: Die Bearbeitung endet sofort. Klicke auf das Vorschaubild ERAESOUND PRESET, um dein Preset-Layout wieder bearbeitbar auf das Erae zu bringen.
Öffnet sich Lab an einem Erae, das bereits die Erae Sound-Vorschau zeigt, zeigt die Arbeitsfläche dieses Layout zuerst schreibgeschützt und dann, sobald Erae Sound bereit ist, das bearbeitbare Preset-Layout.
Preset in einem anderen Erae Sound geändert
Alle Erae Sound-Instanzen, in Lab und in deinen DAWs, teilen sich die Preset-Bibliothek. Speichert eine andere Instanz das Preset, das du verwendest, während die Erae Sound-Ansicht ausgeblendet ist, fragt Lab in einer Benachrichtigung:
- Preset modified on disk. Reload?, wenn du keine ungespeicherten Änderungen hast.
- Preset modified on disk. Reload and lose your changes?, wenn du ungespeicherte Änderungen hast.
Reload lädt die gespeicherte Version. Keep lässt deinen Sound unverändert und markiert das Preset als geändert. Ist die Erae Sound-Ansicht sichtbar, stellt Erae Sound dieselbe Frage selbst.
Hast du deine Version behalten und klickst dann auf Save to preset, fragt die Kopfzeile This preset was changed in another instance. Overwrite it? mit Save as new (öffnet das Namensfeld) und Overwrite (schreibt dein Layout in das Preset).
Gerätesynchronisierung
Erae Lab pflegt eine bidirektionale Live-Verbindung zwischen deiner Projektbibliothek und einem angeschlossenen Erae 2. Wenn du ein Gerät anschließt, vergleicht Lab den Inhalt der Hardware mit dem Inhalt deiner Bibliothek und gleicht beide automatisch ab: Es überträgt neue oder aktualisierte Projekte auf das Gerät, ruft Projekte ab, die auf dem Gerät erstellt oder bearbeitet wurden, und fragt dich, wenn sich dasselbe Projekt auf beiden Seiten geändert hat.
Informationen zum Synchronisierungsverhalten auf der Hardware-Seite findest du im Erae 2 Benutzerhandbuch, Kapitel 14.
Voraussetzungen
Eine vollständige bidirektionale Synchronisierung erfordert:
- Einen Erae 2 mit Firmware 2.0 oder neuer, angeschlossen über USB.
- Eine in den Erae 2 eingesetzte SD card. Projekte werden auf der SD card gespeichert und von dort gelesen. Ohne SD card zeigt Erae Lab „No SD card detected. Please insert one to enjoy all of Erae's features.“ (Keine SD card erkannt. Bitte setze eine ein, um alle Funktionen des Erae zu nutzen.) an und synchronisiert nicht.
Hinweis: Änderungen, die in Erae Lab vorgenommen werden, während kein Gerät angeschlossen ist, bleiben erhalten und werden beim nächsten Anschließen eines kompatiblen Erae 2 übertragen.
Verbindungserkennung
Erae Lab erkennt einen angeschlossenen Erae 2 automatisch über USB, sobald das Gerät bereit ist. Das E-Logo in der oberen Leiste leuchtet, solange ein Erae verbunden ist, und wird gedimmt, wenn er getrennt ist. Der Synchronisierungsfortschritt wird in Benachrichtigungen angezeigt (siehe „Synchronisierungsstatus-Benachrichtigungen“ unten).
Wenn du einen Erae zum ersten Mal mit diesem Computer verbindest, fragt Erae Lab: „Pair this Erae with this computer? This will synchronize all projects back and forth.“ (Diesen Erae mit diesem Computer koppeln? Dadurch werden alle Projekte in beide Richtungen synchronisiert.) Wähle Yes, um zu koppeln und die Synchronisierung zu starten. Wenn du No wählst, lässt Erae Lab dieses Gerät unberührt, bis du es abziehst, und fragt beim nächsten Anschließen erneut.

Tipp: Lass deinen Erae 2 eingeschaltet und angeschlossen, während du in Erae Lab arbeitest. Die Synchronisierungs-Engine hält das Gerät während des Bearbeitens im Hintergrund auf dem neuesten Stand, sodass deine Hardware stets deine aktuellste Arbeit widerspiegelt.
Hinweis: Eine optimale USB-Synchronisierungsleistung ist nur dann garantiert, wenn der Erae 2 über sein dediziertes USB-Netzteil mit Strom versorgt wird. Die Stromversorgung des Geräts über einen USB-Anschluss des Computers kann durch die gemeinsame Nutzung des Bus zu Stromversorgungsengpässen führen, die die Zuverlässigkeit der Synchronisierung beeinträchtigen. Verwende für eine stabile und konsistente Gerätesynchronisierung stets das dedizierte Netzteil.
Unterstützung mehrerer Geräte
Erae Lab kann mehr als einen angeschlossenen Erae 2 erkennen. Nur ein Gerät ist jeweils das aktive Gerät: Dies ist das Gerät, das Lab bearbeitet, synchronisiert, aktualisiert und für die Eingabe des gehosteten Erae Sound verwendet.
Wenn mehrere Geräte angeschlossen sind, öffne das Menü Settings und wähle vor dem Bearbeiten oder Synchronisieren im Abschnitt DEVICE das gewünschte Gerät aus. Das ausgewählte Gerät wird über mehrere Starts hinweg gespeichert.
Erae Lab unterscheidet deine Geräte, sodass zwei Erae-Einheiten nie verwechselt werden, nur weil sie Projekte mit übereinstimmenden Namen enthalten.
Verwende die Auswahl des aktiven Geräts, wenn du:
- ein Studiogerät und ein Performance-Gerät gleichzeitig anschließen.
- Lab-Änderungen auf ein Gerät kopieren möchten, ohne ein anderes angeschlossenes Gerät zu berühren.
- Bearbeitungen von einem bestimmten Gerät abrufen musst, nachdem du Layouts direkt auf der Hardware bearbeitet hast.
- Erae Sound innerhalb von Lab hosten und dessen MIDI- und Touch-Eingabe einem bestimmten Erae folgen soll.
Lab und das gehostete Erae Sound teilen sich dieselbe Auswahl des aktiven Geräts. Das Ändern des aktiven Geräts in Lab ändert auch, welcher angeschlossene Erae vom gehosteten Erae Sound verwendet wird.
Erae Sound in einer DAW und Erae Lab gleichzeitig
Du kannst Erae Sound in einer DAW (zum Beispiel Ableton Live, auf einer oder mehreren Spuren) verwenden, während Erae Lab geöffnet ist. Die Reihenfolge beim Öffnen ist egal: Beide teilen sich das Erae und bleiben synchron.
- Jede Layout-Bearbeitung in Lab erreicht das Erae und jedes Erae Sound in der DAW.
- Ein Layout, das Erae Sound in der DAW einem Slot zuweist, erscheint in Lab.
- Wird die DAW beendet oder stürzt sie ab, behält Lab das Erae, ohne neue Verbindung. Wird die DAW wieder geöffnet, folgt ihr Erae Sound den Layouts von Lab.
- Wenn du das Erae aussteckst und wieder einsteckst, verbinden sich Lab und die DAW von selbst neu, und Lab synchronisiert erneut.
- Ein in einem Erae Sound gespeichertes Preset wird jedem anderen Erae Sound angeboten, das es verwendet (siehe Presets).
Erae Sound in einer DAW behält seinen eigenen Rückgängig-Verlauf und hat keinen Button Edit layout in Lab. Beides gibt es nur für Erae Sound in Lab.
Das Synchronisierungsprotokoll
Wenn ein Gerät angeschlossen wird, vergleicht Lab die Projekte auf dem Erae mit deiner Bibliothek, überträgt dann Lab-Projekte auf das Gerät, ruft Geräteprojekte nach Lab ab, wendet Umbenennungen an und löscht auf dem Gerät die Projekte, die du in Lab gelöscht hast.
Der Fortschritt wird während der Synchronisierung in einer Benachrichtigung angezeigt, die sich schließt, wenn alle Aktionen abgeschlossen sind.
Push- und Pull-Vorgänge
Auf Gerät übertragen
Ein Projekt wird von Lab auf das Gerät übertragen, wenn:
- das Projekt in Lab, aber nicht auf dem Gerät vorhanden ist (neues Projekt).
- das Projekt auf beiden Seiten vorhanden ist, die Lab-Kopie jedoch seit der letzten Synchronisierung bearbeitet wurde.
Vom Gerät abrufen
Ein Projekt wird vom Gerät nach Lab abgerufen, wenn:
- das Projekt auf dem Gerät, aber nicht in Lab vorhanden ist (auf dem Gerät erstellt).
- das Projekt auf beiden Seiten vorhanden ist, aber seit der letzten Synchronisierung direkt auf der Hardware bearbeitet wurde.
Tipp: Wenn du ein Projekt direkt auf dem Erae 2 bearbeitest, während er nicht verbunden ist, ruft Lab beim nächsten Verbinden automatisch die aktualisierte Version ab. Du musst einen Abruf nicht selbst einleiten.
Meldet das Gerät Projekte, die es nicht von seiner SD card lesen kann, lässt Lab sie unangetastet und teilt dir mit: „N project(s) on the Erae card could not be read. They were left untouched. Check the card if this persists.“ (N Projekt(e) auf der Karte des Erae konnten nicht gelesen werden. Sie wurden unangetastet gelassen. Prüfe die Karte, wenn das weiterhin auftritt.)
Umbenennungserkennung
Hat dasselbe Projekt auf beiden Seiten einen unterschiedlichen Namen, behandelt die Synchronisierung dies als Umbenennung:
- In Lab umbenannt: Die Gerätekopie übernimmt den neuen Namen.
- Auf dem Gerät umbenannt: Lab übernimmt den Gerätenamen als neuen lokalen Namen.
Konfliktlösung
Wenn du dasselbe Projekt an zwei Stellen bearbeitest, einmal in Lab und einmal direkt auf dem Erae, kann Lab nicht wissen, welche Version du behalten möchtest. Wenn du die Verbindung wiederherstellst, fragt es dich mit einer Benachrichtigung: „Project "My Song" has been modified in Lab and on Erae. Which version would you like to keep?“ (Das Projekt "My Song" wurde in Lab und auf dem Erae geändert. Welche Version möchtest du behalten?), mit drei Schaltflächen:
Keep Device · Keep Both · Keep Lab
Wähle eine aus, und Lab schließt die Synchronisierung entsprechend ab. Bis du dich entscheidest, wird dieses Projekt auf keiner der beiden Seiten geändert.
Was jede Auswahl bewirkt
Keep Device: Lab ersetzt seine Kopie durch die Version auf deinem Erae. Die Bearbeitungen, die du in Lab an diesem Projekt vorgenommen hast, werden verworfen. Es gibt keine automatische Sicherung.
Keep Lab: Lab sendet seine Version an den Erae und überschreibt die Kopie des Geräts. Die Bearbeitungen, die du auf dem Gerät an diesem Projekt vorgenommen hast, werden verworfen. Es gibt keine automatische Sicherung.
Keep Both: Lab behält beide Versionen nebeneinander, sowohl auf deinem Computer als auch auf deinem Erae:
- Deine Lab-Version behält ihren ursprünglichen Namen (z. B.
My Song). - Die Version, die auf dem Erae war, wird durch Anhängen von
_eraeumbenannt (z. B.My Song_erae) und als separates Projekt in Lab kopiert. - Nach Abschluss der Synchronisierung existieren beide Projekte in Lab und auf dem Gerät. Du kannst sie öffnen, vergleichen und das nicht gewünschte später löschen.
Wenn bereits ein Projekt namens My Song_erae existiert, verwendet Lab My Song_erae_2, dann _erae_3 und so weiter, sodass nie etwas überschrieben wird.
Wenn du nicht sicher bist, welche Seite die von dir benötigten Änderungen enthält, wähle Keep Both. Es ist die einzige Auswahl, die niemals Arbeit zerstört. Du kannst die zusätzliche Kopie anschließend jederzeit bereinigen.
Schließen der Benachrichtigung
Wenn du auf die Schaltfläche zum Schließen (X) der Konfliktbenachrichtigung klickst, anstatt eine Auswahl zu treffen, behandelt Lab dies als Keep Lab: Deine Lab-Version wird auf den Erae übertragen und die Änderungen des Geräts werden verworfen. Die Benachrichtigung selbst erinnert dich daran. Wenn du zuerst darüber nachdenken möchtest, lass die Benachrichtigung auf dem Bildschirm, bis du dich entscheidest.
Was einen Konflikt auslöst
Ein Konflikt erscheint nur, wenn beide Seiten dasselbe Projekt seit der letzten erfolgreichen Synchronisierung geändert haben. Wenn sich nur eine Seite geändert hat, synchronisiert Lab diese Seite automatisch ohne Benachrichtigung.
Nur-Flash-Projekte
Existiert ein Projekt auf dem Erae, aber noch nicht auf seiner SD card, schreibt die Synchronisierung es auf die Karte, damit es wie die anderen gespeichert ist.
Live-Bearbeitung von Layouts
Wenn du ein Layout in Lab aktiv bearbeitest, während das Gerät angeschlossen ist, überträgt Lab nicht jede Mausbewegung an das Gerät. Es wartet, bis du kurz innehältst (einen Sekundenbruchteil), bevor es das aktualisierte Layout sendet. Dies verhindert eine Flut von Teilübertragungen während schneller Bearbeitungen.
Tipp: Die Verzögerung ist während der normalen Bearbeitung nicht wahrnehmbar. Wenn das Gerät eine Änderung sofort widerspiegeln soll, zum Beispiel vor einer Performance, nimm deine Bearbeitung vor und leg eine kurze Pause ein.
Gelöschte Projekte
Wenn du ein Projekt aus Lab löschst, während kein Gerät angeschlossen ist, löscht die nächste Synchronisierung dieses Projekt auch auf dem Gerät. Ist zum Zeitpunkt des Löschens ein Gerät angeschlossen, wird das Projekt sofort auf dem Gerät gelöscht.
Synchronisierungsstatus-Benachrichtigungen
Die Synchronisierungs-Engine teilt ihren Fortschritt über Benachrichtigungen im Lab-Fenster mit:
- „Syncing N project(s)...“ (N Projekt(e) werden synchronisiert...) erscheint, wenn die Übertragungen beginnen, und wird mit jedem übertragenen Projekt aktualisiert.
- „Sync complete: N project(s) synced“ (Synchronisierung abgeschlossen: N Projekt(e) synchronisiert) bestätigt, dass alle Aktionen abgeschlossen wurden.
- Eine Warnung „Sync timed out“ (Zeitüberschreitung bei der Synchronisierung) erscheint, wenn das Gerät nicht mehr antwortet. Zieh den Erae ab und schließ ihn erneut an.
- „USB connection lost... recovering“ (USB-Verbindung unterbrochen... wird wiederhergestellt) erscheint, wenn die Verbindung kurz abbricht, gefolgt von „Connection recovered“ (Verbindung wiederhergestellt).
- Eine Warnung, dass der Erae „is connected via legacy MIDI only“ (nur über Legacy-MIDI verbunden ist), erscheint, wenn das Gerät ohne seine Synchronisierungsverbindung gestartet ist. Schließ es erneut an oder versuche einen anderen USB-Anschluss (siehe Fehlerbehebung).
Tipp: Synchronisierungsfehler entstehen am häufigsten durch ein kurzes Trennen des USB-Kabels während einer Übertragung. Schließ das Kabel wieder an, und Erae Lab startet die Synchronisierung automatisch von Anfang an neu.
Firmware-Updates
Erae Lab hält die Firmware deines Erae 2 auf dem neuesten Stand. Jede Erae-Lab-Version wird mit der passenden Firmware ausgeliefert: Lab installiert diese Firmware als eine seiner verwalteten Komponenten und bewahrt sie auf deinem Computer auf, sodass das Update selbst von der lokalen Kopie aus läuft. Indem du Erae Lab auf dem neuesten Stand hältst, erhältst du neue Firmware.
Automatische Update-Prüfung
Wenn ein Erae 2 verbunden wird, vergleicht Erae Lab die Firmware-Version des Geräts mit der Firmware, die es auf deinem Computer hat. Ist die Firmware von Lab neuer, startet das Update automatisch.
Für ein Update muss der Erae über ein externes Netzteil mit Strom versorgt werden. Ist das nicht der Fall, zeigt Lab „Please connect your Erae to a power supply before updating firmware.“ (Bitte schließe deinen Erae vor dem Firmware-Update an ein Netzteil an.) an und wartet.
Ein Erae, der noch eine Firmware älter als 2.0 hat, wird nie stillschweigend aktualisiert: Lab bittet dich zuerst um Bestätigung („Firmware update required.“ (Firmware-Update erforderlich.)) und erinnert dich daran, das Gerät nach dem Update etwa eine Minute lang am externen Netzteil und eingeschaltet zu lassen, während die Installation abgeschlossen wird. Wähle Start Update oder Cancel.
Tipp: Halte Erae Lab auf dem neuesten Stand, um die aktuellste Firmware zu erhalten. Wenn die Firmware-Komponente zu fehlen scheint oder beschädigt ist, verwende Reinstall components im Einstellungsmenü (siehe Einstellungen).

So läuft ein Update ab
Bei einem Erae 2 läuft ein Update in drei Schritten ab:
- Neustart in den Bootloader: Lab fordert das Gerät auf, in seinen Bootloader neu zu starten, das kleine Programm, das Firmware installiert. Das Gerät verbindet sich erneut mit deinem Computer als MIDI-Gerät namens „Bootloader“.
- Übertragung: Lab sendet die Firmware. Eine Fortschrittsanzeige verfolgt die Übertragung.
- Neustart in die Firmware: Wenn die Übertragung abgeschlossen ist, startet das Gerät in die neue Firmware neu und verbindet sich wieder als normaler Erae 2.
Tipp: Trenne das USB-Kabel während eines Firmware-Updates nicht. Falls die Übertragung unterbrochen wird, verbinde das Gerät erneut: Erscheint es wieder im Bootloader-Modus, erkennt Lab dies und bietet Wiederherstellungsoptionen an (siehe unten).
Bootloader-Erkennung und Wiederherstellung verwaister Bootloader
Lab bemerkt auch ein Gerät, das im Bootloader-Modus wartet, wenn kein Update läuft, zum Beispiel nach einem unterbrochenen Update.
Wiederherstellung eines verwaisten Bootloaders
In diesem Fall zeigt Lab nach einigen Sekunden „Bootloader detected.“ (Bootloader erkannt.) mit drei Auswahlmöglichkeiten an:
- Install latest firmware: Lab installiert die Firmware, die es auf deinem Computer hat.
- Select file: Lab öffnet einen Dateiauswahldialog, damit du selbst eine
.syx-Firmware-Datei auswählen kannst. Die Übertragung läuft dann wie bei einem normalen Update ab. - Dismiss: Lab lässt das Gerät unberührt. Es bleibt im Bootloader-Modus, bis du es aktualisierst.
Tipp: Falls dein Gerät im Bootloader-Modus wartet und Erae Lab keine Wiederherstellung anbietet, trenne das USB-Kabel und schließ es wieder an. Die Erkennung beginnt bei jeder Verbindung neu.
Fortschrittsverfolgung
Eine Benachrichtigung im Lab-Fenster verfolgt das Update in Echtzeit:
- „Updating Erae firmware...“ (Erae-Firmware wird aktualisiert...) erscheint, wenn die Übertragung beginnt, mit einer Fortschrittsanzeige.
- „Firmware updated!“ (Firmware aktualisiert!) bestätigt, dass das Gerät mit der neuen Firmware neu gestartet ist.
- Schlägt eine Übertragung fehl, versucht Lab es erneut („Retrying firmware update...“ (Firmware-Update wird erneut versucht...)). Kann das Update weiterhin nicht abgeschlossen werden, teilt dir eine Fehlerbenachrichtigung mit, was zu tun ist; in den meisten Fällen lässt sich das Problem beheben, indem du das Gerät abziehst, erneut anschließt und das Update noch einmal laufen lässt.
macOS: Zurücksetzen des MIDI-Geräts nach dem Update
Nach Abschluss eines Firmware-Updates unter macOS meldet sich der Erae 2 als neues MIDI-Gerät an. Falls Erae Lab sich nicht wieder verbindet oder das Gerät in anderen MIDI-Anwendungen nicht erscheint:
- Öffne Audio-MIDI-Setup (in
/Applications/Utilities). - Suche veraltete Erae 2-Einträge und entferne sie mit der Minus-Schaltfläche.
- Zieh das USB-Kabel ab und steck es wieder ein. Das Gerät meldet sich sauber neu an.
- Starte Erae Lab neu, falls die Verbindungsanzeige nicht reagiert.
Fehlerbehebung bei Boot-Problemen
Falls das Gerät nach einem Firmware-Update nicht normal startet:
- Leere oder eingefrorene Oberfläche: Halte Settings gedrückt, während du den Erae einschaltest. Dadurch startet er im Bootloader-Modus. Erae Lab zeigt dann „Bootloader detected.“ (Bootloader erkannt.) an; wähle Install latest firmware.
- Keine USB-Verbindung: Versuche ein anderes USB-Kabel und einen anderen Anschluss. Erscheint das Gerät weiterhin nicht, wende dich an den Embodme-Support ([email protected]). Schalte es nicht wiederholt aus und ein.
- Wiederherstellungs-
.syx-Datei: Die von Erae Lab verwendete Firmware liegt im Ordnerfirmwaredes Embodme-Datenordners (unter macOS~/Library/Application Support/Embodme/firmware, unter Windows%APPDATA%\Embodme\firmware, unter Linux~/.local/share/Embodme/firmware). Wähle Select file in der Wiederherstellungsbenachrichtigung, um sie oder eine andere.syx-Datei zu verwenden, die du hast.
Einstellungsmenü
Öffne das Einstellungsmenü, indem du auf das Zahnradsymbol in der oberen Leiste klickst, oder drücke Cmd+, (macOS) / Ctrl+, (Windows/Linux). Das Menü öffnet sich als Overlay mit den Abschnitten DEVICE, AUDIO, DIAGNOSTICS und TIPS, gefolgt von den Schaltflächen Check for updates und Reinstall components.

Geräteauswahl
Wenn mehr als ein Erae-Gerät angeschlossen ist, zeigt das Einstellungsmenü einen Abschnitt DEVICE mit einer Geräteauswahl an. Wähle das Gerät aus, das Erae Lab steuern soll, bevor du bearbeitest, synchronisierst, die Firmware aktualisierst oder Erae Sound hostest. Die aktive Geräteauswahl wird für den nächsten Start gemerkt.
Wenn nur ein Erae-Gerät angeschlossen ist, wird dieser Abschnitt ausgeblendet, da es nichts auszuwählen gibt.
Sound-Einstellungen
Wenn Erae Sound zum Hosten in Erae Lab verfügbar ist, zeigt das Einstellungsmenü einen Abschnitt AUDIO an. Damit wählst du das Audioausgabegerät, die Ausgangskanäle, die Abtastrate, die Puffergröße und weitere vom Betriebssystem bereitgestellte Treiberoptionen aus.
Diese Einstellungen wirken sich auf die Wiedergabe des gehosteten Erae Sound aus. Die Projektbearbeitungsfunktionen von Erae Lab benötigen kein Audiointerface; sie funktionieren weiterhin, auch wenn keine Audioausgabe konfiguriert ist.
MIDI-Einstellungen und Auto Erae
Derselbe Abschnitt AUDIO enthält Kontrollkästchen für die MIDI-Eingänge. Erae Lab aktiviert die verbundenen Erae-MIDI-Eingänge automatisch für Erae Sound, sodass Noten, Druck und Performance-Gesten die Sound-Engine ohne manuelle Einrichtung erreichen.
Diese automatische Auswahl wird manchmal als Auto Erae bezeichnet. Sie läuft beim ersten Start und erneut, wann immer ein Erae angeschlossen oder erneut verbunden wird, auch nach einem Firmware-Update.
Du kannst die Liste der MIDI-Eingänge weiterhin nutzen, um die aktivierten Eingänge manuell zu prüfen oder anzupassen. Erae Lab aktiviert Erae-MIDI-Eingänge automatisch; der Port, den ein Erae während eines Updates anzeigt, wird für die Performance-Eingabe ignoriert.
Nach Updates suchen
Klicke auf Check for updates, um den App-Updater von Erae Lab anzuweisen, sofort nach einer neueren Erae-Lab-Version zu suchen. Erae Lab sucht auch automatisch im Hintergrund nach App-Updates, aber diese Schaltfläche ist nützlich, wenn du deine Installation vor einer Session überprüfen möchtest.
Wenn ein App-Update verfügbar ist, folge den Anweisungen des Updaters. Dein geöffnetes Projekt wird durch die Suche nach Updates nicht überschrieben. Verwaltete Komponenten werden beim Start automatisch geprüft und können mit Reinstall components manuell aktualisiert werden.
Komponenten installieren oder neu installieren
Klicke auf Reinstall components, um Erae Lab zu zwingen, seine verwalteten Komponentenpakete neu zu installieren: Erae Sound, die Erae-Firmware, das Ableton-Live-Skript und die Werksinhalte.
Verwende dies, wenn eine Komponente zu fehlen scheint oder defekt ist, wenn Werksinhalte nicht korrekt installiert wurden oder wenn der Support dich darum bittet. Erae Lab lädt die Komponenten erneut herunter und zeigt den Fortschritt in Benachrichtigungen an. Unter Windows fragt das Installationsprogramm möglicherweise nach Administratorgenehmigung. Deine Projekte und Benutzer-Presets werden nie gelöscht.
Wenn du offline bist, meldet Erae Lab den Fehler, und du kannst es erneut versuchen, sobald das Netzwerk verfügbar ist.
macOS: Fehlerbehebung bei der Komponenteninstallation
Wenn die Installation oder Neuinstallation der Erae Sound-Komponente unter macOS fehlschlägt, liegt die Ursache in der Regel in einer Berechtigungs- oder Sicherheitsbeschränkung am Speicherort des Audio-Plugins. Prüfe Folgendes:
- Berechtigungen des Plugin-Ordners. Erae Sound wird als Audio Unit in
~/Library/Audio/Plug-Ins/Components/installiert. Stelle sicher, dass dieser Ordner vorhanden und für dein Benutzerkonto beschreibbar ist. Wenn eine frühere Installation dort eine gesperrte Datei hinterlassen hat, entferne diese und führe Reinstall components erneut aus. - macOS-Sicherheit. Wenn macOS meldet, dass die Komponente von einem nicht identifizierten Entwickler stammt oder nicht überprüft werden kann, öffne Systemeinstellungen > Datenschutz & Sicherheit, suche die Meldung über die blockierte Komponente, klicke auf Trotzdem öffnen und wiederhole dann die Installation.
- Erneut versuchen. Sobald die Berechtigungen und die Sicherheitsabfrage geklärt sind, klicke erneut auf Reinstall components.
Wenn die Komponente nach diesen Schritten weiterhin nicht installiert werden kann, wende dich mit deiner Erae-Lab-Version und deiner macOS-Version an [email protected]. Siehe auch Fehlerbehebung.
CV Clock
Die Schaltfläche CV Clock im Streifen unterhalb der Arbeitsfläche öffnet die Einstellungen CV Clock Output für das Projekt im rechten Panel:
- Enable: schaltet die CV-Clock-Ausgabe ein oder aus.
- Beat Division: wählt die Clock-Rate:
1,2,4,8,24oder48 ppqn. - Output: wählt das Paar von CV-Ausgängen, das die Clock verwendet (zum Beispiel
Output 1 / 2).
Diagnose
Eine einzige Zeile im Einstellungsmenü, Diagnostics, steuert, was Erae Lab sendet:
- Full: Erae Lab sendet einen ausführlichen Bericht, wenn etwas schiefgeht, damit der Support ihn deinen Nachrichten zuordnen kann, dazu tägliche Nutzungsstatistiken (App-Version, Erae-Modell und Firmware, die MIDI-Controller, die du mit Erae Lab verwendest, und die DAW, in der Erae Sound läuft) mit deiner Maschinenkennung. Die Maschinenkennung ist dieselbe Kennung, die für die Lizenzaktivierung und für Absturzberichte verwendet wird. Diese Daten sind daher mit deiner Lizenz und deinen Absturzberichten verknüpft, sofern vorhanden. Sie wird in diesem Abschnitt mit einer Copy-Schaltfläche angezeigt.
- Without identifiers (die Voreinstellung): nur ein anonymer Bericht, wenn die Anwendung unerwartet beendet wird. Update-Prüfungen werden als tägliche eindeutige Nutzer gezählt, mit einem pseudonymen Code, den unser Server aus deiner IP-Adresse und Angaben zur App berechnet, mit einem Schlüssel, der täglich wechselt und danach vernichtet wird. Der Code wird innerhalb von 48 Stunden gelöscht, nur Tagessummen werden aufbewahrt, und deine IP-Adresse wird nie gespeichert.
- Off: Es werden keine Diagnosedaten gesendet. Update-Prüfungen finden weiterhin statt, werden aber nicht als Nutzer gezählt. Manuelle Fehlerberichte funktionieren weiterhin.
In jedem Modus sendet die Update-Prüfung die App-Version, dein Betriebssystem, den Diagnostics-Modus sowie Modell und Firmware des verbundenen Erae, damit Erae Lab die passenden Updates anbieten kann. Sie enthält keine Kennung.
Um deine Nutzungsdaten löschen zu lassen, schick die in diesem Abschnitt angezeigte Maschinenkennung oder die E-Mail-Adresse deiner Lizenz an [email protected].
Du wirst einmal gefragt, bei der ersten Nutzung von Erae Lab: Yes wählt Full, Not now belässt die Voreinstellung. Die Datenschutzerklärung unter embodme.com/privacy-policy beschreibt, was gesendet wird, auf welcher Rechtsgrundlage und wie lange es aufbewahrt wird.
Tipps
Erae Sound zeigt einen Tipp an, der erklärt, wie du ein Preset in einem Slot deines Erae speicherst, bis du ihn schließt. Klicke in der Zeile TIPS auf Show tips again, um ihn zurückzuholen.
Projekt- und Element-Einstellungen
Projektspezifische Einstellungen befinden sich in ihren eigenen Bedienfeldern und nicht im Zahnradmenü. Beispielsweise werden CV Clock, Pedale und die MIDI-Einstellungen pro Element über die Arbeitsfläche und das Einstellungsfeld auf der rechten Seite konfiguriert. Diese Arbeitsabläufe findest du unter MIDI-Einstellungen, Die Arbeitsfläche und Gerätesynchronisierung.
Gespeicherter Zustand
Erae Lab merkt sich deine Einrichtung zwischen den Starts: das aktive Gerät, die Lab- oder Sound-Ansicht, ob Erae Sound eingeschaltet ist und seinen aktuellen Sound, seine Audio- und MIDI-Einstellungen sowie welche Abschnitte der Seitenleiste aufgeklappt sind.
Tastenkürzel und Interaktionen
Dieses Kapitel ist eine Schnellreferenz für die Tastenkürzel, Maus-Gesten und Drag-and-Drop-Interaktionen, die in Erae Lab verfügbar sind. Halte es geöffnet, während du die Arbeitsfläche erkundest.
Tastenkürzel
Die Tastenkürzel der Arbeitsfläche funktionieren, wenn die Arbeitsfläche den Tastaturfokus hat. Rückgängig, Wiederherstellen und die Datei-Tastenkürzel funktionieren auch aus den anderen Panels heraus, außer in einem Textfeld, in dem Cmd+Z / Ctrl+Z die Eingabe in diesem Feld rückgängig macht.
| Aktion | macOS | Windows / Linux |
|---|---|---|
| Aktuellen Layout-Slot leeren (neues leeres Layout) | Cmd + N | Ctrl + N |
| Öffnen / Importieren einer Layout- oder Projektdatei | Cmd + O | Ctrl + O |
Aktuelles Layout exportieren als .eraebin-Datei | Cmd + S | Ctrl + S |
| Einstellungen öffnen | Cmd + , | Ctrl + , |
| Rückgängig | Cmd + Z | Ctrl + Z |
| Wiederherstellen | Cmd + Shift + Z | Ctrl + Shift + Z |
| Kopieren | Cmd + C | Ctrl + C |
| Einfügen | Cmd + V | Ctrl + V |
| Duplizieren | Cmd + D | Ctrl + D |
| Ausgewählte löschen | Delete oder Backspace | Delete oder Backspace |
| Alle auswählen | Cmd + A | Ctrl + A |
| Scale Manager schließen | Esc | Esc |
Tipp: Duplizieren (
Cmd + D) kopiert die ausgewählten Elemente und platziert die Kopie im Layout, wobei die CC- und CV-Nummern automatisch hochgezählt werden: praktisch, um eine Reihe von Fadern aufzubauen, ohne jeden einzeln von Hand anpassen zu müssen. Einfügen behält die kopierten Nummern unverändert bei.
Tipp: Der Verlauf für Rückgängig und Wiederherstellen gehört zum Projekt und übersteht Panel-Wechsel. Du kannst Bearbeitungen in den Registerkarten Tune und Style rückgängig machen, nicht nur Verschiebungen auf der Arbeitsfläche.
Tipp: Läuft Erae Sound in Lab, enthält der Verlauf auch die Schritte von Erae Sound. Gehört der nächste Schritt zu der Ansicht, die du gerade nicht siehst, wechselt das erste
Cmd + Znur zu dieser Ansicht, und das nächste macht den Schritt rückgängig. Siehe Die Arbeitsfläche.
Tastenkürzel der Projektzeile
Nachdem du auf eine Miniaturansicht in der Zeile des aktiven Projekts geklickt hast, hat diese Zeile den Tastaturfokus, und diese Tastenkürzel wirken auf das Projekt und seinen ausgewählten Layout-Slot:
| Aktion | macOS | Windows / Linux |
|---|---|---|
| Ausgewähltes Layout kopieren | Cmd + C | Ctrl + C |
| In den ausgewählten Slot einfügen | Cmd + V | Ctrl + V |
| Ausgewählten Slot leeren | Delete oder Backspace | Delete oder Backspace |
| Projekt duplizieren | Cmd + D | Ctrl + D |
| Projekt umbenennen | F2 | F2 |
Klicke auf die Arbeitsfläche, um der Arbeitsfläche den Tastaturfokus zurückzugeben.
Maus-Interaktionen auf der Arbeitsfläche
Elemente auswählen
| Geste | Was sie bewirkt |
|---|---|
| Klick auf ein Element | Es auswählen. Eine eventuell vorhandene vorherige Auswahl wird aufgehoben. |
| Cmd + Klick (macOS) / Ctrl + Klick (Windows/Linux) auf ein Element | Das Element zur aktuellen Auswahl hinzufügen oder es entfernen, falls es bereits ausgewählt ist. |
| Klicken + Ziehen auf einem leeren Bereich der Arbeitsfläche | Ein Auswahlrechteck aufziehen. Jedes Element, das das Rechteck berührt, wird ausgewählt. |
| Klick auf einen leeren Bereich der Arbeitsfläche | Gesamte Auswahl aufheben. |
Elemente verschieben und in der Größe ändern
| Geste | Was sie bewirkt |
|---|---|
| Klicken + Ziehen eines ausgewählten Elements | Es verschieben. Alle Elemente der aktuellen Auswahl werden gemeinsam verschoben und am Raster ausgerichtet. |
| Alt + Ziehen (Option auf macOS) | Eine Kopie platzieren, statt zu verschieben. |
| Ziehen einer Ecke oder Kante | Die Größe des Elements auf dem Raster ändern. Sind mehrere Elemente ausgewählt, übernehmen alle die neue Größe. |
| Shift + Ziehen einer Ecke oder Kante eines Keygrid, Keyboard oder Drumpad | Die Tastengröße ändern, statt Tasten hinzuzufügen oder zu entfernen. |
Elemente dürfen sich nicht überlappen: Eine Verschiebung oder Größenänderung, die ein anderes Element überlappen würde, wird nicht angewendet.
Drag-and-Drop
Von der Seitenleiste auf die Arbeitsfläche
Ziehe ein Element aus der Gruppe Factory des Abschnitts Elements und lege es auf der Arbeitsfläche ab. Erae Lab zeigt beim Ziehen einen Umriss an, dessen Größe dem freien Platz unter dem Mauszeiger entspricht. Lass die Maustaste los, um das Element dort zu erstellen.
Element-Preset auf die Arbeitsfläche
Ziehe ein Element-Preset aus der Gruppe User des Abschnitts Elements und lege es auf der Arbeitsfläche ab. Das Element wird mit allen im Preset gespeicherten MIDI-, CV- und Darstellungseinstellungen erstellt.
Von der Arbeitsfläche in die Seitenleiste
Ziehe ein Element von der Arbeitsfläche in den Abschnitt Elements, um es als Preset zu speichern.
Layout-Drag-and-Drop
Ziehe eine Layout-Miniaturansicht aus der Projekt-Seitenleiste:
- auf einen Slot einer aufgeklappten Projektzeile, um das Layout in diesen Slot zu kopieren;
- auf die Arbeitsfläche, um das aktuelle Layout damit zu ersetzen.
Dateien
Ziehe einen Projektordner, eine .erproj- oder .eraeproject-Datei oder eine Layout-Datei (.eraebin oder .emk) auf das Erae Lab-Fenster, um sie zu importieren. Jeweils eine Datei.
Konventionen für UI-Rückmeldungen
Erae Lab verwendet einen einheitlichen Satz visueller Hinweise, um Zustände zu kommunizieren:
| Zustand | Was du siehst |
|---|---|
| Ausgewählt | Das Element erhält einen Akzentrahmen. |
| Mehrfach ausgewählt | Alle ausgewählten Elemente zeigen den Akzentrahmen. |
| Ziehen aus der Seitenleiste | Ein Umriss auf dem Raster zeigt, wo das Element platziert wird. |
| Lasso aktiv | Ein durchscheinendes Rechteck erscheint, während du über einen leeren Bereich der Arbeitsfläche ziehst. |
| Aktives Projekt | Ein grüner Punkt neben dem Projektnamen. |
| Seit Snapshot geändert | Die Projektzeile zeigt die Steuerelemente Speichern/Zurücksetzen an, wenn sich das automatisch gespeicherte Projekt von seinem Snapshot-Prüfpunkt unterscheidet. |
| Verbunden | Das E-Logo in der oberen Leiste leuchtet. |
| Synchronisierung | Eine Benachrichtigung zeigt den Synchronisierungsfortschritt. |
Fehlerbehebung
Dieses Kapitel behandelt die häufigsten Probleme, die bei der Nutzung von Erae Lab auftreten können. Für hardwarespezifische Probleme konsultiere bitte das Erae 2 Benutzerhandbuch, Kapitel 10.
Falls du ein Problem mit dieser Anleitung nicht beheben kannst, verwende die Schaltfläche zum Melden von Fehlern in der oberen Leiste, oder wende dich an den Embodme-Support unter [email protected].
Gerät wird nicht erkannt
Symptom: Das E-Logo in der oberen Leiste bleibt nach dem Anschließen des Erae 2 gedimmt.
Schritte zur Behebung:
- Probiere ein anderes USB-Kabel aus. Ein reines Ladekabel funktioniert nicht: Stelle sicher, dass das Kabel die Datenübertragung unterstützt.
- Probiere einen anderen USB-Anschluss aus, vorzugsweise einen Anschluss direkt am Computer statt an einem Hub.
- Öffne unter macOS Systeminformationen > USB und prüfe, ob der Erae 2 dort erscheint. Wird er auch dort nicht angezeigt, liegt das Problem an der Hardware oder am Kabel.
- Unter Linux benötigt Erae Lab die Berechtigung, auf das Gerät zuzugreifen. Wird der Zugriff verweigert, zeigt Erae Lab „Erae detected but USB access is denied.“ (Erae erkannt, aber der USB-Zugriff wird verweigert.) an. Klicke auf Fix Now, gib dein Administratorkennwort ein und schließ das Gerät dann erneut an.
- Beende Erae Lab, zieh das Gerät ab, warte fünf Sekunden, schließ es erneut an und starte Erae Lab dann neu.
Tipp: Wenn du das Gerät nach dem Start anschließt, musst du das Programm nicht neu starten: Warte einen Moment, und das E-Logo leuchtet auf. Gibt Erae Lab die Suche auf, zeigt es eine Benachrichtigung „No Erae device detected“ (Kein Erae-Gerät erkannt) mit einer Schaltfläche Rescan an; prüfe Kabel und Stromversorgung und klicke dann auf Rescan.
Gerät wird erkannt, aber es kommt keine Verbindung zustande
Symptom: Das Gerät erscheint kurz und trennt sich dann wieder, oder die Anzeige flackert.
Schritte zur Behebung:
- Ist die Firmware des Geräts zu alt für diese Version von Erae Lab, bietet Lab automatisch ein Firmware-Update an: Folge den Anweisungen unter Firmware-Updates.
- Wenn der Erae 2 im Bootloader-Modus wartet, siehe Update-Wiederherstellung weiter unten.
- Wenn Erae Lab „Erae is connected but not responding“ (Erae ist verbunden, reagiert aber nicht) anzeigt, schalte das Gerät aus und wieder ein und klicke dann in dieser Benachrichtigung auf Rescan.
Verbunden, aber keine Synchronisierung
Symptom: Der Erae 2 ist verbunden und erscheint als MIDI-Gerät, aber Erae Lab kann keine Projekte damit synchronisieren und das gehostete Erae Sound empfängt keine Eingabe von ihm.
Vollständige Synchronisierung und die Eingabe in das gehostete Erae Sound setzen die dedizierte Synchronisierungsverbindung des Erae über USB voraus. Wenn das Gerät stattdessen als einfaches (älteres) MIDI-Gerät startet, kann Erae Lab zwar die MIDI-Ports sehen, aber keine Synchronisierungsverbindung aufbauen, und warnt, dass der Erae „is connected via legacy MIDI only“ (nur über Legacy-MIDI verbunden ist).
Schritte zur Behebung:
- Zieh den Erae 2 ab, warte einige Sekunden und schließ ihn wieder an.
- Wenn ein erneutes Anschließen nicht hilft, versuche einen anderen USB-Anschluss, vorzugsweise einen direkt am Computer und nicht über einen Hub.
- Verwende ein bekanntermaßen funktionierendes Datenkabel.
- Vergewissere dich, dass die Geräte-Firmware Version 2.0 oder höher ist, da diese für die bidirektionale Synchronisierung erforderlich ist (siehe Gerätesynchronisierung).
- Prüfe, ob eine SD card eingesetzt ist: Ohne SD card synchronisiert der Erae nicht.
Tipp: Das E-Logo leuchtet auf, sobald das Gerät per USB vorhanden ist; allein bestätigt es daher nicht, dass die Synchronisierung funktioniert. Das zuverlässige Zeichen ist, dass die Warnung „legacy MIDI only“ (nur Legacy-MIDI) verschwindet und nach dem erneuten Anschließen eine Synchronisierungsbenachrichtigung erscheint. Taucht die Warnung immer wieder auf, wiederhole das erneute Anschließen an einem anderen Anschluss, bevor du den Support kontaktierst.
Sync-Konflikte
Symptom: Beim Anschließen des Erae 2 erscheint eine Benachrichtigung, die dich auffordert, zu wählen, wie konfligierende Projektversionen aufgelöst werden sollen.
Erae Lab meldet einen Konflikt, wenn sowohl die Lab-Kopie als auch die Geräte-Kopie seit der letzten sauberen Synchronisierung geändert wurden.
Auflösungsoptionen in der Benachrichtigung:
| Auswahl | Was passiert |
|---|---|
| Keep Device | Die Geräteversion wird für das konfligierende Projekt in Lab übernommen. |
| Keep Both | Lab behält seine Version und importiert die Geräteversion als separate Kopie, deren Name das Suffix _erae trägt. |
| Keep Lab | Die Lab-Version überschreibt für den Konflikt die Geräteversion. |
Tipp: Wähle Keep Both, wenn du dir nicht sicher bist, welche Version die von dir benötigten Änderungen enthält.
Projektwiederherstellung
Wenn eine Projektdatei beschädigt oder versehentlich aus dem Bibliotheksordner von Erae Lab entfernt wurde, enthält die SD card des Erae 2 die zuletzt synchronisierte Kopie. Schließ den Erae 2 an: Die Synchronisierung ruft Geräteprojekte ab, die in der lokalen Bibliothek fehlen. Anders verhält es sich bei einem Projekt, das du in Erae Lab gelöscht hast: Die Synchronisierung löscht es auch auf dem Gerät.
Projekte werden lokal im App-Datenordner von Erae Lab unter EraeLab/projects gespeichert. Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Projektzeile und wähle Open Projects Folder, um den genauen Pfad für dein Betriebssystem anzuzeigen. Time Machine oder jedes andere dateibasierte Backup, das diesen Ordner abdeckt, bietet ein zusätzliches Sicherheitsnetz.
Fehlerbehebung bei Dateiformaten
Symptom: Eine .erproj- oder .emk-Datei lässt sich nicht korrekt öffnen oder importieren.
Schritte zur Behebung:
- Überprüfe die Dateiendung. Aktuelle Projekte sind Ordner mit
settings.eraebin;.eraeproject,.erprojund.emksind ältere Formate, die du importieren kannst. Dateien mit der Endung.emksind Layout-Dateien: Wähle den Ziel-Layout-Slot aus und drücke dannCmd+O/Ctrl+Ooder ziehe die Datei auf Erae Lab. - Prüfe, ob die Datei nicht null Bytes groß ist (ein unvollständiger Download oder Kopiervorgang). Ist dies der Fall, besorge die Datei erneut von ihrer Quelle.
- Wenn die Datei mit einer neueren Version von Erae Lab erstellt wurde, als du derzeit hast, aktualisiere Erae Lab auf die neueste Version.
- Wende dich an [email protected] und hänge die Datei an, falls das Problem weiterhin besteht. Gib die Version von Erae Lab und das Betriebssystem an.
MIDI-Port-Konflikte
Symptom: MIDI-Daten vom Erae 2 werden von deiner DAW nicht empfangen, oder MIDI wird von der falschen Anwendung empfangen.
Schritte zur Behebung:
- Unter macOS beanspruchen manche Anwendungen exklusiven Zugriff auf MIDI-Ports. Stelle sicher, dass keine andere Anwendung den MIDI-Port des Erae 2 exklusiv geöffnet hat.
- Vergewissere dich, dass in den MIDI-Eingangseinstellungen deiner DAW der richtige MIDI-Port ausgewählt ist. Der Erae 2 erscheint als USB-MIDI-Gerät namens „Erae 2“.
- Wenn du ein virtuelles MIDI-Routing-Werkzeug verwendest (IAC-Treiber unter macOS, LoopBe unter Windows), stelle sicher, dass das Routing korrekt konfiguriert ist und keine Rückkopplungsschleifen erzeugt.
- Öffne unter macOS das Audio-MIDI-Setup und prüfe, ob der Erae 2 erscheint und kein Fehlersymbol anzeigt. Das Beenden und erneute Starten des Audio-MIDI-Setups kann den System-MIDI-Daemon dazu zwingen, die Geräte neu einzulesen.
macOS: Gerät nach MIDI-Problemen entfernen
Wenn der MIDI-Port des Erae 2 nach einem Firmware-Update oder einer unerwarteten Trennung nicht mehr reagiert:
- Öffne das Audio-MIDI-Setup.
- Wähle das Erae 2-Gerät in der Liste aus.
- Drücke die Minus-Schaltfläche, um es zu entfernen.
- Zieh das USB-Kabel ab und schließ es wieder an. Das Gerät wird mit einem sauberen Eintrag neu eingelesen.
Fehlgeschlagene Firmware-Updates
Symptom: Der Fortschrittsbalken bleibt mitten in einem Firmware-Update stehen, oder Erae Lab meldet einen Update-Fehler.
Schritte zur Behebung:
- Zieh das Gerät während eines Updates nicht ab. Kommt das Gerät nicht innerhalb von etwa einer Minute zurück, hört Erae Lab auf zu warten und zeigt einen Fehler an.
- Beende nach einer Zeitüberschreitung Erae Lab, zieh das Gerät ab, warte 10 Sekunden und schließ es dann wieder an. Wenn das Gerät normal startet, starte Erae Lab neu und lass es das Update automatisch wiederholen.
- Wenn das Gerät nach einem fehlgeschlagenen Update nicht startet, starte es im Bootloader-Modus neu: siehe Update-Wiederherstellung weiter unten.
Update-Wiederherstellung
Symptom: Der Erae 2 reagiert nicht normal und seine Oberfläche ist leer oder eingefroren.
Starte das Gerät neu, während du Settings gedrückt hältst. Dadurch startet der Erae im Bootloader-Modus, sodass Erae Lab ihn erkennen und die Firmware erneut installieren kann.
- Schließ das Gerät an den Computer an und lass Erae Lab geöffnet.
- Halte Settings gedrückt, während du das Gerät neu startest.
- Warte einige Sekunden auf die Erae Lab-Benachrichtigung „Bootloader detected.“ (Bootloader erkannt.)
- Wähle Install latest firmware und lass das USB-Kabel angeschlossen, bis das Gerät neu startet.
Wenn Erae Lab nach dem Wiederherstellungs-Neustart die Benachrichtigung nicht anzeigt, trenne das USB-Kabel, schließ es wieder an und starte das Gerät erneut mit gedrückter Taste Settings neu. Wenn sich das Gerät immer noch nicht erholt, wende dich an [email protected].
Tipp: Schalte das Gerät während der Wiederherstellung nicht wiederholt aus und ein. Wechsle einmal in den Bootloader-Modus, wähle Install latest firmware und warte, bis das Update abgeschlossen ist.
Erae Lab stürzt ab
Symptom: Erae Lab wird unerwartet beendet oder reagiert nicht mehr.
Schritte zur Behebung:
- Wenn die Anwendung nicht reagiert, erzwinge ihre Beendigung:
- macOS: Drücke
Cmd + Option + Esc, wähle Erae Lab aus und klicke auf Sofort beenden. Alternativ klickst du mit der rechten Maustaste auf das Dock-Symbol und wählst Sofort beenden. - Windows: Drücke
Ctrl + Shift + Esc, um den Task-Manager zu öffnen, suche Erae Lab und klicke auf Task beenden.
- macOS: Drücke
- Starte Erae Lab neu. Die Anwendung lädt automatisch den zuletzt gespeicherten Projektzustand erneut.
- Was Erae Lab nach einem Absturz sendet, hängt von der Einstellung Diagnostics ab, siehe Einstellungen. Nach einem Absturz erscheint keine Abfrage.
- Tritt das Problem erneut auf, sende einen Fehlerbericht aus Erae Lab heraus. Der letzte Absturzbericht wird automatisch angehängt, sofern einer vorliegt. Verbinde das Gerät nach Möglichkeit wieder und reproduziere das Problem zuerst, damit der Bericht zeigt, was passiert ist.
- Wenn die In-App-Berichterstattung nicht verfügbar ist, sende eine E-Mail an [email protected] mit einer Beschreibung dessen, was du zum Zeitpunkt des Absturzes getan hast.
Inhalt eines Absturzberichts
Die Einstellung Diagnostics bestimmt, was deinen Computer verlässt:
- Without identifiers (die Voreinstellung): Ein anonymer Bericht wird gesendet, wenn die Anwendung unerwartet beendet wird. Er lässt sich nicht zu dir zurückverfolgen. Update-Prüfungen werden als tägliche eindeutige Nutzer gezählt, mit einem pseudonymen Code, der innerhalb von 48 Stunden gelöscht wird.
- Full: Ein ausführlicher Bericht wird gesendet, wenn etwas schiefgeht, damit der Support ihn deinen Nachrichten zuordnen kann. Außerdem werden tägliche Nutzungsstatistiken (App-Version, Erae-Modell und Firmware, die MIDI-Controller, die du mit Erae Lab verwendest, und die DAW, in der Erae Sound läuft) mit deiner Maschinenkennung gesendet, der Kennung für Lizenzaktivierung und Absturzberichte.
- Off: Es werden keine Diagnosedaten gesendet. Update-Prüfungen finden weiterhin statt, werden aber nicht als Nutzer gezählt. Manuelle Fehlerberichte funktionieren weiterhin.
Die Berichte dienen ausschließlich dazu, die Ursache eines Problems zu finden. Um deine Full-Berichte oder Nutzungsdaten entfernen zu lassen, schreib an [email protected] und gib die in den Einstellungen angezeigte Maschinenkennung oder die E-Mail-Adresse deiner Lizenz an. Die vollständige Beschreibung findest du unter embodme.com/privacy-policy.
Auswählen, was gesendet wird
Bei der ersten Nutzung von Erae Lab erscheint eine einzige Abfrage:
Help us make Erae better. When something goes wrong, Erae Lab sends a short technical report that doesn't identify you. Would you also share full diagnostics? That adds the recent log, your Erae's state and Erae usage statistics linked to this computer. You can change this anytime in Settings. (Hilf uns, Erae besser zu machen. Wenn etwas schiefgeht, sendet Erae Lab einen kurzen technischen Bericht, der dich nicht identifiziert. Möchtest du auch vollständige Diagnosedaten teilen? Dann kommen das aktuelle Protokoll, der Zustand deines Erae und Erae-Nutzungsstatistiken, die mit diesem Computer verknüpft sind hinzu. Du kannst das jederzeit in Settings ändern.)
Yes setzt Diagnostics auf Full. Not now belässt die Einstellung auf Without identifiers, und das Schließen der Benachrichtigung zählt als Not now. Du kannst dies jederzeit im Einstellungsmenü ändern, siehe Einstellungen.
Lokale Kopien der Absturzberichte
Erae Lab bewahrt einige aktuelle Absturzberichte auf deinem Computer auf, im Ordner crashpad innerhalb des Embodme-Datenordners, und löscht jeden, sobald er gesendet wurde. Persönliche Angaben werden aus diesen Dateien entfernt, sodass du eine davon auch von Hand an den Support schicken kannst. Du kannst sie jederzeit löschen.
Absturzberichte des Erae
Wenn das Erae wegen eines Problems anhält und neu startet, speichert es einen Absturzeintrag. Bei der nächsten Verbindung sendet Erae Lab diesen Eintrag von selbst an Embodme, ohne Berichtsfenster, gemäß der Einstellung Diagnostics im Settings-Menü:
- Full oder Without identifiers: Der Bericht wird sofort gesendet. Das Erae zeigt einige Sekunden lang Bug report sent, und Lab zeigt die Benachrichtigung Bug report sent. Danach wird der Eintrag gelöscht, sodass er nie zweimal gesendet wird.
- Off: Von selbst wird nichts gesendet. Eine Benachrichtigung meldet, dass dein Erae angehalten und neu gestartet hat, mit Switch to Full und Keep my setting. Switch to Full sendet den Bericht. Keep my setting sendet nichts.
Schlägt das Hochladen fehl (kein Internet, Server nicht erreichbar), bleibt der Eintrag auf dem Erae und wird bei der nächsten Verbindung gesendet.
Erae Sound fragt, ob ein Preset neu geladen oder überschrieben werden soll
Symptom: Eine Benachrichtigung zeigt Preset modified on disk. Reload? oder Preset modified on disk. Reload and lose your changes?, oder beim Speichern erscheint This preset was changed in another instance. Overwrite it?
Ein anderes Erae Sound, in Lab oder in einer DAW, hat das Preset gespeichert, das du verwendest. Das ist kein Fehler:
- Reload lädt die gerade gespeicherte Version. Keep behält deinen Sound und markiert das Preset als geändert.
- Overwrite ersetzt die gespeicherte Version durch deine. Save as new behält beide, indem deine Version unter einem neuen Namen gespeichert wird.
Siehe Presets.
Erae Sound in Live und Erae Lab nicht synchron
Symptom (frühere Versionen): Mit Erae Sound in Ableton Live und gleichzeitig geöffnetem Erae Lab blieb Erae Sound in Live auf alten Versionen deiner Layouts, oder Slots gingen verloren.
Das ist behoben. Aktualisiere Erae Lab und Erae Sound auf die aktuelle Version. Beide bleiben jetzt synchron, in jeder Startreihenfolge, wenn Live beendet wird oder abstürzt und wenn du das Erae aussteckst und wieder einsteckst. Siehe Gerätesynchronisierung.
In-App-Fehlerberichte
Die Schaltfläche zum Melden von Fehlern in der oberen Leiste öffnet ein In-App-Berichtsformular. Verwende es für Abstürze, Sync-Probleme, Probleme mit der Gerätekommunikation, Probleme mit dem gehosteten Erae Sound und reproduzierbare UI-Probleme.
Ein Fehlerbericht enthält dein aktuelles Projekt, die letzten Protokolle und Angaben zu deinem Erae sowie den letzten Absturzbericht, sofern einer vorliegt. Das hilft dem Support, das Problem zu reproduzieren, kann jedoch Projekt- und Preset-Namen enthalten. Überprüfe deine Beschreibung vor dem Absenden und nutze den E-Mail-Support, wenn du sensibles Material zunächst besprechen möchtest.
Wenn die Schaltfläche nicht sichtbar ist, wende dich an [email protected] und gib deine Erae Lab-Version, das Betriebssystem, das Modell des angeschlossenen Geräts, die Firmware-Version und die Schritte an, die das Problem auslösen.
MIDI-Gerät erscheint nicht in den Einstellungen
Symptom: Ein MIDI-Interface ist angeschlossen, erscheint aber nicht in der Liste der MIDI-Eingänge im Abschnitt AUDIO der Einstellungen.
Schritte zur Behebung:
- Schließ das Einstellungsmenü und öffne es dann erneut.
- Öffne unter macOS das Audio-MIDI-Setup (zu finden in
/Applications/Utilities). Vergewissere dich, dass das Gerät dort erscheint und kein Fehlersymbol anzeigt. Manchmal bewirkt das Beenden und erneute Starten des Audio-MIDI-Setups, dass der System-MIDI-Daemon die Geräte neu einliest. - Prüfe unter Windows im Geräte-Manager, ob beim MIDI-Gerät Treiberfehler vorliegen. Installiere den Gerätetreiber neu, wenn ein Warnsymbol vorhanden ist.
- Stelle sicher, dass das Gerät nicht exklusiv von einer anderen Anwendung beansprucht wird. Manche MIDI-Interfaces unterstützen keinen gemeinsamen Zugriff: Schließ andere DAWs oder MIDI-Werkzeuge, die das Gerät möglicherweise geöffnet halten.
Tipp: Virtuelle MIDI-Ports (wie die vom IAC-Treiber unter macOS oder von LoopBe unter Windows erzeugten) erscheinen in der Geräteliste von Erae Lab wie physische Ports. Wenn du einen virtuellen Port für das Routing verwendest, stelle sicher, dass er aktiviert ist, bevor du Erae Lab öffnest.
Eigene Skalen
Mit eigenen Skalen (Custom Scales) definierst du deine eigenen Stimmungssysteme, von einfachen Modi bis zu vollständigen mikrotonalen Systemen, und spielst sie auf einem Keygrid-Element mit aktiviertem MPE. Eine Skalenbibliothek mit bis zu 64 Skalen liegt in deiner Lab-Installation und auf deinem Erae und synchronisiert sich zwischen beiden auf dieselbe Weise wie deine Projekte.
Was eine Skala ist
Eine eigene Skala besteht aus:
- Einem Namen (bis zu 31 Zeichen, standardmäßig als "CUSTOM" gespeichert).
- Einem Oktavverhältnis: dem Frequenzverhältnis, bei dem sich die Skala wiederholt. Der Standard ist 2.0, eine echte Oktave. Es muss keine Oktave sein.
- Einem festen Grundton: der Stufe 1 der Skala. Er ist immer vorhanden, kann nicht entfernt werden und wird nicht wie die anderen Stufen bearbeitet. Du legst ihn entweder als Halbtonversatz gegenüber der Basisnote des Keyboards fest oder als absolute Frequenz in Hz (siehe unten "Der Grundton").
- Einer geordneten Liste von Noten, den Stufen über dem Grundton (ab Stufe 2). Jede Note ist ein Frequenzverhältnis relativ zum Grundton (Cent sind nur eine Bequemlichkeit beim Eintippen oder Importieren von Werten).
- Einem Modus: Free ratio oder Equal Division.
Wenn du ein Keyboard spielst, das eine eigene Skala verwendet, durchlaufen aufeinanderfolgende Tasten vom Grundton aus die Noten in Listenreihenfolge und wiederholen sich beim Oktavverhältnis. Da das Oktavverhältnis auch etwas anderes als 2.0 sein kann, kann die Wiederholung ein Nicht-Oktav-Intervall sein (eine Tritave, eine gestreckte Oktave und so weiter).
Der Grundton
Der Grundton ist der Ausgangspunkt der Skala. Er ist die Stufe 1, er ist immer da, und es gibt kein Entfernen-Bedienelement für ihn: Eine Skala kann auch nur aus dem Grundton bestehen (eine Skala mit einer einzigen Stufe, die sich beim Oktavverhältnis wiederholt). Der Grundton hat zwei Modi, und jede Skala trägt ihre eigene Grundtoneinstellung, in Lab und auf deinem Erae.
| Modus | Bedeutung | Bereich |
|---|---|---|
| Semitone | Der Grundton liegt so viele Halbtöne über der Basisnote des Keyboards (der Note und Oktave, die du auf dem Keyboard-Element einstellst). 0 ist der Standard und bedeutet, dass der Grundton exakt die Basisnote ist. Bruchwerte sind erlaubt, sodass eine ganze Skala einen Viertelton höher liegen kann. | -24.00 bis +24.00, in Schritten von 0.01 |
| Frequency | Der Grundton ist eine absolute Tonhöhe in Hz. Der Grundton des Keyboards wird ignoriert; seine Oktave verschiebt die ganze Skala weiterhin um ganze Perioden nach oben oder unten (ein Oktavverhältnis pro Schritt), sodass die Oktavtasten weiterhin "eine Periode nach oben oder unten" bedeuten. Die Tonhöhe wird gegen die Standardreferenz A4 = 440 Hz berechnet: 440 Hz landet exakt auf der MIDI-Note 69, und Lab zeigt die nächstgelegene Note und den Versatz in Cent an (zum Beispiel liest sich 432 Hz als "A4 -32 cents"). | 20 bis 20000 Hz, 2 Dezimalstellen |
Im Modus Frequency klingt der Grundton exakt bei der eingegebenen Frequenz, wenn die Oktave des Keyboards diejenige ist, die A4 enthält (die Oktave der MIDI-Note 69, in Lab als Oktave 4 angezeigt). Jeder Oktavschritt davon weg verschiebt den Grundton um ein Oktavverhältnis. Der Erae sendet MIDI, sodass die eigene Stimmreferenz des empfangenden Synthesizers außerhalb ihrer Kontrolle liegt; jeder gängige Synthesizer verwendet standardmäßig A4 = 440 Hz.
Der Grundton wirkt in beiden Modi: In Equal Division verschiebt er das gesamte Raster, Zelle 1 eingeschlossen.
Wie Stufen erklingen
Eine Stufe, deren Tonhöhe nicht auf einem ganzen Halbton landet, wird als gewöhnliche MIDI-Note plus ein Pitch Bend pro Note gespielt, sodass Note und Bend zusammen die exakte Zieltonhöhe rekonstruieren (auf etwa 1 Cent genau). Deshalb setzen eigene Skalen MPE voraus (siehe unten "Eine Skala einem Keyboard zuweisen"). Die Tonhöhe, die du beim Live-Drücken einer Taste hörst, ist exakt die Tonhöhe, die der Sequenzer für dieselbe Stufe wiedergibt.
Free ratio und Equal Division im Vergleich
| Modus | Was er ist | Notenregel |
|---|---|---|
| Free ratio | Beliebige Verhältnisse pro Stufe. Verwende ihn für reine Stimmung, historische Stimmungen oder jede frei gewählte Intervallmenge. | Jedes positive Verhältnis ist erlaubt. |
| Equal Division | Das Oktavverhältnis wird in N gleiche Schritte geteilt (gleichstufige N-Ton-Temperatur). Du wählst aus, welche der N Schritte aktive Stufen sind. | Jede Stufe muss auf einem Rasterschritt einrasten. |
Im Modus Equal Division gilt:
- Die Teilungsanzahl beträgt 1 bis 128.
- Du kannst nicht mehr Stufen auswählen, als Teilungen vorhanden sind.
- Jede Stufe muss innerhalb von 0.1 Prozent auf einem Rasterschritt landen, und zwei Stufen dürfen sich keinen Schritt teilen.
Der Wechsel von Free zu Equal Division beginnt mit 12 Teilungen und erzeugt jede Stufe neu als gleichmäßig verteiltes Raster (alle Schritte ausgewählt), was deine vorherigen Free-ratio-Noten verwirft. Das passiert sofort, ohne separate Bestätigung. Der Wechsel zurück zu Free behält die aktuellen Noten als beliebige Verhältnisse.
Oktavverhältnis
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Bedeutung | Intervall, bei dem sich die Skala wiederholt |
| Standard | 2.0 (eine normale Oktave) |
| Bereich | 0.5 bis 4.0 |
| Schrittweite in Lab | 0.001 (angezeigt mit 3 Dezimalstellen) |
| Schrittweite auf dem Gerät | 0.01 (angezeigt mit 2 Dezimalstellen) |
Der Wert 1.0 ist in keinem Modus erlaubt, weil ein Verhältnis von 1.0 keine Periode hat. Trägt eine gespeicherte Skala ein Oktavverhältnis außerhalb des Bereichs oder den Wert 1.0, wird es beim Laden auf 2.0 zurückgesetzt. Nicht-Oktav-Perioden werden vollständig unterstützt, zum Beispiel 3.0 für eine Bohlen-Pierce-Tritave oder 1.965 für Carlos Alpha.
Notenanzahl
Eine Skala enthält 1 bis 128 Stufen: den Grundton plus bis zu 127 Noten darüber. Der Grundton ist nie entfernbar, eine Skala ist also nie leer, und jede Note über dem Grundton kann entfernt werden, bis hinab zu einer Skala nur aus dem Grundton. Das Hinzufügen einer Note, wenn bereits 127 existieren, zeigt "Degree Limit Reached" (Stufenlimit erreicht).
Der Skalen-Manager (Lab)
Öffne den Skalen-Manager, indem du auf die Schaltfläche Custom Scales in der unteren Leiste des Pads klickst. Sie ist ein Umschalter: Klicke erneut darauf oder drücke Esc, um zu schließen. Der Manager überlagert nur den Zeichenbereich des Pads, sodass die untere Leiste (mit der Schaltfläche Custom Scales, der CV-Clock und den Pedalen) sichtbar bleibt.
Kopfzeile
Von links nach rechts zeigt die Kopfzeile:
- Einen Titel Custom Scales.
- Eine Zählplakette mit der Anzeige "n / 64".
- Ein Feld Search....
- Eine Schaltfläche Import .scala.
- Eine Schaltfläche + New scale.
Die Bibliothek fasst maximal 64 Skalen. Bei 64 sind sowohl + New scale als auch Import .scala deaktiviert, abgedunkelt und in Library full (64) umbenannt. Die Bibliothek ist global (eine pro Lab-Installation, eine pro Gerät); Keyboards referenzieren Skalen über eine stabile Identität, nicht über eine Slot-Nummer.
Ist die Bibliothek leer, wird das Kartenraster durch ein zentriertes Feld ersetzt: "No custom scales yet" (Noch keine eigenen Skalen), "Create a tuning to use across your projects." (Erstelle eine Stimmung, die du in all deinen Projekten verwenden kannst.) und eine Schaltfläche + New scale.
Das Kartenraster
Skalen erscheinen als responsives Raster aus Karten. Der Manager strebt bei normaler Mittelbreite vier Spalten an und reduziert die Spaltenzahl, wenn das Fenster schmaler wird (nie unter eine), sodass breitere Fenster mehr Karten pro Reihe zeigen können. Das Raster scrollt vertikal. Jede Karte zeigt, von oben nach unten:
- Eine Oktavrad-Vorschau.
- Den Namen ("CUSTOM" für eine Skala, die noch ihren Standardnamen trägt, bei Überlänge mit Auslassungspunkten gekürzt).
- Drei Chips: die Notenanzahl ("N notes" oder "1 note"), den Modus ("Free ratio" oder "[N] EDO") und die Oktave ("Octave [r]x" mit 3 Dezimalstellen).
Beim Überfahren einer Karte mit der Maus erscheint oben rechts eine x-Löschen-Schaltfläche. Ein einfacher Klick wählt die Karte aus (lavendelfarbener Akzentrahmen plus Leuchteffekt) und öffnet den Editor dieser Skala in der rechten Seitenleiste.
Das Oktavrad lesen
Das Rad wird aus der Stimmung der Skala selbst gezeichnet. Jede Stufe ist ein Punkt am Rand, verbunden durch eine durchgezogene Akzentspeiche, und der Grundton sitzt immer in einer eigenen Farbe auf der 12-Uhr-Position. Eine Free-ratio-Skala zeigt einen durchgezogenen Ring mit nur der Notenkonstellation. Eine Equal-Division-Skala zeigt einen gestrichelten Ring plus gepunktete, gedämpfte Speichen für die ungenutzten Rasterschritte, sodass du das gesamte Teilungsgitter auf einen Blick siehst. Bei Skalen über 48 Teilungen werden die einzelnen Markierungen für ungenutzte Schritte weggelassen, damit das Rad lesbar bleibt.
Eine Skala erstellen
+ New scale öffnet ein Menü mit neun Auswahlmöglichkeiten:
| Auswahl | Was sie erstellt |
|---|---|
| Empty | Nur den Grundton, Free ratio. Benannt als "Custom Scale". |
| 24-TET | 24 Noten, Oktave 2.0, 24 gleiche Teilungen |
| Bohlen-Pierce | 13 Noten über eine 3.0-Tritave, 13 gleiche Teilungen |
| 53-TET | 53 Noten, Oktave 2.0, 53 gleiche Teilungen |
| Maqam Rast | 7 Noten auf einem Raster mit 24 Teilungen |
| Just Intonation Major | 7 freie Verhältnisse (1/1, 9/8, 5/4, 4/3, 3/2, 5/3, 15/8) |
| Meantone | 7 freie Noten, Viertelkomma-Mitteltönigkeit |
| Pythagorean | 7 freie Verhältnisse (1/1, 9/8, 81/64, 4/3, 3/2, 27/16, 243/128) |
| Carlos Alpha | 9 Noten über eine Nicht-Oktav-Periode von 1.965, 9 gleiche Teilungen |
Das Auswählen einer Vorlage erstellt die Skala, benennt sie nach dem Menüeintrag (die Auswahl Empty benennt sie "Custom Scale") und wählt die neue Karte aus.
Eine Scala-Datei importieren
Import .scala öffnet einen Dateiauswahldialog, der auf .scl-Dateien beschränkt ist. Bei Erfolg wird die Skala hinzugefügt und ausgewählt. Eine Datei, die nicht gelesen werden kann, zeigt einen Import Error: "Could not parse the Scala file. Check format." (Die Scala-Datei konnte nicht gelesen werden. Prüfe das Format.)
Der Import folgt dem Standardformat .scl:
- Kommentarzeilen (beginnend mit
!) werden übersprungen. - Die erste Datenzeile wird zum Skalennamen (gekürzt auf 31 Zeichen).
- Die zweite Datenzeile ist die Notenanzahl (0 bis 128).
- Jede weitere Zeile ist eine Tonhöhe. Eine Tonhöhe mit Dezimalpunkt wird als Cent gelesen (zum Beispiel
701.955); eine Tonhöhe mit/oder,ist ein Verhältnis N/D; eine reine Ganzzahl ist N/1. - Der implizite Einklang 1/1 wird zum Grundton (Modus Semitone, Versatz 0), und die letzte Tonhöhe wird zum Oktavverhältnis (der Periode) und aus der Notenliste entfernt. Das bedeutet, dass eine
.scl-Datei ohne Oktave als Nicht-Oktav-Skala importiert wird. - Eine Kommentarzeile der Form
! root: 432.00 Hz(oder! root: 0.50 semitones), wie sie Labs eigener Export schreibt, stellt die Grundtoneinstellung wieder her. Jede andere Datei erhält den Standard-Grundton.
Verhältnisse über 64.0 (sechs Oktaven), nicht endliche Werte und nicht positive Werte werden abgelehnt, und die gesamte Datei wird abgelehnt, wenn das Ergebnis keine gültige Skala ist.
Suchen und Umsortieren
Tippen im Suchfeld filtert die Karten auf diejenigen, deren Name den Text enthält (ohne Beachtung der Groß- und Kleinschreibung; eine leere Abfrage zeigt alles).
Du kannst eine Karte ziehen, um die Bibliothek umzusortieren. Eine Akzentmarkierung zeigt, wo die Karte landen wird. Die neue Reihenfolge wird gespeichert und fließt in die Skalen-Auswahlmenüs der Keyboards. Das Umsortieren ändert nie, welche Skala ein Keyboard verwendet, denn die Bindungen erfolgen über die Identität. Das Ablegen einer Karte an ihrem alten Platz bewirkt nichts. Das Umsortieren per Ziehen ist deaktiviert, solange ein Suchfilter aktiv ist.
Eine Skala über die Karte löschen
Das x beim Überfahren der Karte fragt immer zuerst nach, und jedes Löschen lässt sich mit Ctrl+Z rückgängig machen.
- Eine Skala, die von keinem Keyboard verwendet wird, zeigt: "Delete Scale / Delete this custom scale? You can undo this with Ctrl+Z." (Skala löschen / Diese eigene Skala löschen? Du kannst das mit Ctrl+Z rückgängig machen.)
- Eine verwendete Skala zeigt: "This scale is used by N keyboard(s). Delete anyway? They'll revert to Major. You can undo this with Ctrl+Z." (Diese Skala wird von N Keyboard(s) verwendet. Trotzdem löschen? Sie kehren zu Major zurück. Du kannst das mit Ctrl+Z rückgängig machen.) Beim Bestätigen werden diese Keyboards auf Major umgebunden und die Skala gelöscht, beides gemeinsam und in einem einzigen Rückgängig-Schritt umkehrbar.
(Die eigene Löschen-Schaltfläche des Editors verhält sich bei einer Skala, die kein Keyboard verwendet, etwas anders, siehe unten.)
Der Einzelskalen-Editor (Lab)
Das Auswählen einer Karte lädt ihren Editor in die rechte Seitenleiste (Tab TUNE). Ist der Manager geöffnet, aber nichts ausgewählt, zeigt der Editor einen Platzhalter "No scale selected" (Keine Skala ausgewählt), der dich auffordert, eine Skala zum Stimmen auszuwählen.
Jede Änderung wird automatisch gespeichert, wirkt sich auf die Karten und die Keyboard-Auswahlmenüs aus und kann rückgängig gemacht (Ctrl+Z) oder wiederhergestellt (Ctrl+Shift+Z) werden.
Felder
| Feld | Verhalten |
|---|---|
| Name | Wird bei Return oder Fokusverlust übernommen. Leere Namen oder Namen nur aus Leerzeichen werden abgelehnt. Begrenzt auf 31 Zeichen. |
| Oct. Ratio | Schieberegler plus numerische Eingabe, Bereich 0.5 bis 4.0 in Schritten von 0.001, angezeigt mit 3 Dezimalstellen. Akzeptiert ein Verhältnis ("3/2", "1.5") oder einen Cent-Wert. Eingaben außerhalb des Bereichs werden abgelehnt und der Schieberegler wird wiederhergestellt. |
| Mode | Zwei Schaltflächen: "Free ratio" und "Equal div". |
Equal-Division-Bedienelemente
Wenn Equal Division ausgewählt ist:
- Ein Schieberegler Divisions erscheint, Bereich 1 bis 128 (Schrittweite 1). Eine Änderung baut jede Stufe für das neue Raster neu auf.
- Die Stufen werden als Raster nummerierter Zellen bearbeitet (beginnend bei 1), eine Zelle pro Teilung. Das Antippen einer Zelle fügt diese Stufe hinzu oder entfernt sie. Zelle 1 ist der Grundton: Sie ist immer aktiv und lässt sich nicht durch Antippen abschalten. Ihre Tonhöhe kommt aus dem Block Root (Semitone oder Frequency), nicht aus dem Raster.
- All wählt jede Stufe aus; None entfernt jede Stufe über dem Grundton und lässt eine Skala nur aus dem Grundton zurück.
Trägt eine Skala Noten, die nicht mit dem aktuellen Raster übereinstimmen (zum Beispiel nach dem Import beliebiger Verhältnisse), warnt ein Dialog Degrees Off Grid, dass N Stufen nicht angezeigt werden, und schlägt vor, in den Modus Free zu wechseln, um beliebige Verhältnisse zu behalten. Diese Noten sind im Raster verborgen, werden aber nicht gelöscht.
Der Root-Block
Über den Stufen enthält in beiden Modi ein Block Root die Grundtoneinstellung: einen Umschalter Semitone | Frequency, dann entweder einen Versatz-Schieberegler (-24.00 bis +24.00 Halbtöne, beschriftet "above base note") oder eine Hz-Eingabe (20 bis 20000, zwei Dezimalstellen) mit einem schreibgeschützten Hinweis auf die nächstgelegene Note, etwa "A4 -32 cents". Der Block hat kein Entfernen-Bedienelement. Das Ziehen des Schiebereglers ist ein einziger Rückgängig-Schritt und speichert einmal beim Loslassen; der Umschalter und die Hz-Eingabe speichern sofort. Ein Hz-Wert außerhalb des Bereichs wird abgelehnt und der vorherige Wert wiederhergestellt.
Free-ratio-Bedienelemente
Im Modus Free ratio ist jede Note über dem Grundton ein Block Degree N, nummeriert ab Degree 2, mit drei verknüpften Schiebereglern und einer Texteingabe:
| Bedienelement | Bereich |
|---|---|
| Semitone | 0 bis 48 |
| Cents | -50 bis +50 |
| Ratio | 0.01 bis 16.0 |
| Value (Text) | Verhältnis oder Cent |
Das Bearbeiten eines Schiebereglers leitet die anderen neu ab. Die Eingabe Value akzeptiert ein Verhältnis ("3/2"), eine einfache Dezimalzahl ("1.5") oder Cent. Ein Wert wird als Cent gelesen, wenn er auf c endet (zum Beispiel "701.955c") oder wenn er einen Dezimalpunkt und einen Betrag größer als 4.0 hat; andernfalls ist er ein rohes Verhältnis. Ein eingetippter Wert wird nur akzeptiert, wenn er sich zu einem positiven Verhältnis von höchstens 64.0 (sechs Oktaven) auflöst; alles andere, einschließlich nicht lesbaren Texts, zeigt inline "Invalid ratio/cents" (Ungültiges Verhältnis/ungültige Cent). Jede Note hat ein Entfernen-x (jede Note über dem Grundton kann entfernt werden), und eine Schaltfläche + Add Note fügt eine neue Stufe über dem Grundton hinzu, platziert beim Oktavverhältnis, damit du sie herunterstimmen kannst (bei 127 Noten zeigt sie "Degree Limit Reached" (Stufenlimit erreicht)).
Editor-Aktionen
- Duplicate: kopiert die Skala vollständig, fügt die Kopie direkt hinter dem Original ein, benennt sie "[name] copy" (danach "copy 2", "3", ...) und wählt sie aus. Bei der Obergrenze von 64 Skalen bewirkt es nichts.
- Export .scala: öffnet einen Speicherdialog, der mit "[name].scl" vorbelegt ist (oder "scale.scl" bei unbenannter Skala), und schreibt eine Standard-
.scl-Datei. Die Noten über dem Grundton werden in Cent mit 6 Dezimalstellen geschrieben, mit der Periode als abschließender Cent-Zeile; der Grundton ist der implizite Einklang des Formats. Ein Frequency-Grundton oder ein Semitone-Versatz ungleich null hat im Scala-Format keinen Platz und wird deshalb als Kommentarzeile geschrieben (! root: 432.00 Hzoder! root: 0.50 semitones), die Lab beim Import wieder einliest; andere Programme ignorieren den Kommentar. Eine unbenannte Skala wird mit der Beschreibung "Unnamed Scale" geschrieben. Ein Schreibfehler zeigt "Export Error: Could not write the Scala file." (Exportfehler: Die Scala-Datei konnte nicht geschrieben werden.) - Delete: Bei einer verwendeten Skala fragt es mit "This scale is used by N keyboard(s). Delete anyway? They'll revert to Major." (Diese Skala wird von N Keyboard(s) verwendet. Trotzdem löschen? Sie kehren zu Major zurück.) nach und bindet beim Bestätigen diese Keyboards auf Major um und löscht die Skala (ein einziges Ctrl+Z stellt beides wieder her). Bei einer Skala, die kein Keyboard verwendet, entfernt die Löschen-Schaltfläche des Editors sie sofort ohne Bestätigungsdialog; sie ist trotzdem mit Ctrl+Z rückgängig zu machen. Nach dem Löschen kehrt der Editor in seinen leeren Zustand zurück.
Eine Skala einem Keyboard zuweisen
Eigene Skalen können nur einem Keygrid-Element zugewiesen werden, bei dem MPE aktiviert ist.
- Keygrid-Keyboards (Raster) können eine eigene Skala tragen, wenn MPE an ist.
- Drumpad-Elemente sind ebenfalls immer ausgeschlossen: Ein Drumpad ist ein Sound pro Pad, ohne Skalenstufen zum Umstimmen, und bleibt daher chromatisch.
- Das Chroma-Keyboard ist immer ausgeschlossen, denn es ist ein festes Klavier-Layout, das fest auf die gleichstufige 12-Ton-Temperatur verdrahtet ist und keine beliebigen Notenanzahlen darstellen kann.
MPE ist erforderlich, weil eine eigene Stimmung jeder Note ihren eigenen Tonhöhenversatz gibt, der als Pitch Bend pro Note auf dem eigenen MIDI-Kanal dieser Note übertragen werden muss. Ohne MPE teilen sich alle Noten einen Kanal und ein Pitch Bend, sodass ein Akkord aus mikrotonalen Stufen verstimmt wäre. Auf der Leitung landet eine Note einer eigenen Skala auf einem MPE-Mitgliedskanal (2 bis 16, nie auf dem Master-Kanal 1), trägt ihr eigenes Pitch Bend und meldet ihren Bend-Bereich pro Note (12, 24 oder 48 Halbtöne), damit Empfänger die Mikrotöne korrekt dekodieren.
Das Einschalten von MPE setzt den Pitch-Bend-Bereich pro Note des Keyboards auf 48 (den weitesten, für die feinste mikrotonale Auflösung). Das Ausschalten von MPE setzt diesen Bereich auf 12 zurück.
Wenn du MPE auf einem Keyboard ausschaltest, das eine eigene Skala hat, wird die Zuweisung automatisch aufgehoben: Das Keyboard kehrt zu einer Werksskala zurück. Das passiert sowohl in Lab als auch auf dem Gerät, sodass ein Keyboard nie eine Skala behalten kann, die es nicht mehr sauber gestimmt spielen kann.
Zuweisen in Lab
Auf einem Keygrid mit aktiviertem MPE listet das Auswahlmenü Scale im Tab TUNE die Werksskalen des Keyboards auf (Chromatic wird hier nicht angeboten), dann jede eigene Skala mit der Beschriftung "[name] ([N] notes)" und zuletzt einen Eintrag Custom scales..., der den Skalen-Manager öffnet. Das Auswählen eines eigenen Eintrags bindet diese Skala an das Keyboard; das Auswählen eines Werkseintrags hebt die eigene Zuweisung auf.
Die eigenen Einträge erscheinen nur, solange das Keyboard die Voraussetzungen erfüllt. Auf einem Keygrid ohne MPE fordert dich ein Hinweis auf, MPE zu aktivieren; auf einem Keyboard-Element erklärt ein Hinweis, dass eigene Skalen ein Keygrid-Element erfordern. Aktiviere zuerst MPE, und die eigenen Einträge werden auswählbar; schalte MPE aus, und sie verschwinden (die aktuelle Auswahl bleibt erhalten, solange sie noch gültig ist). Es gibt keinen Weg, auch nicht über einen veralteten UI-Zustand, eine eigene Skala an ein Keyboard zu hängen, das sie nicht spielen kann.
Show Offscale
Der Schalter Show Offscale (standardmäßig an) entscheidet, ob das Keyboard jeden chromatischen oder Rasterschritt anzeigt oder nur die Noten deiner Skala. Ist er an, werden skalenfremde Schritte (abgedunkelt) angezeigt und sind spielbar; ist er aus, zeigt das Keyboard eine Taste pro Skalenstufe. Der Schalter ist ausgeblendet und erzwungen aus, wenn die Skala keinen skalenfremden Schritt zum Anzeigen übrig lässt: bei einer eigenen Free-ratio-Skala, die kein chromatisches Raster hat, und bei einer eigenen Equal-Division-Skala, deren Stufen jede Teilung belegen. Er ist für Werksskalen und für eigene Equal-Division-Skalen mit ungenutzten Teilungen verfügbar.
Wenn eine eigene Equal-Division-Skala zugewiesen ist, erweitert auch der Zeilenversatz Semitones seinen Bereich passend zur Skala, bis zur Anzahl der Teilungen minus eins (begrenzt auf 63), statt der üblichen Grenze von 11.
Globale Skala
Normalerweise trägt jedes Keyboard-Element seine eigene Skala. Wenn eine Skala das ganze Projekt bestimmen soll, schalte Use global scale im Tab TUNE des Elements ein (das Kontrollkästchen sitzt direkt über dem Auswahlmenü Scale). Jedes Element mit diesem Kontrollkästchen teilt sich eine projektweite Skala: Ändere die Skala eines beliebigen dieser Elemente, auf einem beliebigen Layout, in Lab oder auf deinem Erae, und alle folgen sofort, über alle Layouts des Projekts hinweg.
Ein paar Details, die es zu wissen lohnt:
- Geteilt wird die Skalenwahl selbst, ob Werksskala oder eigene Skala. Grundton und Oktave bleiben für jedes Element individuell, sodass du unterschiedliche Lagen und Grundtöne pro Layout behalten kannst, während die Skala synchron bleibt.
- Das erste Element, das du einbeziehst, setzt die globale Skala auf seine eigene aktuelle Skala, sodass sich beim Setzen des ersten Häkchens nichts ändert. Jedes danach einbezogene Element übernimmt die globale Skala.
- Das Abwählen des Kontrollkästchens löst das Element einfach heraus: Es behält seine aktuelle Skala, und spätere globale Änderungen betreffen es nicht mehr.
- Das Chroma-Keyboard (Klavierstil) kann nicht einbezogen werden: Es ist ein festes 12-Ton-Layout. Drumpad-Elemente können einbezogen werden, bleiben aber immer chromatisch: Eigene Skalen gibt es nur für Keygrid-Elemente, eine eigene globale Skala lässt ein Drumpad also auf Chromatisch.
- Eigene Skalen setzen weiterhin MPE voraus. Ist die globale Skala eine eigene Skala, behält ein einbezogenes Element ohne MPE stattdessen eine Werksskala (dieselbe Regel wie beim direkten Zuweisen einer eigenen Skala) und übernimmt die eigene Skala, sobald du MPE darauf aktivierst.
- Das Löschen einer eigenen Skala, die gerade die globale Skala ist, setzt die globale Skala auf Chromatic zurück, zusammen mit dem üblichen Zurückfallen jedes Keyboards, das sie verwendet hat.
Auf deinem Erae funktioniert der SCALE-Bildschirm eines einbezogenen Keyboards wie gewohnt: Das Drehen der Skalenwalze ändert die globale Skala, jedes einbezogene Element auf jedem Layout folgt, und danach synchronisiert sich alles zurück nach Lab. Der SCALE-Bildschirm hat außerdem einen Schalter GLOBAL, um das fokussierte Keyboard direkt auf dem Gerät ein- oder auszubeziehen. Auf einem Erae Touch (MK1) wird das Kontrollkästchen von Lab aus gesetzt, und Skalenänderungen auf dem Gerät verbreiten sich auf dieselbe Weise.
Synchronisierung mit deinem Erae
Deine Skalenbibliothek wird automatisch übertragen, wenn sich dein Erae mit Lab verbindet, auf dieselbe Weise wie deine Projekte. Läuft auf deinem Erae eine ältere Firmware, überspringt Lab die Skalensynchronisierung und teilt dir das mit: Aktualisiere die Firmware, und die Skalen synchronisieren sich bei der nächsten Verbindung. Bearbeitungen, Umsortierungen und Löschungen werden auf beiden Seiten korrekt nachgeführt. Eine Löschung auf einer Seite überträgt sich auf die andere und gewinnt gegen eine Skala, die lediglich vorhanden ist. Das Löschen einer Skala lässt sie bei der nächsten Synchronisierung also nicht wieder auferstehen.
Wenn eine Skala seit der letzten Synchronisierung auf beiden Seiten unabhängig bearbeitet wurde, zeigt Lab eine Konfliktbenachrichtigung, "A custom scale was changed in Lab and on Erae. Which version would you like to keep?" (Eine eigene Skala wurde in Lab und auf dem Erae geändert. Welche Version möchtest du behalten?), mit drei Auswahlmöglichkeiten:
- Keep Device: Lab ersetzt seine Kopie durch die Version auf deinem Erae.
- Keep Lab: Lab sendet seine Version an den Erae und überschreibt die Kopie des Geräts.
- Keep Both: Lab behält beide Versionen als separate Skalen, sodass nichts verloren geht.
Wenn du nicht sicher bist, welche Seite die von dir benötigten Änderungen enthält, wähle Keep Both. Es ist die einzige Auswahl, die nie Arbeit verwirft. Das Schließen der Benachrichtigung entspricht der Auswahl Keep Lab.
Arbeiten mit Skalen auf dem Gerät
Du brauchst kein verbundenes Lab, um mit Skalen zu arbeiten. Öffne auf deinem Erae Settings > Custom Scales, um die Liste Custom Scales zu erreichen.
Die Liste Custom Scales
Die Liste (mit dem Titel "Custom Scales") scrollt vertikal und zeigt:
- Eine Zeile pro vorhandener Skala (ihren Namen). Das Auswählen einer Zeile öffnet diese Skala im Editor auf dem Gerät.
- + Create New (nur solange die Grenze nicht erreicht ist).
- Save Scales to Project.
- Load Scales from Project.
Die Geräteliste zeigt und erlaubt das Erstellen von bis zu 16 Skalen, auch wenn eine von Lab synchronisierte Bibliothek bis zu 64 enthalten kann. + Create New verschwindet, sobald 16 Skalen auf dem Gerät existieren.
Save Scales to Project und Load Scales from Project öffnen jeweils eine Liste der Projekt-Slots des Geräts und speichern oder laden die gesamte Skalenbibliothek in das oder aus dem gewählten Projekt. Sie sind kein separater Backup-Speicher, und sie sind an deine Projekte gebunden, nicht an eine Synchronisierung.
Eine Skala auf dem Gerät erstellen
Die Auswahl von + Create New öffnet den Editor mit dem Titel "NEW SCALE" und erstellt die Skala sofort: Name "CUSTOM", Oktavverhältnis 2.0 und nur der Grundton (noch keine Noten darüber). Es gibt keinen separaten Bestätigungs- oder Speicherschritt und kein Abbrechen, das sie verwirft; das Verlassen mit Return behält die neue Skala. Ist die Bibliothek voll oder die Skala aus irgendeinem Grund ungültig, kehrt die Ansicht einfach zurück, ohne etwas zu erstellen.
Der Geräte-Editor
Das Auswählen einer vorhandenen Skala öffnet den Editor ("EDIT SCALE"). Du navigierst mit dem Hauptencoder durch die Zeilen (drehen zum Bewegen, klicken zum Aktivieren) und drückst Return zum Verlassen. Die Zeilen sind, von oben nach unten:
| Zeile | Verhalten |
|---|---|
| Name | Öffnet eine QWERTY-Tastatur auf dem Pad. Namen sind auf 31 Zeichen begrenzt. |
| Octave ratio | Numerisch, 0.50 bis 4.00 in Schritten von 0.01. In Equal Division verteilt eine Änderung alle Stufen neu. |
| Divisions | 0 zeigt "Free"; 1 bis 128 zeigen "N ED" und teilen die Oktave in N gleiche Schritte. Das Umstellen von 0 (Free) auf eine Teilungsanzahl baut die Noten über dem Grundton als gleichmäßiges Raster neu auf; das Zurückstellen auf 0 (Free) behält die aktuellen Noten. |
| Root Mode | "Semitone" oder "Frequency", die oben unter "Der Grundton" beschriebene Grundtoneinstellung. |
| Root Semitone | Im Modus Semitone angezeigt: der Versatz des Grundtons über der Basisnote des Keyboards, -24.00 bis +24.00 in Schritten von 0.01. |
| Root Freq | Im Modus Frequency angezeigt: die absolute Tonhöhe des Grundtons, 20 bis 20000 Hz in Schritten von 1 Hz (ein in Lab gesetzter Bruchteil eines Hertz bleibt erhalten, bis du diese Zeile drehst). |
| Degree N | Ein Block pro Note über dem Grundton, nummeriert ab DEGREE 2: Ratio (0.010 bis 10.000), Semitone (-80 bis +40) und Cents (-99 bis +99), plus Delete Note. Ratio sowie Semitone+Cents sind zwei Ansichten derselben Tonhöhe. Das manuelle Bearbeiten der Tonhöhe einer Stufe im Modus Equal Division stellt die gesamte Skala stillschweigend auf Free um (die Zeile Divisions springt auf "Free"). |
| + Add Note | Fügt eine Stufe über dem Grundton hinzu (Verhältnis 1.0, zum Stimmen), bis zu 127. Im Modus Equal Division ausgeblendet. |
| Load Template | Lädt eine der eingebauten Vorlagen. |
| Delete | Löscht die Skala. |
Für den Grundton gibt es keine Delete-Zeile. Delete Note funktioniert bei jeder Note über dem Grundton, bis hinab zu einer Skala nur aus dem Grundton.
Das Gerät zeigt unter Load Template acht Vorlagen: 24-TET (Quarter-tone), Bohlen-Pierce (13), 53-TET, Arabic Maqam Rast, Just Intonation Major, Meantone Quarter-Comma, Pythagorean und Carlos Alpha (9). Eine Vorlage "Empty" gibt es auf dem Gerät nicht (Create New liefert bereits eine leere Skala).
Eine Skala aus der Skalenauswahl des Keyboards erstellen
Du kannst eine Skala auch direkt von einem Keyboard aus anlegen. Wenn du die Skalenauswahl auf einem MPE-Keyboard öffnest, das kein Chroma-Keyboard ist, listet die Walze die Werksskalen, dann deine eigenen Skalen und dann einen Eintrag NEW SCALE (angezeigt, solange unterhalb der Grenze Platz ist). Das Auswählen von NEW SCALE springt direkt in den Editor auf dem Gerät und erstellt die Skala an Ort und Stelle.
Diese Walze prüft die Voraussetzungen live: Wenn du MPE ausschaltest, während die Auswahl geöffnet ist, verschwinden die eigenen Einträge und die NEW-SCALE-Verknüpfung auf der Stelle, und ein Keyboard, das auf einer eigenen Skala stand, fällt sofort auf eine Werksskala zurück.
Live- und Sequenzer-Wiedergabe
Eine aufgezeichnete Skalenstufe wird vom Sequenzer mit exakt derselben Tonhöhe wiedergegeben wie beim Live-Drücken dieser Stufe. Deine eigenen Stimmungen klingen identisch, egal ob du sie von Hand spielst oder wiedergeben lässt.
Wenn ein Keyboard auf eine eigene Skala zeigt, die nicht mehr in der Bibliothek ist (weil die Skala zum Beispiel gelöscht wurde oder das Gerät keine SD card hat, von der es sie laden könnte), fällt dieses Keyboard auf einfache Werkstonhöhen ohne mikrotonales Bend zurück. Das Keyboard behält seine Skaleneinstellung, sodass die Stimmung zurückkehrt, sobald die Skala wieder verfügbar ist.
Federfader
Federfader erweitern normale Fader um eine simulierte Rückstellbewegung. Solange dein Finger auf der Oberfläche liegt, folgt der Griff ihm exakt, wie bei einem gewöhnlichen Fader. Wenn du loslässt, bewegt sich der virtuelle Griff von selbst: Eine Feder zieht ihn zu einer eingestellten Mittelposition, ein Schwung verleiht ihm Impuls, der überschwingen und abprallen kann, und Reibung lässt die Bewegung zur Ruhe kommen. Jeder Schritt dieser Bewegung wird als MIDI oder CV ausgegeben, sodass du die Rückkehr als Geste spielen kannst, nicht nur die Berührung.
Federfader gibt es in zwei Varianten: ein eindimensionaler Fader mit einer Feder auf der Y-Achse (Palettenname Spring 1D) und ein zweidimensionales Pad mit je einer unabhängigen Feder auf jeder Achse (Palettenname Spring 2D).
Wie sich die Feder anfühlt
Die Rückkehr ist eine gedämpfte Feder. Solange dein Finger unten ist, ist die Feder ausgesetzt: Der Griff folgt deinem Finger exakt und ohne Gegenwehr, genau wie bei einem normalen Fader. Die Feder wirkt erst, wenn du loslässt.
Beim Loslassen übernimmt der Griff den Impuls, den dein Finger hatte, und bewegt sich von da an von selbst, von der Feder zu Center gezogen und von Drag gebremst. Fünf Einstellungen formen diese Bewegung:
- Stiffness bestimmt, wie schnell der Griff zurückfedert. 0 bedeutet gar keine Feder (ein einfacher Fader). 1 bis 100 reicht von einem langsamen Schwingen mit 0.1 Hz bis zu einem schnellen Wippen mit 5 Hz, auf einer Skala, auf der sich jeder Schritt gleich anfühlt: etwa 0.7 Hz bei 50 und 1.9 Hz bei 75.
- Drag legt die Form der Rückkehr fest. Unter 50 schwingt der Griff um Center, bevor er zur Ruhe kommt, bei 50 kehrt er so schnell wie möglich ohne Schwingen zurück, und über 50 gleitet er immer langsamer zurück. Drag zählt Schwingungen, nicht Zeit, daher ergibt ein bestimmter Drag bei jeder Stiffness dieselbe Anzahl von Schwingungen. Bei Stiffness 0 ist Drag einfache Reibung auf einem angeschwungenen Griff.
- Max Speed begrenzt, wie schnell sich der Griff bewegen darf. 0 bedeutet keine Begrenzung, niedrige Werte lassen den Fader kriechen, und 100 ist schnell genug für jede Feder, hält die Feder also nie zurück.
- Bounce bestimmt, was passiert, wenn der Griff ein Ende erreicht: 0 stoppt ihn dort, 100 lässt ihn ohne Verlust zurückprallen, und Werte dazwischen behalten diesen Anteil seiner Geschwindigkeit. Der Standardwert ist 60.
- Die Geschwindigkeit deines Loslassens (wie kräftig du schnippst) geht als Impuls in die Bewegung ein, sodass ein schneller Schwung über Center hinausschießt und ein Ende erreichen kann, während ein sanftes Loslassen einfach zur Ruhe kommt. Die Schwunggeschwindigkeit wird über die letzten Momente deiner Gleitbewegung gemessen und beim Loslassen auf Max Speed begrenzt.
Das Lab zeigt unter Stiffness eine Live-Anzeige dessen, was du erhältst: "Oscillates at about 1.9 Hz" oder "Returns without oscillating", wenn Drag 50 oder mehr beträgt. Bei Stiffness 0 ist sie ausgeblendet.
Daraus ergeben sich einige Verhaltensweisen:
- Wird er genau auf Center ohne Schwung losgelassen, bewegt er sich nicht. Er animiert sich nur selbst, wenn noch Schwunggeschwindigkeit übrig ist oder wenn Stiffness aktiv ist und der Griff von Center entfernt liegt.
- Mit Feder ist der Ruhewert exakt. Wenn die Bewegung zur Ruhe kommt (Geschwindigkeit nahe null und, bei aktiver Stiffness, der Griff auf Center), rastet die Position exakt auf Center ein und ein letzter Wert wird gesendet. Bei Stiffness 0 bleibt er dort stehen, wo der Impuls auslief, und es erfolgt kein abschließendes Einrasten.
- Ein eingehender CC setzt ihn neu. Empfängt der Fader einen Control Change auf seinem eigenen absoluten Y-Controller (zum Beispiel als Feedback von einer DAW), stoppt die Feder, ihre Geschwindigkeit wird auf null gesetzt, und der Griff springt zum empfangenen Wert, umgerechnet über Min und Max dieses Ausgangs. Der Fader ignoriert seine eigenen ausgehenden Nachrichten. Ist das Layout dieses Faders gerade das angezeigte, wird auch das passende absolute Y-CV (und das Pressure-CV) auf die neue Position nachgeführt.
Die Physik läuft auf dem Gerät über einen echten Akkumulator für die verstrichene Zeit, sodass sich das Spielgefühl in jedem Build und unter jeder Last gleich anfühlt. Der Griff wird aktualisiert, sobald seit der letzten Aktualisierung mindestens eine Millisekunde vergangen ist, und jede Aktualisierung umfasst so viele ganze Millisekunden, wie tatsächlich verstrichen sind. Unter hoher Last kann eine einzelne Aktualisierung mehrere Millisekunden auf einmal abdecken, was das Timing konsistent hält, statt die Bewegung zu verlieren.
Center ist nicht dasselbe wie Default
Dies ist der häufigste Stolperstein. Es gibt zwei getrennte Positionen:
- Default (im Lab "Default Y" und "Default X" genannt, am Gerät "Y Default" und "X Default"): die Startposition, die mit dem Layout geladen und in Presets gespeichert wird. Sie ist das, was der Fader zeigt und meldet, bevor du ihn zum ersten Mal berührst. Sie zieht die Feder nicht an.
- Center (im Lab "Center Y" und "Center X" genannt, am Gerät "Y Center" und "X Center"): die Ruheposition der Feder. Stiffness zieht den Griff zu Center, und Center ist auch der Ursprung des LED-Füllbalkens.
Die Feder kehrt zu Center zurück, nicht zu Default. Center ist standardmäßig 0 (unten, bei einem 2D-Pad unten links), sodass ein neu erstellter Federfader ganz nach unten zurückkehrt. Wenn er dorthin zurückfedern soll, wo er gestartet ist, setze Center gleich Default. Setze Center auf 64 für einen bipolaren Fader, dessen Füllung von der Mitte aus nach oben oder unten wächst und dessen Feder in der Mitte ruht.
Standardwerte der Physik
Ein neu erstellter Federfader hat Stiffness 50 (etwa 0.7 Hz), Drag 50 (kehrt ohne Schwingen zurück), Max Speed 100 (praktisch keine Begrenzung) und Bounce 60. Das Gerät und Erae Lab speichern und zeigen dieselben Werte von 0-100, sodass sich ein Fader gleich anfühlt, in welchem Editor du ihn auch einstellst.
Das Element platzieren
Die Paletteneinträge heißen Spring 1D und Spring 2D. Spring 1D wird 2 Einheiten breit und 8 hoch gesetzt, Spring 2D 8 mal 8. Wenn du einen Fader per Klick platzierst, wächst er auf das größte freie Rechteck, das am Klickpunkt passt, bis zu 3 Einheiten Breite und 12 Höhe bei einem 1D-Fader und 12 mal 12 bei einem 2D-Fader. Nach dem Platzieren kannst du die Größe frei ändern.
Die Tooltips der Palette lauten: Spring 1D, "One dimensional spring fader, returns to center on release. Sends Control Change values, enable pressure to add a second control dimension." Spring 2D, "Two dimensional spring fader, returns to center on release. Sends Control Change values from X and Y position, enable pressure to add a third control dimension."
Spring Fader 1D
Ein eindimensionaler Fader mit Federphysik auf der Y-Achse. Wenn du einen im Lab auswählst, öffnet sich das Einstellungspanel "Spring Fader 1D". Seine Abschnitte sind der Reihe nach: Midi Output, Midi, Spring Physics, Control Change (eine Tab-Leiste Pressure / Y abs / Motion) und Control Voltage (eine Tab-Leiste Pressure / Y abs).
MIDI und Position
| Parameter | Lab-Label | Geräte-Label | Bereich | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|---|---|---|
| MIDI Channel | Channel | Channel | 0-15 (angezeigt 1-16) | 1 | Kanal jedes CC, den dieser Fader sendet |
| MIDI Group | (in Midi Output) | (in routing) | 0-15 | 0 | MIDI-2.0-UMP-Gruppe für das interne Loopback-Routing, kein Kanal; auf 0 belassen, sofern du keine Gruppen verwendest |
| MIDI Output Dest | Midi Output | Out Routing | USB Device, USB Host, MIDI A, MIDI B | nur USB Device | An welche Ports die CCs gehen; es können mehrere aktiviert sein |
| Trig on entry | Trig on entry | Transfer | Off, Default, All | Default | Ob ein Finger, der von einem Nachbarn hereingleitet, diesen Fader erneut auslöst (siehe Trig on entry weiter unten) |
| Default Y | Default Y | Y Default | 0-127 | 63 | Position, die vor der ersten Berührung angezeigt und gemeldet wird |
| Center Y | Center Y | Y Center | 0-127 | 0 | Ruheposition der Feder und Ursprung des LED-Füllbalkens |
Spring Physics
| Parameter | Lab-Label | Bereich | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|---|---|
| Drag | Drag % | 0-100 % | 50 % | Form der Rückkehr: unter 50 schwingt er um Center, 50 kehrt so schnell wie möglich ohne Schwingen zurück, über 50 gleitet er langsam zurück. Die Anzahl der Schwingungen hängt nicht von Stiffness ab |
| Max Speed | Max Speed % | 0-100 % | 100 % | Begrenzt, wie schnell sich der Griff bewegt. 0 bedeutet keine Begrenzung, niedrige Werte lassen ihn kriechen, 100 ist schnell genug für jede Feder |
| Bounce | Bounce % | 0-100 % | 60 % | Anteil der Geschwindigkeit, der beim Erreichen eines Endes erhalten bleibt: 0 stoppt ihn dort, 100 lässt ihn ohne Verlust zurückprallen |
| Stiffness | Stiffness % | 0-100 % | 50 % | Wie schnell er zu Center zurückfedert: 0 bedeutet keine Feder (normaler Fader), 1 bis 100 reicht von 0.1 Hz bis 5 Hz. Die Anzeige darunter zeigt die resultierende Schwingung |
Ausgänge
Jeder Ausgang hat einen Ein- und Aus-Zustand sowie eine Controller-Nummer plus einen Min- und Max-Wert; der gesendete Wert reicht über den Fader-Weg von Min bis Max. Bei einem neu erstellten Fader ist Y Absolute bereits aktiviert; Pressure und Motion Speed starten deaktiviert und müssen aktiviert werden.
| Ausgang | Lab-Tab | Geräte-Abschnitt | Standard-CC | Standardmäßig aktiviert | Zweck |
|---|---|---|---|---|---|
| Y Absolute | Y abs | Y AXIS (Y CC, Y Min, Y Max) | CC 61 | Ja | Die Griffposition. Dies ist der Hauptausgang |
| Pressure | Pressure | PRESSURE CC | CC 59 | Nein | Wie fest du drückst. Liefert 0 während der automatischen Rückfederung (kein Finger) |
| Motion Speed | Motion | Motion Speed CC | CC 59 | Nein | Wie schnell sich der Griff bewegt, sowohl unter deinem Finger als auch während der Rückkehr. Stumm bei der ersten Berührung und beim Abheben |
Jeder Ausgang kann auch eine CV-Buchse ansteuern. Jeder CV-Ausgang startet deaktiviert, führt dasselbe normalisierte Signal wie sein CC und hat eigene Min- und Max-Werte (Standard 0 V bis 5 V; die Hardware unterstützt den vollen Bereich von -5 V bis +8 V) sowie eine Buchsenauswahl, die eine von 24 physischen CV-Buchsen wählt (angezeigt 1-24). Spring 1D bietet CV für Y Absolute und Pressure. Ein Speed-CV-Feld existiert im Datenmodell, wird aber in keinem der beiden Editoren angezeigt, kann also nicht konfiguriert werden und hat keine Wirkung.
Spring Fader 2D
Ein zweidimensionales Pad mit einer unabhängigen Feder auf jeder Achse. Das Lab-Panel heißt "Spring Fader 2D".
Spring 2D betreibt zwei vollständig unabhängige Federn. X und Y haben jeweils ihr eigenes Default, Center, ihre eigene Position, Geschwindigkeit, ihren eigenen Absolute CC und Absolute CV sowie ihre eigenen Drag, Max Speed, Bounce und Stiffness. Pressure und Motion Speed sind gemeinsame einzelne Ausgänge; die Motion Speed bei 2D verwendet den kombinierten Geschwindigkeitsbetrag aus X und Y. Du kannst diagonal schnippen, und jede Achse kehrt mit eigenem Timing zurück und prallt an ihren eigenen Rändern ab. Die Feder kehrt zum Punkt (Center X, Center Y) zurück.
Spring Physics pro Achse
Ein neu erstelltes Spring 2D hat verknüpfte Physik: Ein Satz aus Drag, Max Speed, Bounce und Stiffness steuert beide Achsen, und jede Änderung schreibt denselben Wert nach X und Y. Die Verknüpfung wird mit dem Element gespeichert.
- Link X and Y (Lab: ein Schalter oben im Abschnitt Spring Physics; Gerät: der Schalter Link X and Y unter SPRING PHYSICS). Standardmäßig an.
- Nicht verknüpft behält jede Achse ihre Werte, und du wählst die Achse, die die vier Physikeinstellungen bearbeiten: im Lab mit dem Schalter X / Y über den vier Reglern (gestaltet wie der Schalter Pressure / X abs / Y abs), am Gerät mit der Zeile Axis (X oder Y). Der Schalter und die Zeile erscheinen nur, solange die Physik nicht verknüpft ist.
- Erneutes Verknüpfen kopiert die X-Werte auf Y.
Zum Beispiel: Löse die Verknüpfung, setze Stiffness 0 auf X und behalte eine Feder auf Y: Das Pad bleibt horizontal dort, wo du es loslässt, und federt vertikal zu Center Y zurück. Default X gilt nur, solange X Stiffness 0 hat, Default Y nur, solange Y Stiffness 0 hat.
Bei einem neu erstellten Spring 2D sind sowohl X Absolute (CC 60) als auch Y Absolute (CC 61) aktiviert; Pressure und Motion Speed starten deaktiviert.
Das 2D-Panel ergänzt zusätzlich zu allem aus dem 1D-Panel:
| Parameter | Lab-Label | Geräte-Label | Bereich | Standard |
|---|---|---|---|---|
| Default X | Default X | X Default | 0-127 | 63 |
| Center X | Center X | X Center | 0-127 | 0 |
| X Absolute CC | X abs | X AXIS (X CC, X Min, X Max) | Controller plus Min und Max | CC 60, aktiviert |
| X Absolute CV | X abs | CV X Abs (Min, Max, Out) | wie oben | deaktiviert |
Die 2D-CC-Tab-Leiste ist Pressure / X abs / Y abs / Motion; die 2D-CV-Tab-Leiste ist Pressure / X abs / Y abs.
Wie die Rückkehr auf der MIDI-Seite klingt
- Beim Loslassen rastet der Positions-CC zuerst auf den exakten Abhebepunkt ein. An der Stelle, an der dein Finger die Oberfläche verlassen hat, wird ein definitiver Wert gesendet, sodass der Empfänger nie einen veralteten Wert erhält.
- Danach folgt der Positions-CC der gesamten Animation. Während die Feder läuft und abprallt, wird der Positions-CC (X und Y bei einem 2D-Pad) jedes Mal neu gesendet, wenn sich sein Wert ändert, höchstens alle 5 ms, sodass ein Empfänger das gesamte Gleiten hört und nicht nur den Endpunkt, ohne einen DIN-MIDI-Ausgang zu überfluten.
- Wenn er mit aktiver Stiffness zur Ruhe kommt, wird ein letzter Wert exakt auf Center gesendet. Der ruhende CC ist immer exakt. Bei Stiffness 0 gibt es kein abschließendes Einrasten: Der zuletzt gesendete Wert ist dort, wo der Impuls erlosch.
- Pressure fällt im selben Moment auf 0, in dem du abhebst, und bleibt während der gesamten Rückfederung bei 0, obwohl sich die Position weiter bewegt. Alles, was du auf Pressure legst, fällt auf null, sobald dein Finger den Fader verlässt.
- Motion Speed ist beim Drücken und beim Abheben stumm. Er meldet nur während kontinuierlicher Bewegung: die Wischgeschwindigkeit deines Fingers beim Gleiten und die Eigengeschwindigkeit der Feder während der Rückkehr. Während der Rückkehr wird die Geschwindigkeit aus der Federgeschwindigkeit abgeleitet (der Betrag der Geschwindigkeit mal der verstrichenen Zeit, normalisiert, sodass der Vollausschlag 0.08 Einheiten pro Frame entspricht; der 2D-Wert verwendet die kombinierte Geschwindigkeit aus X und Y) und dann über denselben Ausgang gesendet, den auch eine Berührungsgeschwindigkeit nutzen würde. Lege ihn zum Beispiel auf einen Filter, der sich öffnet, wenn der Fader zurückpeitscht.
Trig on entry
Trig on entry legt fest, ob ein Finger, der aus einem benachbarten Element in dieses hineingleitet, diesen Fader erneut auslöst. Es ist ein einzelnes Dropdown mit drei Auswahlmöglichkeiten, Off, Default und All (intern als 0, 1 und 255 gespeichert; andere Werte sind ungültig). Neue Federfader werden mit Default erstellt.
Nur das Element, das betreten wird, entscheidet. Die eigene Einstellung des Quellelements spielt keine Rolle: Eine Quelle mit Off übergibt ihren Finger trotzdem an ein Ziel mit Default oder All, und das Gate wird vollständig am Ziel gelesen.
- Off: Nichts kann durch Hineingleiten in dieses Element gelangen. Der Finger bleibt auf dem, womit er begonnen hat.
- Default: Ein Finger kann dieses Element nur aus derselben Familie betreten. Alle vier Fader-Typen (Fader 1D, Fader 2D, Spring 1D, Spring 2D) gehören zur Fader-Familie, sodass jeder von ihnen an jeden anderen übergeben kann, auch an 2D-Pads. Unter Default kann ein Fader nicht an ein Keyboard oder einen Button übergeben.
- All: Jeder Nachbartyp kann dieses Element betreten (zum Beispiel ein Keyboard in einen Fader).
Ein verwandtes Gate betrifft den Fall, dass eine Berührung knapp außerhalb des Elements beginnt und über leere Fläche hineingleitet: Dieser Eintritt ist nur erlaubt, wenn dieses Element auf Default oder All steht, unabhängig von der Familie. Bei Off bewirkt das Hineingleiten aus dem leeren Raum nichts.
Bearbeitung am Gerät
Am Erae selbst liegen die Parameter der Federfader in der LCD-Ansicht MAPPING; der passende Bildschirm für 1D oder 2D wird automatisch anhand des Elementtyps gewählt. Drehe den Haupt-Encoder, um die Auswahl zu bewegen oder einen Wert zu ändern, drücke ihn, um zu öffnen oder zu bestätigen, und drücke Return, um zur Standardansicht zurückzukehren.
Der Mapping-Bildschirm von Spring 1D listet der Reihe nach:
- Out Routing und Channel
- SPRING PHYSICS: Drag, Max Speed, Stiffness, Bounce (jeweils als Prozentwert angezeigt, 0-100)
- Y AXIS: Y CC, Y Min, Y Max, Y Default, Y Center (die Zeile Y CC ist auf den gültigen Control-Change-Bereich begrenzt, nicht auf 0-127)
- PRESSURE CC: enable, Pressure CC, Pressure Min, Pressure Max
- Motion Speed CC: enable, Motion Speed CC, Min, Max
- CV: CV Y Abs (enable, Min, Max) und seine Ausgangsbuchse CV Y Out, dann CV Pressure (enable, Min, Max) und seine Ausgangsbuchse CV Pres Out
- Transfer
Spring 2D spiegelt dies und fügt einen Abschnitt X AXIS (X CC, X Min, X Max, X Default, X Center) und eine Gruppe CV X Abs (mit einer Buchse CV X Out) hinzu, jeweils vor den Y-Entsprechungen. Sein Abschnitt SPRING PHYSICS beginnt mit dem Schalter Link X and Y; solange er aus ist, folgt eine Zeile Axis (X oder Y), und Drag, Max Speed, Stiffness und Bounce zeigen und bearbeiten diese Achse.
LED-Feedback
Der Füllbalken wächst von Center aus: Bei Center 0 füllt er sich von unten nach oben, bei Center 64 wächst er von der Mitte nach oben oder unten. Während die Feder nach dem Loslassen animiert, folgt die Füllung dem Griff in Echtzeit, sodass der LED-Streifen das Abprallen und Zur-Ruhe-Kommen zeigt, das du auf der MIDI-Seite hörst. Welche Farben die Oberfläche während der Rückkehr genau verwendet, hängt vom Stil des Layouts ab und sieht man am besten an einem Gerät.
Im Sequencer und bei Mehrfachauswahl
Federfader werden im Sequencer genau wie gewöhnliche Fader aufgenommen: Ein 1D-Federfader nimmt eine Automationsspur auf, ein 2D-Federfader eine 2D-Fader-Spur, und die erfassten Werte behalten die Federbewegung, sodass ein aufgenommener Durchgang das Abprallen wiedergibt. Du kannst außerdem mehrere ausgewählte Federfader gleichzeitig über das Einstellungspanel der Mehrfachauswahl bearbeiten.
Die Rückkehr abstimmen
Stiffness legt fest, wie schnell sich der Fader bewegt, Drag, wie viele Schwingungen er macht, und Bounce, wie lebendig die Enden sind. Da Drag Schwingungen statt Zeit zählt, kannst du den Charakter mit Drag wählen und ihn dann mit Stiffness beschleunigen oder verlangsamen, ohne ihn zu verändern.
- Langes, langsam abklingendes Schwingen: Halte Drag niedrig (10 bis 20) und wähle das Tempo mit Stiffness.
- Weicheres Schwingen: Erhöhe Drag Richtung 40, damit die Schwingungen schneller kleiner werden.
- Schnelles Zurückschnappen ohne Schwingen: Drag 50 mit hoher Stiffness.
- Langsames, schweres Gleiten nach Hause: Drag über 50 oder ein niedriges Max Speed, sodass der Griff in gleichmäßigem Tempo zurückkriecht.
- Harte Enden: Bounce 0 stoppt den Griff an dem Ende, das er erreicht; erhöhe Bounce für Rückpralle, die mehr von ihrer Geschwindigkeit behalten.
- Ein einfacher rastender Fader: Setze Stiffness auf 0. Er folgt deinem Finger, solange er gehalten wird, und bleibt dort, wo du loslässt (nur ein Restschwung, von Drag beruhigt, bewegt ihn noch).
Erae Touch
Dieses Kapitel richtet sich an Benutzer der ursprünglichen Erae-Hardware, des Erae Touch. Das Haupthandbuch von Erae Lab beschreibt den Workflow des Erae 2; alles, was auf dem Erae Touch anders funktioniert, ist hier gesammelt, damit es die Kapitel zu Einrichtung, Synchronisierung und Updates nicht unterbricht. Der Erae Touch hat außerdem ein eigenes Handbuch (das Erae Beta User Manual), das das Gerät selbst behandelt.
Vier Slots, keine Projektliste
Ein Erae Touch hält genau vier Projekte in Slots mit den Namen A, B, C und D. Jeder Slot enthält bis zu acht Layouts. Slots haben keine Projektnamen, sie sind nur ein Buchstabe. Deine benannten Projekte liegen in der Bibliothek von Lab, und Lab legt ein Bibliotheksprojekt in einen Slot, wenn du es darum bittest.
Lab sendet deine anderen Projekte nie von sich aus an den Erae Touch. Auf dem Gerät existieren nur die vier Slots.
So sieht die Projektliste aus
Ist ein Erae Touch verbunden, ist der Abschnitt Projects in der linken Seitenleiste in zwei Zonen geteilt:
- On Erae Touch: vier Zeilen, eine pro Slot. Jede Zeile zeigt den Slot-Buchstaben, dann den Inhalt des Slots. Der Slot, der auf dem Gerät geladen ist, steht zuerst und trägt den grünen Punkt; die übrigen folgen in alphabetischer Reihenfolge.
- Library: alle deine anderen Projekte.
Eine Slot-Zeile zeigt neben dem Buchstaben eines von drei Dingen:
- Den Namen eines Bibliotheksprojekts: Der Slot ist mit diesem Projekt verknüpft. Ein verknüpftes Projekt ist ein Bibliotheksprojekt, das an einen Slot dieses Erae Touch gebunden ist. Slot und Projekt haben denselben Inhalt: Lab hält sie synchron, wie unten beschrieben.
- Not in Library yet: Der Slot enthält Layouts, mit denen noch kein Bibliotheksprojekt verknüpft ist. Lab verknüpft sie, sobald der Erae Touch verbunden ist und synchronisiert.
- Empty: Der Slot enthält keine verwendeten Layouts.
Ein Projekt kann immer nur mit einem Slot verknüpft sein, und jeder Slot hat genau ein verknüpftes Projekt. Ein verknüpftes Projekt bleibt ein gewöhnliches Bibliotheksprojekt: Du kannst es umbenennen, aufklappen, duplizieren und exportieren. Rename ändert den Namen nur in Lab; der Slot behält seinen Buchstaben auf dem Gerät. Ein verknüpftes Projekt lässt sich nicht löschen: Delete ist in seinem Menü ausgegraut, mit einem Hinweis, zuerst ein anderes Projekt in den Slot zu laden.
Wenn du den Erae Touch abziehst, bleiben die vier Slot-Zeilen ausgegraut sichtbar, so wie das Gerät sie zuletzt gemeldet hat. Du kannst sie weiterhin ansehen und die verknüpften Projekte bearbeiten; die Änderungen warten auf die nächste Verbindung. Ist stattdessen ein Erae 2 verbunden, gibt es keine Slot-Zeilen: verknüpfte Projekte sind dort gewöhnliche Bibliotheksprojekte.
Aus einem Slot erstellte Projekte
Lab erstellt in zwei Fällen ein Bibliotheksprojekt namens From slot B (mit dem Buchstaben des Slots). Lädst du ein Projekt in einen Slot, dessen Inhalt noch nicht in der Bibliothek liegt, speichert Lab diesen Inhalt zuerst unter diesem Namen, damit nichts verloren geht. Und wenn du ein Layout auf einen leeren Slot ziehst, erstellt Lab das Projekt, das es aufnimmt (siehe Layouts zwischen Bibliothek und Slots ziehen). Ist der Name schon vergeben, hängt Lab eine Zahl an.
Ein Projekt in einen Slot laden
Um ein Bibliotheksprojekt auf den Erae Touch zu bringen, wählst du einen Slot dafür. Der Erae Touch muss verbunden sein. Jede dieser Aktionen öffnet das Fenster Load on Erae Touch:
- Doppelklicke das Projekt im Bereich Library.
- Klicke mit der rechten Maustaste auf das Projekt und wähle Send to slot....
- Ziehe die Projektzeile auf eine der vier Slot-Zeilen (dieser Slot ist dann vorausgewählt).
Das Fenster zeigt die vier Slots als Kacheln mit Buchstabe, Layouts und Inhalt. Eine Kachel trägt die Markierung loaded, wenn es der Slot ist, den der Erae Touch gerade spielt, und already here, wenn das Projekt bereits mit diesem Slot verknüpft ist (dann lässt sie sich nicht auswählen). Klicke auf eine Kachel, um sie zu wählen. Eine Zeile unter den Kacheln sagt dir, was mit dem aktuellen Inhalt des Slots geschieht:
- Der Slot ist leer: Nichts wird ersetzt.
- Der Slot enthält Inhalt, der noch nicht in der Bibliothek liegt: Er wird zuerst als From slot B in deiner Bibliothek gespeichert.
- Der Slot ist mit einem anderen Projekt verknüpft: Dieses Projekt bleibt in deiner Bibliothek und wird vom Slot getrennt.
- Der Slot enthält das unveränderte Werksprojekt: Es wird ersetzt.
Die Schaltfläche heißt Load on slot für einen leeren Slot und Replace and load sonst. Drücke Eingabe zum Bestätigen oder Escape zum Abbrechen.
Was danach passiert:
- Falls nötig, wird der aktuelle Inhalt des Slots in der Bibliothek gespeichert.
- Lab sendet das Projekt an den Slot und ersetzt dabei, was der Slot enthielt. Eine Fortschrittsmeldung zeigt die Übertragung.
- Der Slot wird mit dem gesendeten Projekt verknüpft, und der Erae Touch lädt es.
Ist das Projekt bereits mit einem anderen Slot verknüpft, oder würde das Senden es verändern (eigene Skalen, die der Erae Touch nicht verwenden kann, oder Sequenzen, die nicht hineinpassen), verknüpft Lab eine Kopie mit dem Slot und lässt dein Projekt unverändert. Das Fenster weist dich darauf hin.
Schlägt etwas fehl, bleibt jede Verknüpfung, wie sie war, und Lab nennt dir den Grund. Eine Ablehnung wegen der Größe oder eine fehlgeschlagene Übertragung bietet Try Again an. Das Fenster ist nicht verfügbar, während der Erae Touch synchronisiert; versuche es, wenn die Synchronisierung beendet ist.
Speichergrenze
Der Erae Touch hat deutlich weniger Speicher als der Erae 2. Klappe eine Projektzeile auf, um eine Leiste Erae Touch memory mit einem Prozentwert zu sehen: eine Schätzung, wie viel vom Speicher des Erae Touch und vom Projektspeicher die Layouts des Projekts belegen. Die Leiste wird über 100 Prozent rot. Fahre mit der Maus darüber, um die Details zu sehen.
Ein Projekt über 100 Prozent lässt sich nicht senden: Alle vier Kacheln im Fenster Load on Erae Touch sind deaktiviert, und Lab sagt dir, wie viel Platz es braucht. Entferne Elemente oder Layouts, bis die Leiste unter 100 Prozent liegt. Die Leiste erscheint an Slot-Zeilen, an verknüpften Projekten und, solange ein Erae Touch verbunden ist, an jedem Bibliotheksprojekt. Bei verbundenem Erae 2 erscheint sie nicht.
Slots wechseln
Doppelklicke eine Slot-Zeile, um diesen Slot auf dem Erae Touch bei seinem ersten Layout zu laden. Doppelklicke ein Layout-Vorschaubild in einem Slot, der nicht geladen ist, um den Slot bei diesem Layout zu laden. Du kannst auch mit der rechten Maustaste auf eine Slot-Zeile klicken und Load on Erae Touch wählen. Beides ist nur verfügbar, während der Erae Touch verbunden ist und der Slot Layouts enthält. Lab zeigt die Meldung Loading, bis der Erae Touch bestätigt.
Der umgekehrte Weg funktioniert ebenfalls: Wechselst du die Slots am Erae Touch selbst, folgt Lab. Der Slot rückt mit dem grünen Punkt an den Anfang der Liste, und die Arbeitsfläche zeigt sein Projekt. Klicke auf ein Layout-Vorschaubild im geladenen Slot, um das Layout zu wechseln, wie bei jedem Projekt.
Ein Doppelklick auf ein Bibliotheksprojekt lädt es bei verbundenem Erae Touch nicht allein in Lab: Stattdessen öffnet sich das Fenster zum Laden. Ohne verbundenen Erae Touch öffnet ein Doppelklick auf ein Bibliotheksprojekt es wie gewohnt in Lab.
Bearbeiten und Synchronisierung
Ein Erae Touch synchronisiert sich mit Erae Lab in beide Richtungen, Slot für Slot, über die verknüpften Projekte.
- Bearbeiten des geladenen Slots: Änderungen am Projekt des Slots, den der Erae Touch gerade spielt, erreichen das Gerät live, während du arbeitest.
- Bearbeiten eines verknüpften, nicht geladenen Projekts: Lab sendet die Änderung an seinen Slot, ohne ihn zu laden. Änderungen an einem Bibliotheksprojekt, das mit keinem Slot verknüpft ist, bleiben in Lab.
- Bearbeiten bei getrenntem Erae Touch: Das Projekt wird als geändert markiert, und Lab sendet es bei der nächsten Verbindung an den Slot.
- Bearbeiten am Gerät: Änderungen am Erae Touch (Layouts, Skala, CC-Zuordnung, Oktave, Sequenzer-Patterns) fließen in das verknüpfte Projekt in Lab zurück. Weichen die Layouts eines Slots bei der Verbindung des Erae Touch von seinem verknüpften Projekt ab, wird der Slot in das Projekt übernommen, sodass Lab das Gerät nie versehentlich überschreibt.
- Beide Seiten geändert: Wurde derselbe Slot auf beiden Seiten geändert, während sie getrennt waren, fragt dich Lab, ob du Keep Device, Keep Both oder Keep Lab wählen willst, wie unter Gerätesynchronisierung beschrieben. Auf einem Erae Touch legt Keep Both die Lab-Version auf beiden Seiten in den Slot und speichert die Geräteversion in Lab als eigenes Projekt.
Speichern und Zurücksetzen eines Slots
Eine Slot-Zeile zeigt für ihr verknüpftes Projekt dieselben Symbole Save und Revert wie jede Projektzeile; siehe Projekte. Revert stellt das Projekt auf seinen Snapshot in Lab zurück und sendet es dann an den Slot. Ist der Slot der geladene, lädt der Erae Touch ihn neu. Save macht den aktuellen Inhalt zum neuen Snapshot.
Layouts zwischen Bibliothek und Slots ziehen
Ziehe ein Layout-Vorschaubild und lege es auf einer Layout-Position einer anderen Zeile ab, wie zwischen zwei Bibliotheksprojekten (siehe Projekte). Das funktioniert in beide Richtungen zwischen Bibliotheksprojekten und Slot-Zeilen sowie zwischen zwei Slots. Klappe die Zielzeile vorher auf, damit ihre Vorschaubilder sichtbar sind. Was passiert, hängt vom Ziel ab:
- Ein geladener Slot: Das Layout ersetzt das an dieser Position und geht auf dem Erae Touch live.
- Ein nicht geladener Slot: Das Layout wird in das verknüpfte Projekt des Slots geschrieben und sofort an den Slot gesendet, ohne ihn zu laden.
- Ein leerer Slot ohne Bibliotheksprojekt: Lab erstellt ein Projekt namens From slot B (mit dem Slot-Buchstaben), verknüpft es mit dem Slot und legt das Layout hinein.
- Ein Slot mit dem Status Not in Library yet: Die Ablage wird abgelehnt, und nichts ändert sich. Warte, bis Lab den Slot verknüpft, was geschieht, sobald der Erae Touch verbunden ist und synchronisiert.
- Ein Bibliotheksprojekt: Das Layout landet im Projekt und bleibt in Lab. Ist dieses Projekt mit einem Slot verknüpft, sendet Lab die Änderung an den Slot.
Das Ziehen einer ganzen Projektzeile (nicht eines Layouts) auf eine Slot-Zeile öffnet das oben beschriebene Fenster zum Laden.
Ein Erae Sound-Preset-Layout auf einen Slot ablegen
Du kannst auch das Vorschaubild aus dem Abschnitt ERAESOUND PRESET auf eine Layout-Position eines Slots ziehen, wie unter Presets beschrieben. Der Slot erhält eine Kopie des Preset-Layouts, mit denselben Regeln wie oben (live im geladenen Slot, sofort an einen anderen Slot gesendet, neues verknüpftes Projekt für einen leeren Slot). Die Kopie behält die Identität des Preset-Layouts, sodass Slot und Preset bei aktivierter Erae Sound-Synchronisierung gekoppelt bleiben. Das Preset selbst ändert sich nicht.
Firmware-Updates
Der Erae Touch wird in zwei Stufen aktualisiert. Ist die mit Lab gelieferte Firmware neuer als die des Geräts, startet das Update automatisch. Ein Erae Touch, der noch die vorherige Firmware-Generation verwendet, wird auf dieselbe Weise aktualisiert, nachdem du die Abfrage mit Start Update bestätigt hast. In beiden Fällen gilt: Trenne den Erae nicht und schalte ihn nicht aus, bis das Update abgeschlossen ist.
Stufe 1: Update-Programm
- Neustart in den Update-Modus: Lab fordert das Gerät auf, in seinen Bootloader neu zu starten.
- Update-Programm laden: Lab sendet ein kleines Update-Programm an das Gerät.
- Auf das Update-Programm warten: Das Gerät verbindet sich erneut, während das Update-Programm läuft, und seine Oberfläche zeigt
USBan.
Stufe 2: Firmware-Übertragung
- Firmware-Übertragung: Lab sendet die neue Firmware an das Update-Programm, das auf der Oberfläche einen Fortschrittsbalken mit Prozentangabe anzeigt.
- Schreiben und Neustart: Das Gerät schreibt die Firmware, startet in sie neu und verbindet sich normal wieder. Das Schreiben kann einige Minuten dauern.
Der zweistufige Prozess des Erae Touch dauert länger als Updates des Erae 2. Die Fortschrittsanzeige durchläuft beide Stufen. Halte das Gerät während des gesamten Vorgangs verbunden und mit Strom versorgt.
Kommt das Gerät zurück, während noch das Update-Programm läuft (zum Beispiel nach einem unterbrochenen Update), setzt Lab die Firmware-Übertragung automatisch fort und teilt dir mit, falls das Update weiterhin nicht abgeschlossen werden kann. Kommt es in seinem Wiederherstellungs-Bootloader zurück, zeigt Lab Erae Touch bootloader detected, would you like to update? (Bootloader des Erae Touch erkannt, möchtest du aktualisieren?) an: Wähle Install latest firmware, um neu zu installieren. Kann die Firmware nicht auf deinem Erae Touch installiert werden, teilt Lab dies mit, statt das Update zu starten.
Anhang A: Referenz der Element-Parameter
Dieser Anhang listet die Parameter auf, die du für jeden Elementtyp in der Registerkarte Tune von Erae Lab einstellen kannst, mit den Beschriftungen, die in der App angezeigt werden. Die Parameter sind nach Elementtyp und nach dem Abschnitt gruppiert, in dem sie erscheinen.
Einige Abschnitte sind den meisten Elementen gemeinsam:
- Midi Output: Kontrollkästchen USB Device, MIDI A, MIDI B und USB Host. Ein neues Element sendet nur an USB Device.
- Channel: der MIDI-Kanal,
1bis16. - Trig on entry:
Off,DefaultoderAll. Legt fest, ob ein Finger, der auf das Element gleitet, es auslöst:Defaultakzeptiert einen Finger, der von einer leeren Stelle der Arbeitsfläche oder von einem Element derselben Art kommt,Allakzeptiert jeden Finger. - Control Change-Ausgänge: Jeder hat Enable, Type (
CC,CC 14-bit,RPN,NRPN), Controller (bzw. Bank und Index bei RPN und NRPN) und Min/Max. Motion-Ausgänge folgen der kontinuierlichen Geschwindigkeit deines Fingers, geglättet und normalisiert von0bis100 cm/s. - Control Voltage-Ausgänge: Jeder hat Enable, Output (die CV-Buchse,
1bis24) und einen Bereich Min/Max (V).
Iso Keyboard
Das Keygrid-Element: ein Raster-Keyboard, bei dem jedes Pad eine Skalenstufe oder einen Halbton spielt. Eine Größenänderung fügt Tasten hinzu oder entfernt sie; halte beim Ändern der Größe Shift gedrückt, um die Tastengröße zu ändern.
| Parameter | Abschnitt | Funktion | Werte |
|---|---|---|---|
| MPE | Midi | MIDI Polyphonic Expression: Jeder Finger erhält seinen eigenen Kanal | an / aus |
| MPE Master | Midi | Der MPE-Master-Kanal | 1 oder 16 |
| Channel / Nb channel | Midi | Ohne MPE der MIDI-Kanal. Mit MPE die Anzahl der MPE-Kanäle (Finger mit unabhängiger Steuerung) | 1 bis 16 |
| Trig on entry | Midi | Siehe oben | Off, Default, All |
| Degrees | Line Offset | Stufen zwischen den Reihen, verwendet, wenn Show Offscale aus ist | 1 bis 48 |
| Semitones | Line Offset | Halbtöne zwischen den Reihen, verwendet, wenn Show Offscale an ist | 0 bis 11 (größer bei einer eigenen Equal-Division-Skala) |
| Show Offscale | Default Values | Zeigt skalenfremde Noten (abgedunkelt) zwischen den Skalenstufen an | an / aus |
| Root Note | Default Values | Grundton des Keyboards | C bis B |
| Octave | Default Values | Oktave des Grundtons | -2 bis 8 |
| Use global scale | Default Values | Der globalen Skala des Projekts folgen | an / aus |
| Scale | Default Values | Werksskala oder, bei aktiviertem MPE, eine eigene Skala | Werksskalen (ohne Chromatic), eigene Skalen |
| PB Range | Default Values | Pitch-Bend-Bereich in Halbtönen; stimme ihn auf deinen Synthesizer ab | 1 bis 96 (12 ohne MPE, 48 mit MPE) |
| Pressure, Glissando, Vibrato | Expressivity Tune | Siehe „Tasten-Attribut-Unterstrukturen“ unten | |
| Sound Brightness (CC 74) | Sound Brightness (CC 74) | Bei aktiviertem MPE angezeigt; siehe unten | |
| Pressure, X abs, Y abs, Motion, X rel, Y rel | Control Change | Zusätzliche CC-Ausgänge, gesteuert durch die jeweilige Geste | |
| Num Voices | Control Voltage | Anzahl der polyphonen CV-Stimmen | 1 bis 15 |
| Gate, 1V / Oct, Gate Mode, Trig Duration (ms), Gate Delay (ms) | Control Voltage | Noten-CV-Ausgänge. Gate Mode ist Gate, Trig oder Retrig; Trigger-Länge 25 bis 250 ms; Gate-Verzögerung 0 bis 5 ms | |
| CV Velocity, CV Pressure, CV X abs, CV Y abs, CV X rel, CV Y rel | Control Voltage | Zusätzliche CV-Ausgänge für jede Stimme |
Für jede Stimme werden die aktivierten CV-Ausgänge in dieser Reihenfolge verwendet, beginnend beim gewählten Output: Gate, 1V/Oktave, Velocity, Pressure, X absolut, Y absolut, X relativ, Y relativ.
Chroma Keyboard
Das Keyboard-Element: ein Layout im Klavierstil mit weißen und schwarzen Tasten in chromatischer Reihenfolge. Es ist immer 12-tönig und kann weder eine eigene Skala noch die globale Skala verwenden.
| Parameter | Abschnitt | Funktion | Werte |
|---|---|---|---|
| MPE, MPE Master, Channel / Nb channel | Midi | Wie beim Keygrid | |
| Scale | Default Values | Für die Tastenfarben verwendete Skala | Alle Werksskalen, einschließlich Chromatic |
| Octave | Default Values | Oktave der tiefsten Taste | -2 bis 8 |
| PB Range | Default Values | Pitch-Bend-Bereich in Halbtönen | 1 bis 96 |
| Pressure, Glissando, Vibrato | Expressivity Tune | Siehe unten | |
| Sound Brightness (CC 74) | Sound Brightness (CC 74) | Bei aktiviertem MPE angezeigt | |
| Control Change und Control Voltage | Wie beim Keygrid |
Drumpad Keyboard
Das Drumpad-Element: ein Raster aus Pads für Drum Racks, bei dem jedes Pad seine eigene Note spielt. Es hat keine Skala.
| Parameter | Abschnitt | Funktion | Werte |
|---|---|---|---|
| MPE, MPE Master, Channel / Nb channel, Trig on entry | Midi | Wie beim Keygrid | |
| Semitones | Line Offset | Halbtöne zwischen den Reihen | 0 bis 11 |
| Root Note, Octave | Default Values | Note des ersten Pads | |
| Use global scale | Default Values | Nimmt an der globalen Skala teil; ein Drumpad selbst bleibt immer chromatisch | an / aus |
| PB Range | Default Values | Pitch-Bend-Bereich in Halbtönen | 1 bis 96 |
| Expressivity, Sound Brightness, Control Change, Control Voltage | Wie beim Keygrid |
Key
Das Key-Element: ein einzelnes Pad, das eine Note spielt, mit X-, Y- und Drucksteuerung.
| Parameter | Abschnitt | Funktion | Werte |
|---|---|---|---|
| Channel, Trig on entry | Midi | Siehe oben | |
| Root Note, Octave | Note | Die gespielte Note | C bis B, -2 bis 8 |
| PB Range | Note | Pitch-Bend-Bereich in Halbtönen | 1 bis 96 |
| Pressure, Vibrato | Expressivity Tune | Siehe unten | |
| Pressure, X abs, Y abs, Motion, X rel, Y rel | Control Change | Zusätzliche CC-Ausgänge | |
| Noten-CV sowie CV Velocity, CV Pressure, CV X abs, CV Y abs, CV X rel, CV Y rel | Control Voltage | CV-Ausgänge |
Tasten-Attribut-Unterstrukturen
Glissando Tune
Steuert, wie die Tonhöhe deinem Finger folgt, wenn er zwischen Tasten gleitet.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Enable | Schaltet Glissando ein | an / aus |
| Vertical Gliss. | Verändert die Tonhöhe auch, wenn du zwischen Reihen gleitest | an / aus |
| Retrigger | Sendet eine neue Note, wenn die Tonhöhe die nächste Taste erreicht | an / aus |
| Tune Loc | Wo sich die Tonhöhe einpendelt: in der Pad-Mitte oder dort, wo dein Finger ist | Pad, Finger |
| Smoothing | Wie weich sich die Tonhöhe einpendelt | Low bis High |
| In Tune Width | Größe der Zone um jede Taste, in der die Tonhöhe exakt gestimmt bleibt | 0 bis 100 |
Vibrato Tune
Wandelt kleine Fingerbewegungen in Pitch Bend um.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Enable | Schaltet Vibrato ein | an / aus |
| Strength | Tiefe des Vibratos | Schieberegler |
| Return Speed | Wie schnell die Tonhöhe zur Note zurückkehrt | None bis Max |
Der Pitch-Bend-Bereich wird durch PB Range festgelegt.
Pressure Tune
Sendet den Fingerdruck als Aftertouch.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Enable | Schaltet Aftertouch ein | an / aus |
| Type | Kanal-Aftertouch oder polyphoner Aftertouch | Channel, Poly |
| Min/Max | Ausgabebereich | 0 bis 127 |
CC74 Tune (Sound Brightness)
Der Abschnitt Sound Brightness (CC 74), die MPE-Klangfarbenachse. Er wird bei aktiviertem MPE angezeigt.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Gesture | Welche Fingergeste den Ausgang steuert | None, Pressure, X Absolute, Y Absolute, X Relative, Y Relative, Motion Speed |
| Initial value | Bei der Berührung gesendeter Wert, für die relativen Gesten | 0 bis 127 |
| Min/Max | Ausgabebereich | 0 bis 127 |
Button (Note / Control Change / Program Change / Control Voltage / Tap Tempo)
Ein Button aus einem einzelnen Pad. Type legt fest, was er sendet und welche Parameter angezeigt werden. Latched lässt den Button bei jedem Drücken umschalten, statt nur zu wirken, solange er gehalten wird.
Gemeinsame Button-Parameter
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Type | Was der Button sendet | Note, Control Change, Program Change, Control Voltage, Tap Tempo |
| Midi Output | Ausgangsports | Siehe oben |
| Channel | MIDI-Kanal | 1 bis 16 |
| Latched | Umschalten statt Tasten | an / aus |
Button: Note-Modus
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Trig on entry | Siehe oben | Off, Default, All |
| Root Note, Octave | Die gesendete Note | C bis B, -2 bis 8 |
| Control Voltage | Noten-CV-Ausgänge (Gate, 1V / Oct, Gate Mode) |
Button: Control-Change-Modus
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Enable On | Ein CC senden, wenn der Button eingeschaltet wird | an / aus |
| ON-Controller und Value | Der beim Aktivieren gesendete Controller und Wert | 0 bis 127 |
| Enable Off | Ein CC senden, wenn der Button ausgeschaltet wird | an / aus |
| OFF-Controller und Value | Der beim Loslassen gesendete Controller und Wert | 0 bis 127 |
Button: Program-Change-Modus
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Preset | Füllt die Werte für eine gängige Aktion aus | Disable, Layout Change, Project Change |
| Target Layout | Bei Layout Change: das Layout, zu dem gewechselt wird | 1 bis 8 |
| Target Project | Bei Project Change: das Projekt, zu dem gewechselt wird | 1 bis 8 |
| Program (ON) | Beim Aktivieren gesendeter Program Change, mit optionaler Bank (Bank MSB, Bank LSB) | 0 bis 127 |
| Program (OFF) | Beim Loslassen gesendeter Program Change, mit optionaler Bank | 0 bis 127 |
Button: Control-Voltage-Modus
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Enable, Output | Die verwendete CV-Buchse | 1 bis 24 |
| On/Off (V) | Die Spannungen für den Aus- und den Ein-Zustand | Bereichsregler |
Button: Tap-Tempo-Modus
Tippe auf den Button, um das Tempo festzulegen. Es gibt keine weiteren Parameter.
Fader 1D
Ein eindimensionaler Fader. Die Position deines Fingers entlang des Faders ist der Hauptwert; Druck kann einen zweiten Ausgang hinzufügen.
| Parameter | Abschnitt | Funktion | Werte |
|---|---|---|---|
| Channel, Trig on entry | Midi | Siehe oben | |
| Default Y | Midi | Position, die mit dem Layout geladen und in Presets gespeichert wird | 0 bis 127 |
| Center Y | Midi | Visuelle Mitte des Faders, an der sein Füllbalken beginnt | 0 bis 127 |
| Pressure, Y abs, Motion | Control Change | CC-Ausgänge | |
| Pressure, Y abs | Control Voltage | CV-Ausgänge |
Fader 2D
Ein zweidimensionales Pad. X und Y steuern jeweils ihren eigenen Ausgang; Druck kann einen dritten hinzufügen.
| Parameter | Abschnitt | Funktion | Werte |
|---|---|---|---|
| Channel, Trig on entry | Midi | Siehe oben | |
| Default X, Default Y | Midi | Position, die mit dem Layout geladen und in Presets gespeichert wird | 0 bis 127 |
| Center X, Center Y | Midi | Visuelle Mitte des Pads | 0 bis 127 |
| Pressure, X abs, Y abs, Motion | Control Change | CC-Ausgänge | |
| Pressure, X abs, Y abs | Control Voltage | CV-Ausgänge |
LivePad
Das LivePad-Element: ein Session-Controller für Ableton Live. Starte Clips und steuere Kanallautstärke, Mute, Solo und Sends.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Zoom | Anzeigegröße des Session-Rasters | Small, Large |
API Zone
Eine programmierbare Zone für deine eigene Software: Der Erae überträgt Fingerpositionen und Druck über MIDI-SysEx, statt MIDI-Noten oder CCs zu senden, und deine Software kann auf der Zone zeichnen.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Zone Index | Kennung dieser Zone für deine Software | 0 bis 127 |
| Max Num Fingers | Maximale Anzahl gemeldeter Finger | 0 bis 10 |
| Finger Data Rate | Wie oft Fingerdaten gemeldet werden | 0 bis 255 |
Pedal (PedalV2)
Jeder der beiden Pedal-Eingänge, A und B, hat eigene Einstellungen: Klicke unterhalb der Arbeitsfläche auf A oder B. Type ist Disable, Switch, Kick, Sustain (Binary), Sustain (Continuous) oder Expressive.
Gemeinsame Pedal-Parameter
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Type | Betriebsmodus | Siehe oben |
| Midi Output | Ausgangsports | Siehe oben |
| Channel | MIDI-Kanal | 1 bis 16 |
Pedal: Switch-Modus
Sendet beim Drücken und Loslassen eine Nachricht.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Latched | Umschalten statt Tasten | an / aus |
| Message Type | Was das Pedal sendet | Note, Control Change, Program Change, Tap Tempo |
| Root Note, Octave | Bei Note: die gesendete Note | |
| Enable On, Controller und Value | Bei Control Change: das beim Drücken gesendete CC (standardmäßig CC 64, Wert 64) | 0 bis 127 |
| Enable Off, Controller und Value | Bei Control Change: das beim Loslassen gesendete CC (standardmäßig CC 64, Wert 65) | 0 bis 127 |
| ON Program Change, OFF Program Change | Bei Program Change: Programm und optionale Bank, gesendet beim Drücken und Loslassen | 0 bis 127 |
| Control Voltage | Ein CV-Ausgang, der zwischen einem On/Off (V)-Paar umgeschaltet wird |
Pedal: Kick-Modus
Spielt eine Note, wenn du das Pedal trittst, mit einer Velocity, die davon abhängt, wie stark du trittst.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Root Note, Octave | Die gespielte Note (standardmäßig MIDI-Note 36) | |
| Velocity Sensitivity % | Wie stark die Trittstärke die Velocity beeinflusst | 0 bis 100 (Standard 100) |
| Impact Threshold % | Minimale Trittstärke, die die Note auslöst | 1 bis 100 |
| Duration Mode | Wie lange die Note dauert | Until Release, Fixed |
| Fixed Duration (ms) | Notenlänge im Modus Fixed | 1 bis 5000 (Standard 100) |
| CV Gate, CV Velocity | CV-Ausgänge |
Pedal: Sustain-Binary-Modus
Sendet einen Controller mit einem Ein-Wert und einem Aus-Wert.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Latched | Umschalten statt Tasten | an / aus |
| Controller | Das gesendete CC (standardmäßig CC 64, Sustain) | |
| On Value | Im aktiven Zustand gesendeter Wert | 0 bis 127 (Standard 127) |
| Off Value | Im inaktiven Zustand gesendeter Wert | 0 bis 127 (Standard 0) |
| Control Voltage | Ein CV-Ausgang, der zwischen einem On/Off (V)-Paar umgeschaltet wird |
Pedal: Sustain-Continuous-Modus
Sendet die Pedalposition als kontinuierlichen Controller.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Controller | Das gesendete CC (standardmäßig CC 64) | |
| Invert | Kehrt die Pedalrichtung um | an / aus |
| Control Voltage | Ein CV-Ausgang, der der Pedalposition folgt |
Pedal: Expressive-Modus
Sendet die Pedalposition als Expression-Controller.
| Parameter | Funktion | Werte |
|---|---|---|
| Controller | Das gesendete CC (standardmäßig CC 11, Expression) | |
| Invert | Kehrt die Pedalrichtung um | an / aus |
| Control Voltage | Ein CV-Ausgang, der der Pedalposition folgt |